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Mr. Hayabusa Newsletter Mai 2017: Das 60. Bremerhavener Fischereihafen-Rennen

Liebe Sponsoren, Partner und Freunde von Mr. Hayabusa

Es fällt mir schwer, aber das 60. Bremerhavener Fischereihafen-Rennen ist mein letzter Start in Bremerhaven. Meine Gesundheit lässt es nicht mehr zu, um „das Treppchen“ mitzukämpfen. Seit meinen dreifachen Genickbruch in 2013 kann ich mich nur noch eingeschränkt auf meiner LKM-Hayabusa bewegen; das Hauptproblem ist die Tatsache, dass ich meinen Kopf fast nicht mehr drehen kann- und Ihr wisst , dass der Rennfahrer dorthin fährt, wo er hinschaut…

Jetzt werde ich heuer also ein letztes Mail den Falken durch den Fischereihafen fliegen lassen.

Meine LKM-Bikes sind nun auch schon 16 Jahre alt und haben keinen modernen Schnick-Schnack wie Wheelie-Control, Traktion-Control , ABS, oder irgendwelche Mappings.
Also von der Hand zum Handgelenk. Wenn ich meine LKM Bikes so betrachte, verkörpern sie die vergangene analoge Zeit. Das Handgelenk einzig ausschlaggebend: wenig-viiiel-zu viel.
OLD SCHOOL!
Genauso wie meine Wenigkeit: ich werde am 12. Juni ebenfalls 60 Jahre jung.

Es ist mehr als symbolisch für mich, genau hier und heute vor einem phantastischen Publikum Abschied zu nehmen. Es ist meine Wertschätzung zu diesem 60. Rennklassiker.

Schon 1983 durfte ich das erste Mal in Bremerhaven gewinnen. 2006 & 2008 bewies ich mit meinen Siegen in der „Fishtown Open“, dass der Falke auch auf engen Straßenkursen Beute machen kann…
Das Fischereihafen-Rennen war & ist eine Herzensache für mich.

Das Programmheft wird als Hommage an Mr. Hayabusa sicherlich KULT.
https://www.facebook.com/fischereihafen.rennen/?fref=ts

Ich lege meinen Sponsoren & Partnern das Programmheft als nachhaltiges Werbemedium ans Herz.

LAUT. ROH. ECHT. Das ist das traditionsreiche Bremerhavener Fischereihafen-Rennen, und das ist auch das Rennprogramm, das jedes Jahr an Pfingsten kostenlos für alle Besucher von Deutschlands größtem Roadracing-Event erscheint (> 400 Fahrer in 11 Klassen und >25.000 Besucher).

Zum 60. Rennen im Hafen am 4. und 5. Juni 2017 bereitet das Team um Veranstalter Hinrich „Hinni“ Hinck eine Sonderausgabe mit aktuellen Fahrer-Infos und großem Special zur Geschichte des Rennens vor, die mit Sicherheit nicht nur beim Rennen intensiv gelesen und genutzt werden wird.

Titelheld zum Jubiläumsrennen ist mit Elmar Geulen alias Mr. Hayabusa eine absolut prägende Figur des Fischereihafen-Rennens. Der mehrfache Weltrekordhalter und „Fishtown TT“-Champion wird passend zum 60. Rennen an seinem 60. Geburtstag sein letztes Rennen im Hafen fahren.

Nicht nur für seine vielen Fans ist dieses hochwertig gestaltete Heft ein „Muss“ – es ist auch eine hervorragende Werbemöglichkeit. Eine ganze 4/4-farbige Anzeigenseite im Rennprogramm kostet beispielsweise nur 850 EUR zzgl. MwSt. und erreicht eine leidenschaftlich Motorsport-, Motorrad- und Technik-affine Zielgruppe mit hoher Identifikation zum Fischereihafen-Rennen (> 25.000 Facebook-Fans !), seinen Fahrern und ihren Maschinen.

D.h. Werbung im Rennprogramm erreicht nicht nur inhaltlich viele Interessierte, sondern wird zusätzlich auch als Unterstützung eines der spektakulärsten und traditionsreichsten Motorsportereignisse Deutschlands wahrgenommen. Das garantiert positive Imagewerte.

Das Rennprogramm erscheint in einer Mindestauflage von 15.000 Stück in hochwertigem Vierfarb-Druck mit mindestens 48 Seiten DIN A4 (Steigerungen bei Umfang und Auflage möglich).

Eine Buchung ist noch bis einschließlich Freitag, 12. Mai möglich (erweiterter Anzeigenschluss, Vorlage bis Montag, 15. Mai). Nur die Umschlagseiten sind bereits vergeben. Alle Preise und Infos in den Mediadaten:

http://www.fischereihafen-rennen.de/wp-content/uploads/2017/01/FHR2017_Mediadaten_Web.pdf

Für Rückfragen steht Christoph Nagel, Leitung Medien und Marketing beim Fischereihafen-Rennen, gern zur Verfügung: christoph@fischereihafen-rennen.de

Wie geht es mit Mr. Hayabusa weiter??

Mr. Hayabusa bleibt weiter aktiv dem Rennsport erhalten- jetzt verstärkt in der Drag-Racing Szene - geradeaus geht immer…smile. Das heißt im Klartext: mit der SD-Performance-Turbo-Suzuki-Hayabusa konzentriere ich mich nun auf Beschleunigungsrennen – die "NitrOlymp'x" auf dem Hockenheimring sind nun beispielsweise mein neues Zuhause (= größte Drag-Race-Veranstaltung außerhalb der USA). Vielleicht sehen wir uns vom 18.- 20.08.2017 ja dort.

Ebenso wird Mr. Hayabusa weiter auf die Hatz nach SPEEDREKORDEN gehen.

Lasst Euch überraschen…der Falke steht in den Startlöchern….

Euer
Mr. Hayabusa / Elmar Geulen




Nach über 13 Jahren steht der Rekord noch immer!


Weltrekord im Rahmen des IDM-Laufes des DMSB auf dem Testoval des Eurospeedway Lausitzringes mit 281,25 km/h ebenfalls bei feucht-fröhlichen Wetterbedingungen.


  

Pressemitteilung
Erfolgsteam Köhler/Geulen errang erneut Weltrekord

„Never change a winning team!“ – das hatten sich die beiden Extremsportler Jürgen Köhler (Hennef) und Elmar Geulen (Euskirchen) auch dieses Jahr auf dieses Jahr auf ihre Fahnen geschrieben.

Amtierende Weltmeister sind die beiden seit dem 16.11.2002, und zwar in einer Disziplin der besonderen Art: Jürgen Köhler hatte sich auf Inlineskatern von dem schnellsten Rennmotorrad Europas auf Tempo 281,2 km/h ziehen lassen. Gesteuert wurde die Maschine von „Mr. Hayabusa“ Elmar Geulen, Profirennfahrer und seit mehr als zwei Jahrzehnten wohl eine der schillerndsten Figuren im deutschen Motorradrennsport.

Diesmal nun nahmen die beiden die 300 km/h-Marke ins Visier.

Ein solches Vorhaben kann nicht einfach aus dem Handgelenk realisiert werden, Vorbereitung und Umfeld müssen aufs Haar stimmen.
Elmar Geulen mobilisierte über Jahre gewachsene Kontakte und konnte den Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) von seiner Idee begeistern. Damit war die nationale Motorsporthoheit mit im Boot – ob im Automobil- oder im Motorradrennsport vergibt ausschließlich der DMSB die Sportlizenzen und ist somit das oberste Gremium im deutschen Motorsport.
So konnten Köhler/Geulen im Rahmen der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft IDM (www.idm.de) am 30./31.08.2003 unter optimalen Bedingungen ihr ehrgeiziges Vorhaben in Angriff nehmen: Auf dem Eurospeedway Lausitzring stand ihnen das Testoval mit zwei überhöhten Kurven und jeweils 2,3 km Gerade zur Verfügung.
Nun ist ein solcher Weltrekordversuch – neben der logistischen Herausforderung – nicht zuletzt auch ein sehr kostenintensives Unterfangen. Sponsoren mussten her, denn aus eigenen Mitteln lies sich der finanzielle Kraftakt nicht bewerkstelligen. Hilfreich war da nicht zuletzt das rege Medieninteresse am Weltrekord des vergangenen Jahres. Allein Fernsehsender wie RTL, Sat1 und Pro7 hatten summa Samarium nicht weniger als 16 Sendeminuten bereitgestellt. Mit dieser Medienbilanz wurden auch diesmal Investoren gefunden, die an die beiden „Verrückten mit dem kühlen Kopf und heißen Rädern“ glaubten.

Die PS-Karawane setzte sich in Bewegung. Mit Neoplan-Bus und Anhänger startete das zehnköpfige Team in Bonn, 700 km bis ins Brandenburgische vorm Bug. Im Gepäck Geulens zwei LKM-Suzuki „Hayabusa“, in denen zuvor Tuningass Hennes Löhr muntere 217 PS wachgekitzelt hatte.
Die beiden Rennmaschinen waren für diesen Husarenritt speziell vorbereitet worden speziell vorbereitet worden. So wurde für das Heck eine Halterung konstruiert, mittels der Jürgen Köhler in der Lage sein sollte, der atemberaubenden Beschleunigung standzuhalten.
Die Anspannung im Team war deutlich fühlbar. Es geht um den Weltrekord. Würde alles so funktionieren, wie monatelang geplant?
Ist die Strecke überhaupt lang genug, um die geplante Geschwindigkeit zu erreichen?
Würde man mit dem ungewohnten Ovalkurs zurechtkommen? Was macht das Wetter – ein Faktor, der sich auch der besten Vorbereitung nicht unterordnet und doch alles entscheiden kann?
Nun – alle Theorie ist grau, und bald würde man mehr wissen.
Wenn bloß nichts Wichtiges zu Hause vergessen wurde!

Doch genau diese Befürchtung sollte sich bewahrheiten. Schon bald nach der Ankunft am Lausitzring der erste Albtraum: Der Spezialanschluss für die Gegensprechanlage in Köhlers und Geulens Helm war unauffindbar. Dieses Kleinteil war die Lebensversicherung für Jürgen Köhler, denn ohne die notwendige Kommunikation mit dem Fahrer wäre der „Passagier“ am Heck den extremen Kräften quasi blind ausgeliefert. Die Herstellerfirma Baehr bewies einmal mehr ihr innovatives Image und sandte Ersatz per Kurier an den Eurospeedway.

Kaum war genug Zeit zur unmittelbaren Vorbereitung, da rückten schon die Medien an – wie erwartet mit großem „Bahnhof“. Der Mitteldeutsche Rundfunk MDR karrte kurzerhand einenÜ-Wagen an den „Tatort“ und eh‘ sie sich versahen waren die beiden Weltmeister Mittelpunkt einer Liveschaltung mit Interview. Weder Geulen noch Köhler sind Spielverderber und gaben für die Kameras spontan einige Kunststücke zum Besten – auch die Sponsoren wird’s gefreut haben.

Samstag. Der Tag vor dem Rennen. Alles ist jetzt eigentlich klar, doch Geulen und Köhler bestehen auf einen letzten Check.

Und dann der Sonntag. Bringt er einen Weltrekord oder bleibt es bei dem Versuch? Auch die Medien sind gespannt und schicken ihre Teams. Wieder ist der MDR zu Gast, aber auch Pro7, RTL und Sat1 und das Deutsche Sportfernsehen DSF geben sich die Ehre. Jeder will dabei sein.
Für Elmar Geulen und Jürgen Köhler wird es nun ernst – sie erleben das Medienspektakel nur aus der Distanz ihrer Konzentration. Seit 10:00 Uhr gehört das Testoval ihnen. Was jetzt kommt, ist für Rennfahrer Geulen zunächst Routine. „Mr. Hayabusa“ geht mit der Strecke auf Tuchfühlung, schießt sich und seine Maschine ein. Hier noch eine Änderung an der Sekundaübersetzung, dort noch die Abstimmung der Wilbers-Spezialfederung auf die überhöhte Kurve.

Rennfahrerhandwerk.

Dann steht das Weltmeisterduo auch schon in den Startlöchern. Zügiger Anlauf auf der einen Seite des Ovals – schon vor der Steilwandkurve müssen die 200 km/h aufgebaut sein, so verlangt es die Physik. Alles in allem zwei Kilometer, und dann möglichst mit Höchstgeschwindigkeit durch die von Wige-Data installierte Lichtschranke schießen.
Das erste Messergebnis bringt die Enttäuschung. Nur 274 km/h. Nicht genug. Der im Kessel des Ovals ständig drehende Wind hatte unkalkulierbare Böen entwickelt und das Vorhaben zunächst vereitelt.
Die beiden Rekordjäger machen weiter. Versuch folgt auf Versuch. Sie schrauben sich auf 277 km/h hoch. Hoffnung entflammt jetzt wieder, dann der Abbruch. Ganz plötzlich regnet es wie aus Kannen.
Auch das Publikum leidet unter dem schlechten Wetter, du Geulen und Köhler zeigen, das sie auch als Entertainer Profis sind. Zur Begeisterung der etwa 20.000 Schaulustigen füllen sie die Mittagspause der IDM-Veranstaltung und zeigen einige ihrer waghalsigen Kunststücke.

Dann wollen es die beiden wissen. Bridgestone-Regenreifen werden auf die Felgen montiert, dann soll es dem alten Rekord erneut an den Kragen gehen. Doch zunächst wollen die Medienvertreter auf ihre Kosten kommen. Die einzelnen Kamerateams und Fotografen dürfen mit Transportfahrzeugen das Oval befahren und können so – aus der geöffneten Beifahrertür heraus - einzigartige Aufnahmen von den beiden Extremsportlern schießen. Da pilotiert Elmar Geulen die heiße Suzuki schon mal im zweiten oder dritten Gang auf dem Hinterrad über den Asphalt, natürlich mit Partner Köhler auf Inlinern im Beipack.
Als sich die Wetterbedingungen dann wieder bessern und die Strecke halbwegs abtrocknet, wird es für das Weltrekordteam wieder Ernst.

Jetzt, das zerren die beiden mit jeder Faser ihres Willens förmlich herbei, jetzt soll es dem (eigenen) Vorjahresrekord an den Kragen gehen. Das ist man sich selbst schuldig, dem Team, den Medien, aber nicht zuletzt auch den Investoren, ohne die dies alles gar nicht machbar gewesen wäre.

Die Wige-Data Lichtschranke wird noch einmal um 50 Meter verschoben, um den so wichtigen Anlauf verlängern zu können. Jeder Meter zählt. Auch die Hochgeschwindigkeits-Profilreifen von Bridgestone werden wieder montiert. Fahrer Geulen trägt jetzt eine Minikamera auf seinem Rücken, denn der MDR will dabei sein, so nah es geht. Der dazugehörige Camcorder wird kurzerhand in den Höcker hinter Geulens Sitz montiert – mit fatalen Folgen, wie sich später zeigen sollte. Als die Suzuki-Hayabusa beim nächsten Versuch durch die Steilwandkurve fliegt, löst die enorme Zentrifugalkraft den Camcorder, und der schlägt durch die superleichte Karbonabdeckung, um sich blitzartig zwischen Hinterrad und Schwinge festzufressen. Dies alles geschah außerhalb des Sichtfeldes der Zuschauer, die über die Steilkurve nur eine riesige Rauchwolke ausmachen konnten.
Jeder vermutete das Schlimmste. Doch wie durch ein Wunder wurde der Camcorder nicht nach hinten auf Jürgen Köhler geschleudert – bei derzeit Tempo 200 hätte das Aufnahmegerät den Inlinechampion wie ein tödliches Geschoss treffen können.
Auch der Bridgestone-Reifen bewies seine Qualität und verlor nicht einmal Luft. Derart gebeutelt fegte die Hayabusa dennoch mit 277 km/h durch die Messanlage.
Fahrer Geulen gab nach dem Vorfall zur Kenntnis, dass er ausgangs des Testovals legendlich ein „kurzes Stucken“ am Motorrad bemerkt hätte und „dann ganz normal den fünften und sechsten Gang bis zur Lichtschranke hochgeschaltet“ habe.



Nicht lange nachgedacht, was hätte passieren können – das professionelle Team montierte neue Reifen, und weiter geht die Jagd nach dem Rekord. Diesmal ohne Kamerautensilien.
Und dann geht alles ganz schnell. Richtig gesehen, kein Messfehler? Jawohl! Der alte Weltrekord ist Geschichte. Unbestechlich und amtlich anerkannt zeigen die Wige-Data-Instrumente das Resultat: 281,25 km/h. Das sieht knapp aus, wenn man die 0,05 km/h als geschriebene Zahl sieht, um den man heute den alten Weltrekord korrigiert hat. Im Motorsportzeitalter der Tausendstel ist das ein großer Schritt. Weltrekord. Unanfechtbar.
In die Freude über das Erreichte, die man den erschöpften Gesichtern der beiden Weltmeister ansieht, mischt sich ein kleiner Wermutstropfen. Das persönliche Ziel – die 300 km/h – war heute noch nicht erreicht worden.

Doch für Jürgen Köhler und Elmar Geulen ist der Tag nach dem Rekord auch der Tag vor dem (nächsten) Rekord. Daran werden die beiden jetzt zu arbeiten beginnen, und auch Hayabusa-Tuner Hennes Löhr von LKM tüftelt bereits am neuen Aggregat. Im Winter wird er sich die Suzuki zur Brust nehmen, und ein paar Geheimnisse hat er schon mal ausgeplaudert: Aus den USA kommt die neue Kurbelwelle mit erhöhtem Hub, die satte 1640 ccm Hubraum möglich macht. Auch für Nicht-Techniker kann man das ganz leicht übersetzen: 235 PS auf zwei Rädern. 2004 – wir kommen!
Dann wird übrigens ein abgesperrtes Autobahnstück gesucht, dass ca. 4 km geradeausfahren möglich macht. Zu riskant für alle Beteiligten ist das Durchfahren einer Kurve bei einem solchen Rekordversuch. Denn so abenteuerlustig die Champions auch sind – eines sind sie ganz sicher nicht: Lebensmüde.





Mr. Hayabusa Newsletter Dezember 2016: Das perfekte Triumvirat für 2017

Das perfekte Triumvirat für 2017

Unter Triumvirat steht bei Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Triumvirat):
... bezeichnet ein Bündnis von drei Personen, die gemeinsame Interessen verbinden.

Fügen wir jetzt noch das Substantiv „Emotionen“ hinzu, dann ist dies die perfekte Bezeichnung für

Mr. Hayabusa, SD- Performance & TurboTotal

Doch blicken wir beim letzten Mr. Hayabusa-Newsletter in 2016 noch einmal zurück:
Am 6. September 2012 konnte Mr. Hayabusa in Pferdsfeld / Frankfurt einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord für strassenzugelassene Motorräder mit Verkleidung aufstellen: 330,43 km/h.

In 2013 musste Mr. Hayabusa alles Glück der Welt auf sich vereinigen um einen dreifachen Genickbruch zu überleben. Doch Mr. Hayabusa zog sich nicht zurück, fand mit Sebastian Scholz von SD-Performance einen Spezialisten in Sachen Motorentechnik und deren Abstimmung auf dem Rollenprüfstand. Des Weiteren ist der CEO von SD-Performance ein Crack auf dem Gebiet der frei programmierbaren Motorsteuergeräte inkl. aller weiteren elektronischen Bauteile.
(http://www.sd-performance.de/)

Doch bevor mein Bike auf die Reise zu SD-Performance nach Süddeutschland ging, stand der Neuaufbau inkl. Verstärkung des Motors an für den Lars Römer in Abstimmung mit SD-Performance verantwortlich war. Seit Jahren sind Elmar Geulen & der Zweiradmechanikermeister Lars Römer bei den Turbomotorrädern untrennbar. Bei einem derartigen Neuaufbau dürfen geschmiedete Kolben und Pleuel von der Firma Wössner natürlich nicht fehlen. (http://www.woessner-kolben.de/)

Nach den ersten Testläufen auf dem firmeneigenen Rollenprüfstand bei SD-Performance, war für Sebastian jedoch eines sehr schnell klar – der Turbolader des bis dato verbauten Leistungskit war für einen neuen Speedweltrekord zu klein. Das äußerte sich im Besonderen durch die stark abfallende Leistungskurve ab einer Motordrehzahl von 7500 U/min. Für einen neuen Speedweltrekord ist allerdings genau im oberen Drehzahlband Leistung unerlässlich. Investitionen in einen neuen Turbolader schienen zum damaligen Zeitpunkt nicht sinnvoll, da die neue SD-Performance Turbo-Hayabusa mit angestrebten 500 PS ja bereits mit einem deutlich größeren Lader ausgestattet ist.

Dennoch stellte sich Mr. Hayabusa 2016 der unmöglichen Challenge:

Ziel war es auf einem Flugplatz in der Eifel die 330,43 km/h zu toppen.
Doch no way, das Mr. Hayabusa-Team musste sich der Physik geschlagen geben. Insbesondere die Tatsache, dass Mr. Hayabusa sich nach seinem dreifachen Genickbruch nicht mehr so hinter seiner Verkleidung kleinfalten konnte, erzeugte einen unüberwindbaren Luftwiderstand. Um diesen Effekt so gering wie irgendwie möglich zu halten, wurde zuvor noch eine erhöhte Verkleidungsscheibe montieren. Doch die Anstrengungen wurden vorerst leider nicht mit einem neuen Rekord belohnt.

Im August 2016 sollten sich gravierende Änderungen für das Weltrekordteam von Mr-Hayabusa ergeben:

Die TurboTotal GmbH (https://www.turbo-total.com/) unter Leitung von Stefan Kolberg unterstützt nun als Partner das Mr. Hayabusa Team mit Knowhow und Material. Jetzt ist der fehlende Mosaikstein im Puzzle gefunden. Die Kernkompetenz der TurboTotal GmbH sind aufgeladene Motoren für den Rennsport- und Tuning-Bereich.

https://garrett.honeywell.com/about/turbo-bulletin/news/new-world-record-for-a-street-legal-motorcycle-race-will-be-supported-by-a-honeywell-garrett-turbocharger/

Seit November 2016 steht eine der zwei SD- Performance Turbo-Hayabusas nun in Hamm/ Sieg bei der TurboTotal GmbH.

Stefan Kolberg geht beim Turbolader & Ladeluftkühler in enger Absprache mit Sebastian Scholz nun ganz neue Wege…

Diese Art der Umsetzung ist im Motorradsektor mit Turboaufladung absolut revolutionär. Kleines Beispiel gefällig?

„MOTORRAD“ musste bei zahlreichen Tests von diversen Turbomotorräder immer wieder festgestellt, dass es infolge des sehr beengten Bauraums zwischen Vorderrad und Ladeluftkühler bei starken Bremsmanövern immer wieder zum Kontakt zwischen den beiden Bauteilen kommt, was auf Dauer zu einem defekten Ladeluftkühler führt.

Auch Mr. Hayabusa ist dieses Problem bestens bekannt. Während des Weltrekordversuchs galt es immer abzuwägen ob die verbleibende Reststrecke der Landebahn für das sanfte Abbremsen aus über 300 km/h ausreichend war ohne den Reifen und den Ladeluftkühler zu zerstören, oder eben einfach über die Landebahn hinauszuschießen um schlussendlich im Gras zum Stehen zu kommen.

Zu Weihnachten wird das Werkzeug nun ausnahmsweise aus den Händen gelegt, um mit Familie und Freunden Kraft für die neue Saison tanken zu können. Denn eines ist sicher:

2017 wird das Mr. Hayabusa Team neue Maßstäbe setzen.

Danke lieber Lars, lieber Sebastian und lieber Stefan.
Ich bin sooo stolz Euch um mich herum zu haben.
Ihr seid mein absolutes DREAMTEAM.

Euer
Elmar Geulen / Mr. Hayabusa

PS:
Das 60. Bremerhavener Fischereihafen-Rennen steht 2017 zu Pfingsten an & Elmar wird 60.
Genau der richtigen Moment um dort dem „Strassenrennsport“ ade zu sagen.
Doch Dragracing und neue Speedweltrekorde sind weiterhin im Visier von Mr. Hayabusa

PPS:
Liebe Mr. Hayabusa- Fans, Partner & Sponsoren,
ein frohes Fest und einen guten Rutsch in 2017 wünscht Euch das Mr. Hayabusa-Team.
Mögen alle Eure Wünsche für 2017 in Erfüllung gehen…




Mr. Hayabusa Newsletter September 2016: Ein großes Ereignis wirft Ihren Schatten voraus: INTERMOT 2016 vom 05.10.2016 - 09.10.2016 Kölnmesse

Der Motorrad-Pflichttermin!

Liebe Sponsoren, Partner und Freunde von Mr. Hayabusa

Vollgas! Wenn im Oktober 2016 hunderttausende Motorradfans aus aller Welt in Köln zusammen kommen und fünf Tage lang nichts anderes zählt als Hubraum, PS und ordentlich Gas geben – dann ist endlich wieder INTERMOT!
Mit rund 1.000 Herstellern aus aller Welt, über 200.000 Fachbesuchern, Motorradbegeisterten und Medienvertretern aus mehr als 100 Ländern ist die INTERMOT ganz klar Pflichttermin für die gesamte Motorrad-Branche.

Natürlich ist auch Mr. Hayabusa als Partner der Kölnmesse mit einem 80 qm- Präsentationsstand für seine Fans & Freunde life vor Ort in

Halle 10.1 Stand G 76.

Mr. Hayabusa lädt eine Sponsorpartner hiermit herzlich ein.

Mein Mr. Hayabusa- Stand ist auch Euer Stand. Wenn ein Mr. Hayabusa- Partner dort beispielsweise ein Roll-Up / Banner oder die eigenen Produkte ausstellen möchte, zögert nicht mich zeitnah zu kontaktieren. Wir werden gemeinsam die INTERMOT rocken…

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Neuer wichtiger Weltrekord-Partner bei Mr. Hayabusa:

Die TurboTotal GmbH unter Leitung von Stefan Kolberg

https://www.turbo-total.com/

Dieser Mosaikstein hat bei Mr. Hayabusa noch gefehlt - jetzt hat das Mr. Hayabusa Team einen kompetenten & zielorientierten Partner, der mit individuell angepasster Turboladerhardware unterstützt.

Nach Meetings bei den Public Race Days am Hockenheimring und letzten Sondierungsgesprächen bei dem SPORT1 Trackday am Nürburgring, gehen Stefan & Elmar ein Stück des Erfolgsweges in 2016/ 2017 gemeinsam.
Erklärtes Ziel ist ein neuer Speed Weltrekord für straßenzugelassene (street legal) Motorräder mit Verkleidung.
Stefan Kolberg, der seit Jahrzehnten sein Turbolader-KnowHow aufgebaut hat, unterstützt uns bei diesem Projekt mit einem speziell konfigurierten Garrett-Turbolader.

Die Kernkompetenz der TurboTotal GmbH, sind aufgeladene Motoren für den Rennsport- und Tuning-Bereich.

Die TurboTotal GmbH ist die Motorsportgesellschaft der 1996 gegründeten STK Turbo Technik und befindet sich auch in dessen fast 4000m2 umfassendem Gebäudekomplex; sie ist der deutsche Garrett Performance Distributor und betreibt einen der größten Versandhandel in Deutschland mit Motorsportartikeln rund um aufgeladene Motoren.

Für eine erfolgreiche Zukunft, sind somit alle nötigen Weichen gestellt. Mit Sebastian Scholz haben wir einen absoluten Experten in Sachen Motorentuning an der Hand und mit Stefan Kolberg sind wir in Sachen Turbolader KnowHow in den besten Händen.

Die Firma SD-Performance befindet sich aktuell in der Planungsphase für das neue Tuning-Center, das voraussichtlich im Jahr 2017 fertiggestellt werden soll. Dieses Tuningcenter wird dann mit modernster Prüfstandstechnik für Motorräder, Formelwagen, Karts und Quads ausgestattet sein, womit Leistungsmessungen, Abstimmungen und Langzeittest unter realen Bedingungen durchgeführt werden können. Über die Entstehung des SD-Performance Tuning Centers halte ich euch selbstverständlich mit entsprechendem Bildmaterial zu gegebenem Zeitpunkt auf dem Laufenden.

http://www.sd-performance.de

„SD-Performance, die TurboTotal GmbH & Mr. Hayabusa werden in 2017 das Dream- Team sein“ - Originalzitat Mr. Hayabusa

Das Dream-Team hat für 2017 einige spektakuläre Rekorde in der Pipeline. Das bedeutet Mr. Hayabusa wird wieder für weltweite Furore sorgen.

Wollen Sie mit Ihrem Unternehmen als offizieller Partner das Medium Mr. Hayabusa nutzen?

Dann machen Sie doch Nägel mit Köpfen und kontaktieren Mr. Hayabusa unter seiner Direktwahl 0172 / 24 66 038.

Schon auf der INTERMOT kann die Partnerschaft präsentiert werden!


Bericht von dem SPORT1 Trackday

SPORT1 TRACKDAY 28.08.2016 Nürburgring

Das können sich Toni Fröstl / Bernhard Eisner von SPORT1 und Gerd Schneider/ Annika Häger von der Nürburgring GmbH gemeinsam an die Jacke heften:

Es war wie jedes Jahr- der KNALLER am Ring

Heiß her ging es im wahrsten Sinne des Wortes beim SPORT1 Trackday auf dem Nürburgring. Reichlich verbrannter Gummi, hitzige Beschleunigungsduelle, atemberaubende Motocross-Akrobatik, kerniger Motorensound und wummernde Bässe – Action pur zog im Grand-Prix-Fahrerlager, auf der Start-Ziel-Geraden und im ring°boulevard 11.000 Besucher – und damit mehr als bei den beiden vorangegangenen Nürburgring-Ausgaben der PS- und Tuning-Party – in ihren Bann.

Azurblauer Himmel, strahlende Sonne und Temperaturen um 30 Grad sorgten für ideale Bedingungen bei diesem PS-Spektakel, das von acht bis 18 Uhr für anhaltenden Trubel am „Ring“ sorgte. Atemberaubende und endlose Drifts zeigten die Akteure des Nürburgring Drift-Cups im Fahrerlager, doch auch mit den Falken Drift-Taxis und bei der Caterham Drift Experience wurde auf Teufel komm heraus quergefahren. Während beim Driften der gekonnte Umgang mit Gaspedal und Lenkrad die Show bestimmt, war auf der Start-Ziel-Geraden beim Rolling50 und beim 1/8-Meilen-Rennen nur der digitale Umgang mit dem Gaspedal gefragt, also Aus und dann Ein – sprich: Vollgas.

Ein Highlight der besonderen Art waren die Demofahrten des Red-Bull-Boliden aus der US-amerikanischen NASCAR-Rennserie. Die Red Bull X-Fighters sorgten mit waghalsigen Motocross-Sprüngen für einen wahren Augenschmaus, dazu heizte DJ Teddy-O mit hämmernden Beats ein. Das Race of Champions der Nürburgring Driving Academy war bei den Besuchern besonders beliebt, die sich mit identischen Honda-Fahrzeuge endlose Duelle austrugen.

Im ring°boulevard war vor allem Geduld gefragt, wo die Fans für Interviews und die begehrten Autogramme der PS- und TV-Stars Schlange standen, allen voran Sidney Hoffmann und Jean Pierre Kraemer, bestens bekannt aus dem SPORT1-Erfolgsformat „Die PS PROFIS – Mehr Power aus dem Pott“.

Mr. Hayabusa war mit großem logistischen Aufwand angereist: neben seinen Weltrekordbikes hatte er auch sein 160 PS- Monsterkart in action. Doch die Tagesbestzeit – eine 6er Zeit- erreichte er mit seiner 400 PS starken straßenzugelassenen SD-Performance-Turbo-Hayabusa auf sehr eindrucksvolle Art: nach 201m war sein Zielfinish natürlich im Wheelie...

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Bericht Karttraining Nürburgring

MONSTERKART-Renntraining auf dem GP-Kurs Nürburgring- 18.08.2016

Sven Weinig www.weinig-kart.de hat im Kooperation mit dem Pistenclub http://www.pistenclub.de/de/ am 18. August 2016 5x20min Kart-Renntraining auf dem kompletten GP-Kurs des Nürburgringes organisiert.

Mr. Hayabusa war mit Manfred Täsler zusammen in einer Box. Gerne habe ich die Ratschläge vom Vierrad-Profi Manfred umgesetzt. Er ist seit langem in dieser Szene unterwegs und hat einen „wahren Fundus“ aus dem er mit Tipps & Infos schöpfen kann.

Thank`s a lot Manfred sowohl für Deinen Support an meinem Monsterkart als auch für Deine Schraubertipps…

Übrigens habe ich in unserer Box Hanno Lichtschlag kennengelernt.
Er ist seit langem im Autoennsport eine Größe.
http://www.sportgarage-lichtschlag.de/

Seine besondere Aufmerksamkeit gilt dem LOTUS Seven und seinen Nachfolgern wie CATERHAM, Westfield, VM und anderen.

Doch Hanno hat noch was Eigenes ausgebrütet: er stellt den „Pacemaker“ in Kleinserie her und bietet diesen als Bausatz oder Fertigfahrzeug mit einem GSX R 1000 Motorradmotor an.

Selten habe ich so was Feines gesehen. Da wurde „alles aus dem Vollen gefräst“- wirklich beeindruckend, die Fertigungsqualität des Pacemakers.
Und der geht…….schaut mal rein bei YOUTUBE https://www.youtube.com/watch?v=gRzPUU16FlYhttps://www.youtube.com/watch?v=gRzPUU16FlY

FAQs beantwortet er gerne unter Hanno@SportGarage-Lichtschlag.de

Apropo Super Seven: da fällt mir spontan Nikolaos Bitza http://www.bitzani.com wieder ein- er hat mich mit seinem Super Seven mit HAYABUSAMOTOR bei den PRD am Hockenheimring besucht- das Ganze mit TÜV herzustellen, hat fast zwei Jahre seines Schaffens in Anspruch genommen…

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Nachlese/Bericht Public Race Days 2016

Public Race Days am Hockenheimring 13. & 14.08.2016

Die Public Race Days am Hockenheimring erleben jedes Jahr eine Beliebtheitssteigerung- dieses Jahr fanden sie zum zwölften Mal statt und Mr. Hayabusa war gut vorbereitet: Für die Public Race Days am Hockenheimring legte Sebastian Scholz von SD-Performance nochmal Hand an meine 400 PS – SD-Performance Turbo-Hayabusa. Das konzeptionell geänderte Einspritzsystem und die optimierten Ladedruckregelung bedingte eine neue Abstimmung auf dem firmeneigenen Rollenprüfstand bei SD-Performance. Eine geringfügige Anhebung des maximalen Ladedrucks sorgte nebenbei nochmal für ein paar extra PS. Zusätzlich wurde meiner Maschine noch ein Lambda-Controller zur kontinuierlichen Messung und Aufzeichnung des Abgaswertes spendiert.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal ganz herzlich für die spontane Unterstützung in Form eines EVO 4 Datenloggers durch meinen langjährigen Partner Memotec bedanken. Dieser ermöglicht es nun, alle relevanten Messdaten für eine spätere Analyse am PC aufzuzeichnen.

Die Abstimmung lief erwartungsgemäß wie geschmiert. Man erkennt bei jedem Handgriff, dass die Jungs von SD-Performance Ihr Handwerk bis ins Letze Detail verstehen. Das sind echte Profis, die in Sachen Motorradtuning Maßstäbe setzen. Die 400 PS beschleunigten die 1,3 Tonnen Schwungmasse des Prüfstandes im 4. Gang in Windeseile auf 276 km/h bis der Drehzahlbegrenzer seinen Dienst verrichtete und sich der überschüssige Sprit durch die Zündunterbrechung im glühend heißen Abgasrohr mit einem lauten Knall entzündete. Diese Urgewalt im Prüfstandsraum hautnah mitzuerleben, ist immer wieder aufs Neue beeindruckend. Nach gut 4 Stunden war die Abstimmung dann inklusive Abkühlphasen für den Motor erfolgreich abgeschlossen.

Danach folgte eine kurze Testfahrt auf der nahegelegenen Autobahn. Nun konnte ich selbst spüren was kurz zuvor die Messwerte versprachen – die Leistungsentfaltung war einfach brutal. Ich hatte das Gefühl als wollte mein Hinterrad den Asphalt aufreißen. Wheelspin und Wheelie bis in den 4 Gang und das spielend leicht auf dem geklebten Dragstrip. Sieht spektakulär aus, kostet aber auf der 1/4-Meile wertvolle Sekunden.

Nun galt es diese Leistung fahrbar zu machen. Diesen Job erledigt die elektronische Ladedruckregelung. Doch um diese mit den nötigen Daten zu füttern, mussten bei den Public Race Days einige Probeläufe gefahren werden. Stück für Stück tastete sich Sebastian Scholz mit Hilfe der Messdatenalayse an das Optimale Setup für die Ladedruckkontrolle heran. Zum Schluss stand dann eine 9,4 auf der Tafel, was mir den zweiten Platz bei den straßenzugelassenen Motorrädern beschert hatte. Die Zeit war leider zu knapp um das Setup weiter zu verfeinern.

Das ist nun die Aufgabe bis zum nächsten Einsatz. Das Potential für eine 8er Zeit auf der 1/4-Meile ist jedenfalls mehr als da, wenn wir den Wheelspin und das steigende Vorderrad reduzieren können. Eine längere Schwinge, wie sie die Super- Street- Bike –Piloten nutzen , würde das Steigen des Vorderrades natürlich enorm reduzieren, aber diese Option fällt bei meinem straßenzugelassenen Motorrad allerdings aus. Diese Bike ist absolut street legal!!!

Nächstes Jahr wird sowohl bei den Public Rays Days als auch bei den Nitolympics mit der neuen 500 PS- SD-Turbo-Hayabusa an den Start gegangen…. Ich danke Seb als auch Lars für Ihren perfekten Support- wir haben uns als Team genial ergänzt…. Übrigens war auch mein persönlicher Freund & Mentor von ENIGINEERING ARTISTRY - Prof. Dr. Dr. Gyula Tacaks - zu Besuch – natürlich standesgemäß mit seiner LKM- Hayabusa !!!

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Mr. Hayabusa Newsletter August 2016: Auf zum Sport1 Trackday am kommenden Sonntag, den 28. August 2016!

Liebe Sponsoren, Partner und Freunde von Mr. Hayabusa

Zum fünften SPORT1 TRACKDAY (So, 28.08.2016, Nürburgring) hat Mr. Hayabusa aufgerüstet und wird mit seiner 400 PS starken SD-PerformanceTurbo-Hayabusa die 1/8 Meile spektakulär bewältigen.

Dank Sebastian Scholz von SD- Performance konnte Mr. Hayabusa die Public Race Days am Hockenheimring (13./14. August 2016) sogar auf dem Sieger-Podest beenden.

Es wird wieder eine Mr. Hayabusa- Präsentation im Fahrerlager geben:
SD- Turbo-Hayabusa mit 400 PS- straßenzugelassen!
2x LKM-Hayabusa 1460ccm + 2x Weltrekordbikes und ein gutgelaunter Elmar sind für ein Greet & Meet oder ein gemeinsames Photo immer zu haben…

Sein wieder neu aufgebautes Monsterkart ist ebenfalls im Einsatz…smile

Dies wäre eine tolle Gelegenheit, sich mal wieder persönlich zu begegnen!

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05.06.2016: Licht & Schatten in Lahr

Am vergangenen Sonntag, den 05.Juni 2016 war es endlich so weit, die Übergabe der komplett überarbeiteten SD-Performance Turbo-Hayabusa an Mr. Hayabusa im Rahmen des SCC500 in Lahr fand statt. Ein Steuergeräteproblem beim Sport1-Track Day im vergangenen Jahr, war Auslöser für die umfangreiche Überarbeitung.

Das SD-Performance-Team wurde hierbei Aufgrund der hohen eigenen Auslastung durch die Mr. Hayabusa Mechaniker Daniel Lauenstein und Lars Römer hervorragend unterstützt.

Eine kleine Anmerkung am Rande:
Ich persönlich rate jedem von Ignitech-Steuergeräten aus CZ in spe ab … bei Problemen mit den Geräten ist keinerlei Support zu erwarten. Also Finger weg!

Doch wenden wir uns einmal den positiveren Dingen zu.

Es war Samstagabend und das Rennen am Sonntag in Lahr stand bevor. Durch die große Hilfsbereitschaft des SCC500-Veranstalters Peter Klein war es mir möglich, meine überarbeitete Maschine noch einmal auf Herz und Nieren auf der Start- und Landefläche des Lahrer Flughafens zu testen bevor es am Sonntag dann ernst werden würde.

Der Ladedruck war vorerst auf 1,2 bar eingestellt, was einer Leistung von ca. 300 PS am Hinterrad entspricht. Das Bike unter mir fühlte sich an wie ein Hengst, der lange im Stall gestanden hat und nun voller Herzenslust herum galoppieren konnte.

Da die 400 PS den Bridgestone-Hinterreifen infolge der Prüfstandsläufe doch schon sehr gezeichnet haben, wurde von meinem Mechaniker Lars für das Rennen am Sonntag nochmal ein neuer Reifen aufgezogen um die vollen 1,9 bar Ladedruck und damit die 400 PS am Hinterrad am Sonntag auf die Strecke zu bekommen.

Nun war es Sonntag und es ging an den Start. Die Veranstaltung von Peter Klein (SCC500 – Rolling 50) war durch die ca. 2500 Zuschauer trotz ungewisser Wetterprognose sehr gut besucht.

Ich war voll motiviert den Zuschauern eine super Show zu bieten. Ich fuhr mit meiner Turbo an die Startlinie und wartete auf den Startschuss. Doch nach den ersten Metern verspürte ich auf einmal einen abrupten Leistungseinbruch. Nicht vergleichbar mit der Leistungsentfaltung während der Tests am Vortag. Dabei hatte ich mich infolge der Ladedruckerhöhung von 1,2 auf 1,9 bar auf einen gewaltigen Leistungsschub vorbereitet.

Ich stellte dann auch jegliche weiteren Speedversuche ein, weil ich mich infolge des Leistungsverlusts der 300er Marke nur mühsamst nähern konnte. Doch was war die Ursache? Die Hayabusa im Serienzustand schafft die 300 km/h knapp - aber mit 400 PS sollte diese Marke problemlos gesprengt werden. Davon war ich allerdings weit entfernt.

Ich fuhr also wieder ins Fahrerlager und wartete zusammen mit Lars auf meinen Tuner Sebastian Scholz, in der Gewissheit er würde die Ursache schnell finden.

Als Sebastian mit seinem 230-PS-Monsterkart zurück ins Fahrerlager kam, schilderte ich Ihm direkt meine Eindrücke über das schlagartige Leistungsdefizit. Er zögerte nicht lange und fing dann unmittelbar an das Ladeluftsystem auf eventuelle Undichtigkeiten hin zu überprüfen.

Keine 5 Minuten später war die Ursache gefunden. Eine Schraubschelle des Ladeluftschlauchs hat dem Druck von 1,9 bar nicht standgehalten und war gerissen. Ein Pfennigartikel war also die Ursache für die fehlende Leistung. Kleine Ursache – große Wirkung !

Die Schlauchschelle wurde dann natürlich direkt getauscht, allerdings war keine passende Größe verfügbar und so musste improvisiert werden - aber jetzt goss es aus allen Rohren auf den „Dragstrip“. Sicherheitshalber unterbrach Peter Klein seine Beschleunigungsveranstaltung- immerhin waren auch Fahrzeuge mit bis zu 1500 PS dort am Start. Nach ca. 1 Std. schlossen sich die Himmelstore und die Sonnen verwandelte innerhalb einer weiteren Stunde die Landebahn wieder in einen nutzbaren Dragstrip.

Ich ließ mir aber dennoch sicherheitshalber etwas mehr Zeit – die Vierradfraktion waren feuchte Stellen relativ egal- aber bei meiner Turbo waren es maximal 12cm Auflagefläche, die Motorrad & Asphalt verbanden- da können feuchte Stellen bei 400 PS Brachialleistung tödlich sein…

Auf dem Hinweg zum Vorstart gab ich schon mal soviel Gas, dass der Turbolader seinen Dienst aufnahm- der Reifen jammerte laut und ich war mir sicher, wieder volle Leistung abrufen zu können.

Linke Bahn Mr. Hayabusa mit seinen400 PS- rechte Bahn ein Nissan-GTR mit 1400 PS.
Das war das Duell der Giganten, auf das sich die Zuschauer so gefreut hatten. Der Streckensprecher war echt aus dem Häuschen. Armin war genau der Richtige für so eine Veranstaltung- er brachte „Emotions“ wirklich rüber und informierte die Zuschauer mit seinem hintergründigen Fachwissen.

Ich signalisierte Armin, dass ich noch eine Leerfahrt vor dem Duell machen wollte- ich wollte die abgetrocknete Stecke fühlen und den Hinterradreifen nochmals erhitzen, denn die Wartezeit am Vorstart hatte die Aufwärmarbeit meines HSR- Reifenwärmers eliminiert- sprich: „er war temperaturmäßig nicht mehr im optimalen Betriebsfenster“.

Was dann passierte, ja das hatte ich vielleicht noch nie so intensiv gespürt. Ich saß auf einer SD-Performance-Rakete und in den ersten vier- ja vier Gängen !!! hob sich die Hayabusa wie ein Rodeopferd gen Himmel. Das alles passierte in einer irrwitzigen Schnelligkeit- ich hatte wirklich Mühe den Falken nicht abheben zu lassen und das SD-Performance-Geschoss auf dem Dragstrip zu halten…

Ich wünschte mein Tuner Sebastian Scholz von SD-Performance hätte in diesem Moment meine Augen strahlen sehen können!

Die Ziellinie im Auge bemerkte ich allerdings erneut einen Leistungseinbruch. Die zuvor provisorisch befestigte Schraubschelle für den Ladeluftschlauch quittierte den Dienst leider vorzeitig. Dennoch stand nach 1000 m eine Geschwindigkeit von 306 km/h auf der Uhr, womit ich fast gleichauf mit dem stärksten Auto (Porsche 9ff mit 1500 PS) des Tages war.

Ich fuhr zurück zum Start- dort wartete mein 1400 PS- Gegner…. aber er musste dann alleine loszaubern - ich fuhr dann mit 60 km /h wieder ins Fahrerlager.

Fazit: Die 1,9 bar Ladedruck erfordern offensichtlich stärkere Schlauchschellen um der Kraft standhalten zu können. Sobald diese montiert sind, geht es pfeilgerade in Richtung neuen SPEEDRECORD, denn die SD-Performance Turbo Hayabusa geht nach der Modifikation wie die Hölle.

Lieber Seb, lieber Lars, in Kürze rocken wir das Ding wieder….ich bin wirklich wieder guter Dinge nach dem ganzen Steuergerätefiasko…

Vielen lieben Dank vom Elmar




Bericht vom 59. Bremerhavener Fischereihafen-Rennen 2016

Der Himmel grollte

Es war so schön- Donnerstags vor dem Rennen in Bremerhaven- man konnte im Fischereihafen bei 25 Grad wirklich sonnen; doch die Wettervorhersage diagnostizierte für die nächsten Tage Sturm, Regen & Graupelschauer in biblischen Ausmaß.

Die Temperaturen fielen auf 9 Grad und wir Rennfahrer wussten nicht, ob Regenreifen oder doch Slicks die richtige Wahl bei dem freien Training Sonntagvormittag war, denn der Wind ließ die Strecke in Windeseile abtrocknen. Ich entschied mich für das Regenmotorrad und lag mit dieser Entscheidung so was von falsch.

Das erste Zeittraining war so im Prinzip mein erstes richtiges Rollout. Doch ich fühlte mich auf dem Motorrad nicht zuhause und ging somit nicht mit Gewalt auf die Zeitenjagd.

Mein Nacken macht mir diese Jahr durch den dreifachen Genickbruck enorm zu schaffen- es vergeht fast kein Tag, an dem ich keine Schmerzmittel nehmen muss. Deshalb habe ich auch in der Woche vor Bremerhaven mit meinem Lebensretter Dr. Marin Theis vom St. Willibrord Spital Emmerich-Rees telefoniert und ich werde nach Bremerhaven kurzfristig wieder zwei Tage nach Emmerich ins Krankenhaus gehen, damit der aktuelle Ist- Zustand analysiert wird, denn meine Kopf- Drehbewegungsmöglichkeit hat sich drastisch verschlechtert.

Somit fand sich Mr. Hayabusa auf Platz 25 wieder; das war bitter, aber ich wusste genau, wo ich im 2. Zeittraining mit vollem Einsatz noch 3-4 Sekunden holen würde. Mein Mechaniker Lars wusste, dass ich bei so einer Einschätzung in den letzten Jahren immer realistisch war.

Doch das zweite Zeittraining wurde in der 4. Runde abgebrochen, nachdem drei Fahrer Ende Start & Ziel miteinander kollidiert waren. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich erst eine Sekunde verbessern können, da ich keine freie Runde hatte, will ich immer auf Vordermänner auflief. Platz 24 stand somit fest- 6. Startreihe für Mr. Hayabusa.

Ich diskutierte mit Lars über meine Startvorhaben, mein Startplatz war rechts außen. Ich wollte aber beim Start richtig Plätze gut machen, aber auf keinen Fall ganz rechts aussen oder links aussen vorbeifahren, da die Gefahr bestand vom Konkurrenten in die Strohballen abgedrängt zu werden.

Da war es mir lieber beim Start gegebenenfalls „im Fluss“ mit einem Fahrer sich zu berühren…

Doch es kam alles anders:

Beim Start lief das Bike schon nicht zu 100 % richtig und es ging aus- der worst case.

Am Mittag hatte sich aus demselben Grund ein Massenunfall in einer anderen Klasse ereignet, weil einem Fahrerkollegen das Bike ebenfalls beim Start ausging und die nachfolgenden Fahrer ihn überfuhren. Alle Beteiligten wurden sofort ärztlich bestens versorgt, jedoch waren die Verletzungen bei einem der Verunglückten so schwer, dass er nachmittags im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag. Mein ganzes Mitgefühl gilt der Familie des Verstorbenen.

Deshalb war auch schon der erste Rennlauf für meine Klasse 1 abgesagt worden und jetzt so ein Scheiss…

Die letzten Fahrer waren schon die Startgerade runter verschwunden, als dann doch noch mein Bike ansprang und ich dem Feld mit „Schaum vor dem Mund“ hinterher hetzte.

Jedes Überholmanöver auf diesem engen Kurs ist eine Harakiri Aktion, bei der alles passieren kann.

Ich schnappte mir trotz spuckenden Motor fast jeder Runde zwei Gegner und war schon auf Platz 15, als das Bike gar nicht mehr Gas annahm und ich die Hand heben und aufgeben musste.

Der Streckensprecher hatte übers Mikrophon mich als „wahren Sportsmann“ mit meiner Aufholjagd gelobt, aber dann kam es doch zum DNF (=did not finish)

Ich gratuliere meinem Kollegen Thilo Günter zu seinem herausragenden Sieg – ihn kann ich definitiv nicht mehr halten. Thilo schwebt in seiner eigenen Liga.

Ich habe 3x die Fishtown Open gewonnen:
Das erste Mal im Jahre 1983 – mit einem Zweitakter – einer SUZUKI RG B – es war die EX- Reinhild Roth DM Maschine vom Nava -Kucera- Racing Team. Damit bin ich der älteste, noch aktive Sieger in der Fishtown-Open und aktuell mit 59 Jahren auch der älteste Teilnehmer in dieser Topklasse.

2003 bin ich dann wieder nach Bremerhaven zurückgekehrt- erstmals mit der LKM Suzuki Hayabusa und stand nach 20 Jahren Abstinenz als Dritter direkt wieder auf dem Treppchen.
Gesiegt habe ich mit der LKM Hayabusa 2006 und 2008.

Schon vor diesem denkwürdigen WE hatte ich beschlossen, im Jahre 2017 beim 60. Bremerhavener Fischereihafen- Rennen – übrigens werde ich dann auch 60 Jahre alt- dort das letzte Mal in der Top- Klasse- der Klasse 1 an den Start zu gehen.

Mein Körper lässt es nicht mehr zu auch nur an einen weiteren Sieg zu denken.
So werde ich mich 2017 endgültig von meinen Bremerhavener Fans in Würde verabschieden.

Das heißt jedoch nicht, dass Mr. Hayabusa sich nicht mehr auf`s Motorrad setzt.
Nur in Bremerhaven wird man ihn nicht mehr starten sehen…

Ihr könnt jedoch auf weitere Speedaktionen gefasst sein -
es sollen noch weitere Weltrekorde bei Mr. Hayabusa purzeln…

zu den Bildern ->



Breaking Newes vom 6. September 2015 - Neuer Geschwindigkeitsweltrekord für straßenzugelassene Motorräder ohne Verkleidung mit „naked bike“ LKM Suzuki B-King 295,5 km/h

(Zu diesem Pressetext kann ich auf Anfrage gerne hochauflösende Bilder zur Veröffentlichung bereitstellen: info@mr-hayabusa.de
Ebenso stehe ich zur Erstellung eines Filmbeitrages zur Verfügung. Elmar Geulen / Mr. Hayabusa 0172 / 24 66 038)

MR. HAYABUSA
Neuer Geschwindigkeitsweltrekord für straßenzugelassene Motorräder
ohne Verkleidung mit „naked bike“ LKM Suzuki B-King
295,5 km/h
BAB- A31 am 06.09.2015

Trotz meines 3fachen Genickbruchs in 2013 http://mr-hayabusa.de/mr_hayabusa_presse_und_tv_presseberichte_13.php habe ich nun am vergangenen WE meinen eigenen Geschwindigkeitsweltrekord von 283,4 km/h auf eine neue Bestmarke von 295,5 km/h hochschrauben können.

Aber gehen wir chronologisch vor:

Samstag, der 5. September 2015
Mittags habe ich aus aerodynamischen Gründen mit Gummianzug und 15 kg weniger Körpergewicht als in 2013 – einem nochmals von LKM - Hennes Löhr abgestimmten B-King-Hayabusa-Motor und mit zwei unabhängig voneinander wirkenden Meßsystemen von MEMOTEC die A1 bei Euskirchen zu letzten Testfahrten genutzt.
Natürlich war der Verkehr selbst samstags um die Mittagszeit nicht ideal für einen neuen Speedweltrekord- bei 279 km /h war dann auch auf der A1 berghoch Richtung Nettersheim Schluss.

Das Team war aber angesichts der oben genannten Vorbedingungen mit dem Ergebnis recht zufrieden. Jetzt wurde die Suzuki LKM-B-King in den Anhänger geschoben und der Wochenendtrip zur A31- konnte beginnen.

Wir waren stabsfeldmäßig ausgerüstet- mein Neoplan Skyliner Nightliner mit 5kw-Diesel-Generator sorgte für ein Rolling Home mit Stromversorgung auf dem A31-Parkplatz Kalter Bach. Der war nun unsere Basislocation für den anstehenden Speed-Weltrekordversuch.

Um ca. 19.00 Uhr streifte ich mir einen Schwimmanzug über, die B-King wurde proppevoll getankt und der S20 Evo von BRIDGESTONE waren bei noch abtrocknender Straße die beste Reifenoption. So konnte es losgehen - die Jagd auf einen neuen Speedweltrekord.

Im Gegensatz zu dem letzten Speedweltrekord für straßenzugelassene Motorräder, der 2011 auf einer Ex- Russenflugplatz -Landebahn mit 3000m und Lichtschrankenmessung stattfand, ging ich jetzt einen anderen Weg.
Weg von der Landebahn mit allen fünf Metern Dehnungstreifen mit Bitumenfüllung, die selbst einem Öhlins- Fahrwerk wirklich alles abverlangte. Hin zur BAB- der bundesdeutschen Autobahn. Die A 31 ist auf Grund Ihrer Streckenführung und vergleichsweise wenig Verkehr im Prinzip gerade dazu prädestiniert, einen Highspeedtest durchzuführen- es gibt dort keine Geschwindigkeitsbeschränkung, also „full gas“, aber immer mit dem Bewusstsein, keinen anderen zu gefährden- es herrscht die STVO!

Auch bei der Messung des Weltrekordversuches ging ich einen neuen Weg. Dabei ließ ich mich vom CEO der Firma memotec – Ulli Mesch beraten.
memotec Messtechnik ist in Motorsportkreisen seit 1995 ein Begriff mit ständig wachsender Bedeutung für Hersteller, Teams und Fahrer. Der stetige Drang zu neuen Technologien hat auch dazu geführt, dass sich das Leistungsspektrum von memotec Messtechnik längst nicht mehr nur auf den Motorsport beschränkt, sondern immer mehr von der Industrie genutzt wird, denn was im Motorsport gut ist, kann in der Industrie nicht schlecht sein.

Im Motorsport sind AIM und memotec heute in allen Bereichen unterhalb von Moto GP; Formel1, Indycar und LeMans fester Bestandteil für Fahrer, Teams und Veranstalter. memotec selbst beliefert und betreut 2015 folgende Automobilsportserien: TCR international, DTM, FIA F3, ADAC GT-Masters, VLN, Creventic 24h Series, 24h Nürburgring, ADAC F4, Audi TT-Cup, Toyota GT 86 Cup, Opel Astra OPC Cup u.v.a.m.
Großen Anteil an dieser Entwicklung hat der italienische Elektronikhersteller AIM Sportline, für den memotec Messtechnik seit dem ersten Tag Exklusivimporteur für den deutschsprachigen Raum ist. Die innovativen Produkte für Zeitnahme & Datenaufzeichnung haben die Mailänder inzwischen weltweit zum Marktführer gemacht. Neben den Produkten von AIM bietet memotec Messtechnik eine ganze Reihe weiterer Mess- und Prüfgeräte an.
Ich selbst vertraue seit mehreren Jahren auf die Messtechnik von memotec - auch bei meinen beiden SD-Performance Turbo- ayabusas sind AIM-MXG Dashlogger von memotec in Dienst.

Ulli Mesch schlug mir für meinen neuen Geschwindigkeitsrekordversuch eine 100 % genaue doppelte Geschwindigkeitsmessung mit zwei unabhängig voneinander arbeitenden AIM-Solo DL vor - doppelt gemoppelt hält besser!!
Ich sollte ihm dann nach dem Weltrekordversuch die zwei AIM-Solos direkt zusenden und memotec würde dann die zwei Geräte auslesen und den Maximumspeed dann auch dokumentenhaft schriftlich bestätigen.

Jetzt war ich auf der A31 und machte mit meinem aqua shere wetsuit Modell „Racer“ (der Name passte ja perfekt) von Aqua Lung GmbH eine möglichst windschlüpfrige Figur.

Ich möchte nicht wissen, was sich Autofahrer dachten, als ich als Rubber Duck diese… recht zügig überholte. Ich kam auf wiederum 279 km/h, dann war die LKM-B-King bei einer Sekundärübersetzung von 18:45 im Drehzahlbegrenzer.

Doch so schnell wie der Speed hoch ging, so schnell war auch der Tank leer- ich bekam ein Riesenproblem auf dem Weg zurück zu meiner Motorhome-Basis, dem BAB-Parkplatz Kalter Bach. In meiner Not um Sprit zu sparen, hängte ich mich in den Windschatten eines Pferdetransportanhängers und fuhr ca. 40 km in dessen Windschatten. Total durchfroren und bei einbrechender Dunkelheit erreichte ich meine Basisstation. Mein Genick schmerzte extrem ob der hohen cw-Wert-Belastung- ich musste für die Nacht schmerzstillende Tabletten einwerfen, denn am nächsten Morgen in der Früh um 8.00 Uhr stand der finale Weltrekordversuch an- mit einem möglichst „kleingefaltetem Elmar“.
Mein Hauptproblem seit meinem dreifachen Genickbruck in 2013 ist die Tatsache, daß ich, wenn ich mich auf dem Bike kleinmache, den Kopf nicht mehr so wie früher in den Nacken legen kann- Resultat- ich sehe nicht mehr viel von der Straße- primär blicke ich in Richtung Tank- echt no good!
Aber auch für diese Dilemma gab es Support von Spezialisten:
Deutschland-SHARK-HELMETs-Chef Stefan Piwek gab mir einen speziellen Shark-Helm mit einem nach oben hin erweiterten Sichtfeld - jetzt war auch die Straße wieder halbwegs in Sicht…

Meine beiden Freunde und Mechanikermeister Lars & Daniel rechneten dann kurz und die finale Übersetzung wurde abends noch auf 18:42 verlängert.

Sonntag, der 6. September 2015
Ich muss eingestehen, dass ich Sonntagsmorgen schon um 5.30 Uhr in der Früh wach war- normalerweise für mich noch Tiefschlafzeit- aber ich war trotz meiner langjährigen Rekord-Erfahrung aufgeregt.
Es standen doch einige Fragen im Raum:
Wie hält sich das Wetter?
Wie viel Verkehr ist am Sonntagsmorgen schon auf der A31?
Ist die LKM-Suzuki-B-King leistungsmäßig auch in der Lage bei einer Endübersetzung von 18:43 einen neuen Speedweltrekord aufzustellen- geht der bärenstarke LKM- Motor auch mit dieser Übersetzung bis in den Drehzahlbegrenzer?
Was macht meine Achillesferse - der Nacken?

Doch als ich dann im Neoprenanzug auf der B-King saß und meine beiden Mechaniker rituell per Hand abklatschte, da war ich wieder der Alte. Fokussiert auf mein Vorhaben, war ich nun wie in einem Tunnel - go for it!

Die A31 war um 8.00 Uhr fast alleine mein, die Straße war trocken und mein Nacken hatte sich zumindest erholt. Dann ging es auch recht schnell – ich konnte sowohl in Richtung Emden als auch in der Gegenrichtung Oberhausen beide Male denselben Speed von 295 km/h erreichen.
Das Mr. Hayabusa-Team feierte dann den NEW WORLD RECORD so gegen 9.30 Uhr morgen ohne Champagner- auch mal was Neues- in einem nahegelegenen McDonald mit Ham & Egg.

Ich möchte aber an dieser Stelle nachhaltig darauf hinweisen- seid nicht so „zielorientiert“ oder besser ausgedrückt so „verrückt“ wie Mr. Hayabusa und nutzt beim Motorradfahren echte Schutzkleidung- das mit dem „Gummianzug“ ist im Grunde sträflich und dumm, aber ich wollte unbedingt -koste was es wolle- meinen neuen Speedweltrekord.
Ich danke dem Herrgott, daß er noch einmal schützend seine Hand über mich gehalten hat. Ich werde in spe solche kranken Aktionen definitiv nicht mehr machen. VERSPROCHEN.
Stattdessen freue ich mich in spe, wenn ich wieder meine Skill Skin optimierte & maßgeschneiderte & Held-„Ritterrüstung“ anziehen kann - das ist wieder ein echtes Gefühl von Sicherheit.

Noch eine wichtige persönliche Anrede an meinen Freund & Lebensretter Dr. Martin Theis vom St. Willibrord-Spital in Emmerich:
„Lieber Martin, natürlich bist Du derjenige, der es mir erst ermöglicht hat, nach meinem dreifachen Genickbruch überhaupt weiterleben zu können und mich jetzt wieder am Limit bewegen zu können. Ohne Dich und Deine Kunst wäre ich mit Sicherheit jetzt im Rollstuhl. Das werde ich Dir nie vergessen, mon ami.“

Dank an die Suzuki Deutschland GmbH; Dank an mein Mr. Hayabusa-Dream-Team, Dank an meine Sponsorpartner, explizit möchte ich an dieser Stelle „Engineering Artistry“ erwähnen.
Danke Euch Gylua & Peti für Euren bedingungslosen Support - ich hoffe in 2016 mit Euch auf weitere Höhepunkte in meinem Racerleben.

Diesen Weltrekord widme ich hiermit einem wertvollen Menschen,
der im Moment einen harten & steinigen gesundheitlichen Weg beschreitet.
Mario, mein Freund, sei stark und kämpfe Dich zurück –
ich weiß, Du schaffst auch diese schwere Hürde in Deinem Leben.




4. Mr. Hayabusa-Newsletter 2015

Das Jahr 2015 hat dem Team Mr. Hayabusa einige Stolpersteine in den Weg gelegt.

Nach dem unverschuldeten Crash beim 58. Bremerhavener- Fischereihafen- Rennen mit anschließendem Brand der LKM Suzuki- Hayabusa ging es als nächstes nach Mettet/ Belgien. Dort liegt eine wunderschöne, kleine permanente Rennstrecke , die sogar eine Corkskrew- Corner wie in Laguna Seca / USA beheimatet.

Dort fand am 4. Juni das Dunn- Superbike- Rennen statt; im Kampf um Platz 3 hatte ich auf diesem Kurs mit extremen Schräglagen schon meinen Lichtmaschinendeckel so durchgeschliffen, dass ich nach dem Training die Karbonabdeckung erneuern musste. Dann beim Rennen hat es mich im Eifer des Gefechtes recht hart getroffen- durch das erneute Aufsetzen des Limadeckels rutsche ich in voller Schräglage übers Vorderrad weg und ein mehrfacher Überschlag im Kies war die Quintessenz.

Jetzt war mal wieder „schrauben“ angesagt; aber nach einer guten Woche stand die LKM- Hayabusa 1460 wieder wie neu da. Die Öhlins- Gabel hat übrigens Klaus Thiele von KTS - Klaus Thiele Suspension wieder heile gemacht- ein Freund aus alten Renntagen www.kt-suspension.de

IDM Nürburgring Juni 2015
Am 13/14. Juni war ich vom Max Neukirchner zum IDM- Lauf am Nürburgring eingeladen. Max hatte mich nach meinem Abschuss im Zeittraining beim Bremerhavener Fischereihafen- Rennen in meinem Bus besucht und mich mental wieder aufgerichtet und zum Nürburgring eingeladen. Dank des Fahrerlagerchefs der IDM- Klaus Watzlawek - hatte ich für meinen Neoplan Skyliner Nightliner sogar einen megatollen Platz im Fahrerlager.
Alles war schön- das Wetter, die Atmosphäre und es gab besten Rennsport.
Nach dem Start der IDM- Superbike war Max der Beste - Platz1.
Doch Reitenberger überholte ihn und nach 2/3 des Rennens war Max plötzlich nicht mehr auf den Monitoren zu sehen. Er war gestürzt- (aber nur so viel dazu- es war KEIN Fahrfehler) - und hatte sich schwer verletzt.
Seine Freundin Stefanie informierte mich kurz danach über seinen Verletzungsgrad - Oberschenkelhalsbruch!
Für mich war in diesem Moment der Sonntag gelaufen...
Am darauffolgenden Mittwoch telefonierte ich mit Max und wollte ihn abends im Adenauer Krankenhaus besuchen; aber... er war schon Richtung Heimat unterwegs... jetzt ist er wieder zuhause und kann sich nun wieder von dem Arzt seines Vertrauens weiter behandeln lassen.

Max, ich wünsche Dir von Herzen eine schnelle Genesung und wie hast Du zu mir gesagt: "wir schauen nach vorne und nicht zurück".
Du bist ein grandioser Kämpfer- no mercy- go for it, mein Freund!
Link zu den Bildern: http://mr-hayabusa.de/mr_hayabusa_events_und_termine_rennen_150613.php

Race Track Mettet/ Belgien mit Dunn–Racing
Am 18. Juli war ich aber wieder mit Dunn-Racing in Mettet/Belgien und habe dort wieder viel Fahrspaß erleben dürfen - das sieht man förmlich den Bildern an - siehe Link http://mr-hayabusa.de/mr_hayabusa_events_und_termine_rennen_150718.php
Etwas Besonderes ist aber dort passiert: ich habe erstmals mein „MONSTERKART“ Probe gefahren: Hier ist der Name Programm: 160 PS- Vierzylinder – Viertaktmotor rechts neben mir... Erst einmal musste ich mich an kuppeln, schalten und bremsen gewöhnen... aber nachdem Manfred Täsler - ein Profi-Kartfahrer aus Euskirchen - einen Umbau an der Pedalerie des Karts vornahm, war die Ergonomie entsprechend meinen Füßen optimal angepasst und Zweiradmechanikermeister Jan Chercka aus Köln-Porz überarbeitete die Vergaseranlage- jetzt läuft das Geschoss wirklich perfekt. Danke Euch, Jan und Daniel...

Überraschungen im Leben ist wie das Salz in der Suppe...
Am 20+21. Juli 2015 war ich zu dem Perfektionstraining auf dem Nürburgring- Nordschleife zwei Tage lang eingeladen. MOTORRAD- Europa`s größte Motorradzeitung hatte unter Federführung von Matthias Schröter ein Perfektionstraining organisiert.
Chef-Instruktor Alois Tost- jedem echten Biker aus seinen legendären Langstrecken- WM-Zeit noch nachhaltig in Erinnerung- hatte die Creme de la Creme als Kollegen:
Arne Tode, Mütze Muzsnai, Frank Heidger, Detlef Karthin, Gerorg Jelicic...to much to list.

Holger Aue & die Nordschleifenlegende Helmut Dähne waren als echte VIP`s ebenfalls mit Ihren Bikes aktiv präsent.
Ich war noch nie bei einem MOTORRAD Training auf der Nordschleife; aber wie diese Truppe von MOTORRAD das zweitägige Event in einer nicht zu überbietenden Perfektion gemanagt hat, ringt mir wirklich Respekt ab. Da merkt man schnell, dass MOTORRAD seit Jahren, ja seit Jahrzehnten im diesem Metier eine feste Größe im Trainingskalender ist.
Mein persönliches Highlight aber war eine Einzelrunde mit Helmut Dähne & seiner Nordschleifen-Rekordmaschine, der Eckert Honda RC 30.
Ich kenne Helmut seit meiner Jugend- seit dieser Zeit habe ich schon seine rote Kombi mit den weißen Streifen in Erinnerung; und jetzt fahre ich ihm eine Runde hinterher- mit meinem Rekordbike- der LKM-Suzuki-B-King- dem schnellsten straßenzugelassenen „naked bike“ der Welt.
Trotz bestimmt 50 PS Mehrleistung war ich mir bewusst, dass, wenn ich Helmut auch nur 20m zwischen uns beiden Raum lassen würde, würde ich es nicht mehr schaffen, diesem 70-jährigen Hero auf den Fersen bleiben zu können….also blieb ich immer ca. 5-max. 10m an Helmut Dähne dran. Bewundernswert, wie dieser Genialist im „old school style“ die Nordschleife niederringt.
Nein, eigentlich sah es spielerisch aus, der Mann bewegt sich fast gar nicht auf dem Bike, no „hanging off“ wie ich es vorziehe. Doch den Speed, den Mr. Nordschleife zelebrierte, ließ meine B-King (mit LKM-Hayabusa-Motor) an Stellen das Vorderrad heben, an denen ich vorher überhaupt nichts gemerkt hatte.
Ja, so ein Zugpferd, besser Zug-Hengst ist mit seinen 70 Lenzen schon einmalig. Helmut hat auch schon mehrere Rücken-OP`s hinter sich, geht gebeugt, aber beim Fahren sieht man ihm überhaupt keine körperlichen Beschwerden an.
Helmut, ich danke Dir von Herzen für ein echtes Highlight meines Daseins.
Elmar Geulen / Mr. Hayabusa
PS: natürlich danke ich auch dem Dorinth- Hotel für zwei Übernachtungen, bei denen ich mein Rolling Home, den Neoplan Skyliner Nightliner nicht vermisst habe.
Diese zwei schönen Tage habe ich aber letztendlich einem guten Freund zu verdanken - Uwe, ich danke Dir...
Bilder vom Perfektionstraining am 21. Juli
http://mr-hayabusa.de/mr_hayabusa_events_und_termine_rennen_150721.php

30.07.2015-Mr. Hayabusa & das erste Cruisertraining auf dem GP-Kurs des Nürburgringes!
Der Nürburgring war auch beim nächsten Event wieder als Location angesagt- jetzt war es aber der Grand-Prix- Kurs des Nürburgringes. Am 30.Juli 2015 fand dort das erste Cruisertraining Europas statt. Dunn-Racing hatte drei Turns a 20 min beim Abendtraining für die Cruiser-Fraktion geblockt.
20 mutige Frauen & Männer hatten sich bei etwas nassen Bedingungen (typisches Nürburgring-Wetter…) dort eingefunden und nach Theorie & Snacks ging es auf die Piste- alle hatten doch noch Ihren Fahr- Spaß, haben was von meinen „10 goldenen Regeln für den Cruiserfahrer“ umsetzen können und abends ging es dann noch zum Dorinth in die legendäre Cockpitbar ; dort wurde gefachsimpelt und natürlich die eine oder andere Kaltschale geleert und zum Abschluß erhielt jeder Teilnehmer seine Urkunde von mir.

Public Race Days & Nitrolympics auf dem Hockenheimring 07.-10.08.2015
Tja, und dann kamen die Pubilc Race Days und die Nitrolympics – beides am Hockenheimring beheimatet - auf den Rennkalender.
Die Pubilc Race Days am 1.+2. August sind quasi Test & Tune Läufe für die Teilnehmer der Nitrolympics, der größten Dragsterveranstaltung = 1/4 Meile-Rennen außerhalb der USA (dem Heimatland des Beschleunigungsrennes) Aber es können sich dort auch Otto-Normalverbraucher mit Ihrem Bike oder eigenen KFZ auf zwei Bahnen Ihr eigenes Beschleunigungsrennen liefern; was dann auch riesig frequentiert wurde.
Nur der Elmar fehlte - und das ausgerechnet auch bei den 30. Nitrolymics:
Sebastian Scholz, Inhaber von SD- Performance hat sich seinen eigenen Prüfstand in Eislingen eingerichtet und meine beiden Turbo-Hayabusas auf dem Prüfstand optimiert. Dabei stellte er an meiner 400 PS-Turbo Probleme fest; dies bewahrheitete sich bei der Demontage des Motors - zwei Kolben waren beschädigt. Somit musste der Motor wieder neu aufgebaut werden - jetzt habe ich wieder neue handgeschmiedete Wössner-Kolben und andere Steuergeräte.

Leider wurde Sebastian seitens der Stadt der Weiterbetrieb seines Prüfstandes untersagt, weil sich ein Nachbar in seiner Ruhe gestört fühlte... jetzt muss Seb erst einmal wieder eine neue „Location“ für seinen Prüfstand suchen; dies ist aktuell sehr schwierig, geeignete Räumlichkeiten zu finden, die Prüfstandsmessungen auch auf Dauer erlauben.
Erst dann können wir die 400 & 500 PS- Turbo auf dem Prüfstand abstimmen & finalisieren. ...und neue Speedweltrekordversuche starten.
Aber wie heißt es so schön: „Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben“... smile
Aber meine Weltrekordbike ohne Verkleidung ( naked bike)- die LKM- Suzuki B-King ist nochmals von meinem Guru Hennes Löhr(www.lkm.de ) in Philipp-Wachtberg/ Bonn überarbeitet worden und steht nun in den Startlöchern for a new world record.
Eigentlich ist der September der beste Monat im Jahr für solch einen Weltrekordversuch, da die Temperaturen nicht mehr so hoch sind; denn bei hohen Außentemperaturen verliert jeder Motor an Leistung, weil sich der Sauerstoffgehalt in der Luft dann reduziert.

Schauen wir also optimistisch in die ganz nahe Zukunft...

Es grüßt Euch herzlich
Elmar Geulen / Mr. Hayabusa

PS: im nächsten Newsletter werde ich u.a. noch über den SPORT1 TRACKDAY vom 23. August am Nürburgring berichten- dort ist Mr. Hayabusa erstmals auf vier Rädern unterwegs gewesen...




Mr. Hayabusa-Newsletter Juni 2015

Was haben das Bremerhavener Fischereihafen- Rennen und der US- Staat Missouri gemeinsam?
http://mr-hayabusa.de/mr_hayabusa_events_und_termine_rennen_150524.php
(Bildergalerie hierzu – bitte Link anklicken)

Das 58. Bremerhavener Fischereihafen-Rennen begann mit einem Paukenschlag: die Rennstrecke wird nach ja einem Todessturz in 2013 jedes Jahr nochmals auf Sicherheitsmängel seitens der obersten Motorsportbehörde- dem DMSB (Deutscher Motorsport Bund ) überprüft. In diesem Zusammenhang werden auch jedes Jahr zwei Schikanen montiert, um den Highspeed auf zwei Geraden einzubremsen. Im Prinzip eine gute Sache.
Doch bei der zweiten Schikane hatten die DMSB – Macher zu viel des Guten inszeniert. Nach einer langen Geraden speziell nach dem Start, wo 35 Fahrer mit Highspeed auf diese Schikane im Pulk angerauscht kommen, wurde die Schikane so aufgebaut, dass nur EIN Fahrer mit c. 30 km/h dieses Nadelöhr passieren konnte. Bei Ansicht dieser Schikane wusste ich schon vor dem Fahrermeeting am Samstagabend, dass hier eine unkalkulierbare Horrorcrashsituiation geschaffen worden war: wenn ein Fahrer im Mittelfeld seinen Bremspunkt zu optimistisch gewählt hätte, würde er quasi auf den gesamten Fahrerpulk auffahren und es würde zu einem Massencrash führen.
Als Fahrersprecher wies ich bei der offiziellen Fahrerbesprechung den DMSB- Rennleiter auf diese unhaltbare Situation hin und bat dringendst um Entschärfung dieser Schikane hin. Doch der DMSB ignorierte schlichtweg unsere Fahrerbedenken und hielt an der Streckenführung fest.
Das freie Training der Topklasse- der Fishtown Open- wurde dann auch mittels eines Fahrers als Marshal durchgeführt. Das bedeutete, daß ich als erfahrener Pilot vorneweg fuhr - den Speed bestimmte und nicht vom Fahrerfeld überholt werden durfte.
Nach diesem freien Training und mehreren Stürzen im Schickanenbereich setzten sich die Topfahrer zusammen und wir beschlossen, dem Rennleiter mitzuteilen, daß wenn die Streckenführung in der zweiten Schickane nicht geändert werden würde, die Fahrer nicht zum Zeittraining & den zwei Rennläufen an den Start gehen würden.
Auf einmal wurden wir Fahrer ernst genommen und die zweite Schikane wurde so geöffnet, daß in der ersten Rennrunde es nicht zu Staus vor der Schikane kommen konnte. Alles war wieder gut. Nur schade, dass die Verantwortlichen des DMSB erst einmal die berechtigten Fahrerbeschwerden schlichtweg ignoriert hatten. Aber hier waren sich die Fahrer unisono einig, sodass wir als Protagonisten eine gemeinsame Macht waren.
Beim 1. Zeittraining war ich in der 3. Runde unterwegs, als ein Liechtensteiner Suzuki- Fahrer, dem ich jedes Jahr unter meiner QUICKUPTENT-Zeltlandschaft „Asyl“ gewähre, sich beim Einbiegen in eine enge 120 Grad-Rechtskurve noch innen an mir vorbei vorbeipressen wollte.
Es war eine Harakiri-Aktion ohne Sinn & Verstand, aber wenn ein Fahrer sich entschlossen hat, innen reinzustechen, kann er diese Entscheidung nicht mehr zurücknehmen. Adi ging die Straße aus und er fuhr einfach geradeaus und erwischte mich mit seinem Hinterrad noch an meinem einbiegenden Vorderrad. Natürlich wurde ich vom Motorrad geschleudert – Rennsprit trat aus und entzündete sich auf dem Asphalt. Es sah übel aus mit meiner LKM- Hayabusa.
Ich bin dann zu Fuß zu wieder ins Fahrerlager gegangen - mit Sturzhelm und geschlossenem Visier, damit ich nicht aus ersten Emotionen was Falsches sagen konnte.
Für mich war in diesem Moment in meinen Augen das komplette Rennwochende vorbei, da ich gesehen hatte, wie zerstört die Hayabusa aussah.
Echt betroffen saß ich vor meinem Bus, als Max Neukirchner www.max-neukirchner.de zum mir kam und mich fast 15 Minuten lang wieder aufgebaut hat- Motto : „thats racing“ und Racing ist unkalkulierbar, wen Menschen im Spiel sind.
Dann nach ca. einer Stunde kamen meine Mechaniker mit dem verunglückten Bike- der Besenwagen hatte noch zwei andere Trainings abwarten müssen, bis mein Bike wieder Richtung Fahrerlager gebracht werden konnte. Superbike- Lenker war wie der Bremszylinder mit Ausgleichsbehälter abgerissen; die Verkleidung war natürlich eingerissen und verschrammt, Fußraste abgebrochen, Karbonvorderrad war beschädigt und natürlich war der Akrapovic- Auspuffendtopf deformiert.
Never give up - meine beiden Suzuki-Mechaniker entpuppten sich als echte Werksmechaniker - innerhalb von 45 Minuten bis zum zweiten Zeittraining stellten sie mir meine LKM-Hayabusa mit geschenktem Ersatzlenker von Fahrerkollege Thilo Günther fahrfertig wieder hin- eine Mechanikerleistung par excellence!!! An dieser Stelle nochmals meinen herzlichen Dank an Laui & Lars.
Ich platzierte mich unter den 42 zum Training zugelassenen Fahrern auf dem 15. Platz - mir fehlte ein ja fast das komplette 1. Zeittraining und im zweiten Zeittraining hatte ich immer wieder das Problem, daß ich keine freie Runde fahren konnte, da ich immer wieder auf langsame Fahrer auffuhr. Somit musste ich nun beide Rennläufe vom 15. Startplatz aus im Angriff nehmen. Im ersten Rennen fuhr ich in dem 10 Rundenrennen auf den 7. Platz. Doch zwei Runden vor dem Ziel kam ich kurz von der Strecke ab und verlor ca. 8 Sekunden, sodaß mich ein Fahrer noch vom 7.ten auf den 8. Platz verdrängte.
Im zweiten Rennen wollte ich nun mit aller Kraft noch weiter vorne und hatte auch meinen Mechanikern dies auch mit einem kompromisslosen Start angekündigt. Ich kann mit der bärenstarken LKM- Hayabusa aus dem zweiten Gang starten und mache dadurch meist auch zwei Startreihe gut. So der Plan.
Die Realität sah dann leider anders aus- beim Start trennte die Kupplung nicht richtig und mein Motor ging aus – DER Albtraum, denn hinter mir waren noch 5 Fahrerreihen, die trotz meiner direkt erhobenen Hand an mir vorbeikommen würden???
Alle schafften es an mir vorbeizukommen und die gesamte Fahrermeute war schon die Start & Zielgerade weg, als ich mit Schaum vor dem Munde nachstartete. Doch die Zuschauer peitschten mich mit Ihrem Beifall nach vorne - innerhalb einer Runde überholte ich 4 Mann und nach 8 Runden (der zweite Rennlauf wurde aus Zeitplanverspätung um zwei Runden gekürzt) hatte ich 10 Fahrer überholen können und war aber trotzdem nur 21ter!!!

Abends ging es dann wie jeden Tag zum Fischereihafen ins Restaurant Reinhard`s

Bei einem Weizenbier und leckerem Fisch wurde meine Laune wieder besser- ja …. ich hatte sogar Grund wieder zu lachen: eine junge Frau so um die 22-23 Jahre alt stand an einem Tisch uns gegenüber auf und bat mich in englisch von dort aus um ein Autogramm- eigentlich nichts Ungewöhnliches- schon mal gar nicht im Bremerhaven…
Ich antwortete Ihr, dass ich im Reinhard`s ja noch länger anwesend sein würde und Ihren Wunsch sehr gerne später erfüllen würde.
Die Eltern der jungen Frau waren eine Amerikanerin und ein Bremerhavener- beide waren bewußt zu Pfingsten nach Bremerhaven gekommen und.. …hatten Ihre Tochter mitgebracht.
Als ich an Ihren Tisch ging, bemerkte ich, daß die junge Dame die ganze Zeit am Weinen war. Sie schluchzte und konnte sich nicht beruhigen….derweil Ihr Vater in deutsch mir mitteilte, daß ich als Mr. Hayabusa eine ganz besondere Rolle im Leben Ihrer Tochter spiele. Sie hätten jahrelang von Mr. Hayabusa erzählt, und so sei ich letztendlich dafür verantwortlich, daß Ihre Tochter nun den Motorradführerschein in den USA gemacht habe und eine kleine 300er Suzuki Ihr Eigen nenne und Sie nun alle Drei in Bremerhaven seien.
Ich musste auf Ihr T Shirt mein Signum verewigen – sie weinte noch immer emotional , weil Ihr Mr. Hayabusa an Ihrem Tisch stand- unglaublich, Sie hatte einen regelrechten Heulkrampf und konnte sich nicht beruhigen lassen. So etwas hatte ich in all meinen Rennfahrerjahren weltweit noch nicht erlebt. Ich schenkte Ihr an Ihrem Tisch noch meine eigen MR. Hayabusa –Sonnenbrille, die ich auf dem Kopf trug. Ich herzte Sie und war & bin echt beeindruckt, welchen Stellenwert Mr. Hayabusa bei dieser jungen Dame aus Missouri / USA hat.
Somit verabschiedete ich mich von einer Woche Bremerhaven nach sportlichen Tiefschlägen, aber auch mit einem emotionalem Hoch, denn solche Momente kann man(n) sich nicht kaufen...

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen - so ging es zwei Wochen später nach Mettet/Belgien.
http://mr-hayabusa.de/mr_hayabusa_events_und_termine_rennen_150604.php
(Bildergalerie hierzu – bitte Link anklicken)

Dort veranstaltete Dunn-Racing ein zweitägiges Renntraining mit anschließendem Superbike-Rennen. Diese kleine, aber feine permanente Rennstrecke in der Nähe von Namur ist war für meine Hayabusa nicht direkt optimal, aber ich mag die Streckenführung und Ihre extremen Schräglagen beispielsweise in der 3 in1 Kurve. Beim Kampf um Platz 3 übertrieb ich es mit der LKM-Hayabusa – ich hatte schon die ganzen zwei Tage mit dem Lichtmaschinendeckel aufgesetzt und hatte so schon die Carbon- Abdeckung durchgeschliffen und noch provisorisch mit Heißkleber zum Rennen „optimiert“…
Resultat- ich setzte wider mit dem Limadeckel auf und mir rutsche das Vorderrad weg- ein Sturz war unvermeidbar. Meine neue Skill Skin-Kombi litt enorm und auch die Hayabusa verabschiedete sich mit dreifachem Überschlag in s Kiesbett.
Aber man muss immer etwas Positives aus Negativem ziehen: jetzt mussten die komplette Karbonverkleidung & Höcker und erneut der Superbike-Lenker nebst Akrapovic- Auspuff und Schaltung erneuert und die Öhlins –Gabel repariert werden- Dank an Klaus Thiele von KT-Suspension. ER gab mir schnellen Öhlins-Support...

Somit erstrahlt jetzt meinen LKM-Hayabusa 1460 wieder im neuen Design - der Falke ist wieder neu geboren - Dank an Werbetechník–Linnartz, der es immer wieder schafft, den Falken als Foliendruck ohne Einschnitte auf die Verkleidungsnase zu folieren. Eine echte Kunstarbeit, lieber Frank Linnartz!!!

Im Juni ging es dann am 13.+14.06. noch zur IDM (Internationale Deutsche Meisterschaft Superbike) zum Nürburgring.
http://mr-hayabusa.de/mr_hayabusa_events_und_termine_rennen_150613.php
(Bildergalerie hierzu – bitte Link anklicken)

Dorthin war ich vom Max Neukirchner www.max-neukirchner.de eingeladen. Max hatte mich nach ja meinem Abschuß im Zeittraining beim Bremerhavener Fischereihafen- Rennen in meinem Bus besucht und mich mental wieder aufgerichtet und zum Nürburgring eingeladen. Dank des Fahrerlagerchefs der IDM- Klaus Watzlawek - hatte ich für meinen Neoplan Skyliner Nightliner sogar einen megatollen Platz im Fahrerlager. Alles war schön- das Wetter, die Atmosphäre und es gab besten Rennsport. Nach dem Start der IDM- Superbike war Max der Beste – Platz 1.
Doch Reitenberger überholte ihn und nach 2/3 des Rennens war Max plötzlich nicht mehr auf den Monitoren zu sehen. Er war gestürzt- (aber nur so viel dazu- es war KEIN Fahrfehler) - und hatte sich schwer verletzt. Seine Freundin Stefanie informierte mich kurz danach über seinen Verletzungsgrad - Oberschenkelhalsbruch!
Für mich war in diesem Moment der Sonntag gelaufen...
Mittwochs drauf telefonierte ich mit Max und wollte ihn abends im Adenauer Krankenhaus besuchen; aber.....er war schon Richtung Heimat unterwegs.
jetzt ist er wieder zuhause und kann sich nun von wieder von dem Arzt seines Vertrauens weiter behandeln lassen.
Max, ich wünsche Dir von Herzen eine schnelle Genesung und wie hast Du zu mir in Bremerhaven gesagt: "wir schauen nach vorne und nicht zurück".
Du bist ein grandioser Kämpfer- no mercy- go for it, mein Freund!
Dein alter Haudegen Elmar Hayabusa Geulen




Mr. Hayabusa-Newsletter Mai 2015

Liebe Mr. Hayabusa -Fans, Partner & Sponsoren

Mr. Hayabusa & das 58. Bremerhavener-Fischereihafen- Rennen – das „Klein Monaco“ des Nordens

Mr. Hayabusa hat schon seinen Neoplan geputzt und fährt am Mittwoch dieser Woche nach Bremerhaven; dort findet zum 58.Mal das legendäre Bremerhavener Fischereihafen- Rennen zu Pfingsten statt. Die Zeittrainings sind Pfingstsonntag und die zwei Rennläufe sind am Pfingstmontag.
Heute hat Mr. Hayabusa seine LKM-Hayabusa bei seinem Freund & Tuner Hennes Löhr (LKM) abgeholt; dort sind beiden LKM-Rennmaschinen sind noch einmal von Hennes auf dem Prüfstand durchgecheckt worden und jetzt warten die Pferdchen schon ungeduldig auf Ihren Galopp in Bremerhaven.

Doch die Saison begann natürlich schon früher mit der Messe MOTORRÄDER- DORTMUND (03-06.03.2015)

Link zu den Bildern von der "Motorräder Dortmund"(03.-06.03.2015)
http://mr-hayabusa.de/mr_hayabusa_events_und_termine_promotion_150305.php

507 Aussteller auf 36.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, verteilt auf fünf Hallen, und 96.000 Besucher, die in die Westfalenhallen strömten – das ist die Bilanz der 30. Auflage der Messe „Motorräder“.
Mr. Hayabusa war mit seiner 400 PS- starken Weltrekord- Suzuki von SD- Performance vier Tage lang mitten im Geschehen- präsent auf dem riesigen SUZUKI-CLUB- Messestand an exponierter Stelle in Halle 6. Autogramm- Signieren & „Selfies“ waren seine permanente Hauptbeschäftigung.
Elmars persönliches Highlight war aber der nicht unerwartete Besuch von seinem Lebensretter Dr. Martin Theis und seinen Bikerfreunden- spontan wurde dann die eine oder andere Kaltschale geleert...
Der Suzuki Club feierte Samstags dort sein 10 jähriges Jubiläum... Suzuki-Club-Präsident Alex Jolig bekam dort eine wunderschöne (und leckere) Torte überreicht, die natürlich vom Team & Clubmitgliedern neutralisiert wurde... hmmmm - hat die geschmeckt.
Merkt Euch schon mal für 2016 einen Besuch auf der Messe „MOTORRÄDER“ in Dortmund; da muss man(n) dabei sein...

2013 erlitt ich in Bremerhaven einen dreifachen Genickbruch und musste langwierig Op’s und jede Menge Schmerzen aushalten - aber dank Dr. Martin Theis aus Emmerich bin ich noch immer in der Lage mich auf`s Bike zu setzen. Klar ist aber auch, daß es nie mehr so wird wie vor dem Horrorsturz.
Am 09.April 2015 diesen Jahres war ich auf dem GP Kurs des Nürburgringes und habe erstmalig wieder versucht mit Stummellenkern meine LKM-Hayabusa mit 1460ccm rennmäßig zu bewegen; aber nach drei Turns habe ich aufgeladen - ich bin nicht mehr in der Lage, den Nacken so anzuheben um mit Stummellenkern in die Kurve zu schauen.

Link zu den Bildern Renntraining GP-Kurs Nürburgring 09.04.2015
http://mr-hayabusa.de/mr_hayabusa_events_und_termine_rennen_150409.php

Never give up - somit hat mein Mechaniker die LKM-Hayabusas wieder auf Magura-Superbikelenker umgebaut und dann ging es die Woche drauf am 16.04.2015 nach Mettet in Belgien.
Dort ist eine kleine, aber echt geile Rennstrecke und... ich hatte... mit dem Superbike-Lenker wieder Spaß ohne Ende….Bilder sagen mehr als Worte!!!!
Das alles habe ich natürlich primär für eine gute Performance für Bremerhaven inszeniert.

Link zu den Bildern Renntraining Mettet/Belgien - 16.04.2015
http://mr-hayabusa.de/mr_hayabusa_events_und_termine_rennen_150416.php

Mythos "Münch-Mammut"
Am 26/27. April begab sich Mr. Hayabusa nach Florstadt/ Frankfurt
Die Münch-Gemeinde gedachte dem am 27. April 2014 verstorbenen Friedel Münch. Jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr stand der Saal Lux im Zeichen eines deutschen technischen Kulturgutes. Der begnadete Nieder-Florstädter Motorradbauer Friedel Münch erschuf 1964 mit seiner "Mammut" das erste Big-Bike der Motorradgeschichte und beeinflußte damit den Motorradbau weltweit. Seine Erfindungen sind legendär, seine Motorräder bis heute ein Mythos. Einige Original-"Mammuts" waren ebenso in der Ausstellung zu sehen, wie eine Bilderausstellung, die das Lebenswerk von Friedel Münch von Anfang an zeigte. Als Wertschätzung an sein Idol Friedel Münch war Mr. Hayabusa mit einer seiner Weltrekordmaschinen als Gast vor Ort!

Link zu den Bildern Münch Jahrgedächtnis - 26./27.04.2015
http://mr-hayabusa.de/mr_hayabusa_events_und_termine_promotion_150425.php

Alpha & Omega
Bremerhaven`s Fischereihafen-Rennen habe ich erstmalig 1983 -natürlich auf Suzuki ( mit 500er Vierzylinder- Zweitakter) bestritten und gewonnen & danach mit der LKM-Hayabusa noch mal 2006 & 2008 (mit abgerissenem Bizepsmuskel !)
1983 der Start in Bremerhaven war nach 7 Jahren Moto- Cross mein allererstes Rennen ohne Stollen.
Wenn der liebe Herrgott es erlaubt, werde ich jetzt noch zweimal in Bremerhaven starten und..beim 60. Fischereihafen-Rennen mit 60 dort mein letztes Rennen bestreiten.

Ich bin mit aktuell 58 Jahren & trotz meines „Handicaps“ noch immer Willens diese Jahr zwei neue Geschwindigkeitweltrekorde für straßenzugelassene Motorräder aufzustellen - mit und ohne Verkleidung. Dazu habe ich mit Sebastian Scholz (Inhaber SD-Performance) einen neuen Traumpartner für meine zwei Turbo-Hayabusas (1x400PS & 1x 500 PS) gefunden.
Mit seinem Top-Support will ich in 2015 die 350 km /h Marke überschreiten.
Dazu sind aber noch mal Stummellenker nötig - das ist aber auf einer Geraden eines Flugplatzes machbar, weil ich eine Spezial-Verkleidungsscheibe nutzen werde, die als „Bubble“ nicht so flach wie die Serie ist und es nur geradeaus geht... smile
Ihr werdet von mir hören - so oder so.

Euer Mr. Hayabusa Elmar Geulen

PS: Ich bin stolz einen neuen Freund & Partner für meine weiteren sportlichen Ziele bekannt geben zu dürfen:
ENGINEERING ARTISTRY aus Coburg = über 30 Jahre Erfahrung in Umgang, Pflege und Erhalt von Klassikern auf ihrem Weg zu Zeitlosigkeit und Originalzustand.
Ich danke herzlichst President Engineering Artistry Prof. Dr. Dr.h.c. Gyula Takacs und Vice President Peter Angyan für Ihr Engagement.




Mr. Hayabusa-Newsletter Januar 2015

Mr. Hayabusa
Projekt neuer Geschwindigkeitsweltrekord über 350 km/h für straßenzugelassene Motorräder in 2015

Step by Step

Mr. Hayabusa informiert:
„Die 400-PS-Turbo Hayabusa befindet sich aktuell auf dem firmeneigenen Leistungsprüfstand bei SD-Performance in Süddeutschland. Hier wird ein neues, frei programmierbares Motorsportsteuergerät bis ins letzte Detail abgestimmt. Als erstes erfolgte die Programmierung des Schaltautomats, der es ermöglicht ohne zu kuppeln die Gänge bei wohlgemerkt voll aufgerissenem Gashahn hochzuschalten, was für extrem kurze Schaltzeiten von ca. 50 – 100 Millisekunden sorgt. Aktuell erfolgt die grobe Abstimmung im Alpha-n-Modus (Drosselklappenstellung/Drehzahl) bis das Benzin-Luft-Gemisch den optimalen Wert über das komplette Kennfeld erreicht hat und der Motor somit die maximale Leistung entfaltet.
Ist das Alpha-n-Kennfeld vollständig eingefahren, werden die während der Messung aufgezeichneten Daten in ein P-n-Kennfeld (Saugrohdruck/Drehzahl) überführt. Dieses wird dann durch nochmaliges Abfahren des Kennfeldes bis ins letzte Detail optimiert. Diese Art der Abstimmung ist bei turboaufgeladenen Aggregaten unerlässlich, wenn man einen perfekten Motorlauf in allen Drehzahl- und Lastbereichen haben will.

Eine Grundvoraussetzung hierfür, ist natürlich das entsprechende Prüfstandsequipment in Form von Datenlogger, Analysesoftware, sowie eine softwaregesteuerte Wirbelstrombremsensteuerung. Diese ermöglicht es, den Motor in allen erdenklichen Lastzuständen einzubremsen um exakte Gemischwerte und Abstimmbedingungen zu erhalten.“

All diese Voraussetzungen sind bei SD-Performance unter Leitung von Sebastian Scholz perfekt vorhanden. Recht zeitnah wird die 400 PS SD-Performance-Turbo-Hayabusa nun auf dem Prüfstand finalisiert. Ihr werdet über die weiteren Fortschritte detailliert informiert.

Das ist schon eine perfekte Performance von dem geistigen Kopf des Weltrekordprojektes - Seb Scholz. Nach dem Abschluss der komplexen Elektronik- und Prüfstandarbeiten, die mitunter das Erstellen von komplett neuen Kabelbäumen umfassen, welche selbstverständlich ebenfalls aus dem Hause SD-Performance stammen, kommt die Kür von Sebastian Scholz:

Die Überarbeitung und Feinabstimmung der zweiten SD-Performance-Turbo-Hayabusa mit 500 PS!!!

Wenn man bedenkt, dass bei einem „Turbo-Spezialisten aus dem Norden“ das Programm zur Konfiguration des Turboladers noch auf DISKETTE „gelagert“ ist, kann man sich vorstellen, wie alt die Daten sind... denn sie brauchen wie gesagt noch einen Computer mit Diskettenlaufwerk...
Somit wird umso mehr deutlich, in welcher Liga die Firma SD-Performance in der Tuningwelt spielt.“




- N E W S L E T T E R - I N T E R M O T 2 0 1 4 -

Liebe Mr. Hayabusa -Fans, Partner & Sponsoren

Erst einmal ein Leckerbissen als Nachlese zum SPORT1 Trackday vom 23.08.2014 auf dem Nürburgring.

Beide Videos unter mr-hayabusa.de: http://mr-hayabusa.de/mr_hayabusa_presse_und_tv_videos.php
Einmal als Zusammenschnitt & einmal in voller Fernsehlänge - 1Std

So, jetzt zum brandaktuellen Newsletter- Anlass:

Mr. Hayabusa präsentiert weltexklusiv auf der Welt größten Motorradmesse- der INTERMOT in Köln (übrigens ein rundes Jubiläum - die 50 Ausgabe der INTERMOT!!!!!!)
Vom 30.09.2014 (Pressetag) und 01.10.2014 (Fachhändlertag) und von Donnerstag, dem 02.10 bis Sonntag, dem 05.10.2014 seine neue SD-Performance Suzuki Turbo- Hayabusa mit 500 PS - ( in Worten 500 PS) - geschaffen für einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord für straßenzugelassene Motorräder.
Die Mechanik des mit „Wössner-Innereien“ ausgestatteten Suzuki Hayabusa-Motors wie Ladeluftkühler, Booster, Krümmer und Auspuff kommen von MAB in Itzehoe.
Dort war wirklich ein Künstler, den ich aus Respekt an dieser Stelle namentlich erwähnen möchte: Steffen Böttcher. Er hat das Kunstwerk Krümmer mit Riesen-Turbolader geschaffen!

Die Feinabstimmung und die gesamte Elektrik samt der kompletten Verkabelung des Steuergerätes mit der Booth-Control-Einheit in Einklang mit dem unschlagbaren MXG- Dashboard von MEMOTEC wurde von Sebastian Scholz- http://www.sd-performance.de auf seinem genialen Prüfstand aufwändig erarbeitet.
Ich kenne keinen Ingenieur in Deutschland, der das Paket so hätte umsetzen können.
Sebastian Scholz ist ein Workaholic, der nach dem Spruch lebt: Geht nicht gibt’s nicht.
Er ist Ingenieur bei Daimler und in Personalunion Lehrbeauftragter an der Uni in Stuttgart und….. ist selbst ein Racer.
Genialer geht es nicht.
Ich danke „dem Herrn“, daß er uns bei diesem Projekt zusammengeführt hat.

In 2015 werden wir gemeinsam den neuen Geschwindigkeitsweltrekord in Angriff nehmen- natürlich sind aber auch meine beiden Freunde und Mechaniker Daniel Lauenstein und Lars Römer wie immer mit im Boot. Ich nenne beispielsweise die 500 PS Turbo eine „Lauenstein-Edition“.

Dank auch an SUZUKI INTERNATIONAL EUROPE mit Gerald Steinmann & Thomas Hannecke, die mir mit Suzuki-Serienteilen bei diesem Projekt enorm hilfreich unter die Arme gegriffen haben. Natürlich wäre all dies nicht ohne meine anderen Partner möglich geworden...

Ich werde Euch alle nicht enttäuschen und trotz dreifachen Genickbruches in 2013 meine Wirbelsäule mit Geschwindigkeiten von über 350 km/h belasten - dank Dr. Martin Theis aus Emmerich.

So, jetzt freue ich mich Euch zahlreich auf der INTERMOT auf dem Mr.Hayabusa- Messestand begrüßen zu dürfen.
Er befindet sich in Halle 10 Gang F Nr. 060 - direkt gegenüber dem legendären Ace-Cafe-Stand besuchen.
Dort steht Mr. Hayabusa gerne für ein Gespräch/Autogramm & persönliches Photo jederzeit den fachkundigen Besuchern zur Verfügung.

Es grüßt Euch herzlich
Elmar Geulen / Mr. Hayabusa




Liebe Mr. Hayabusa- Freunde & Partner,

der Countdown läuft – vom 1. bis 5. Oktober 2014 trifft sich die internationale Motorrad-Branche in den Kölner Messehallen. Es soll eine besonders spannende IINTERMOT werden dieses Jahr, schließlich feiert die Messe am Rhein 2014 mit "50 Jahren Motorradmesse in Köln" auch ein echt bemerkenswertes Jubiläum.

Mr. Hayabusa ist als Partner der INTERMOT natürlich mit an Bord und wird auch seinen Teil zur Spannung beitragen. Auf seinem 80 Quadratmeter großen Stand präsentiert Elmar Geulen ein absolutes Messehighlight- die SD-Performance Suzuki -Turbo-Hayabusa –konzipiert und erbaut für einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord für straßenzugelassene Motorräder mit Verkleidung in 2015. Leistung 500 PS.

Also- Knoten in Taschentuch und die Mr. Hayabusa-Präsentation in Halle 10 Gang F Nr. 060 - direkt gegenüber dem legendären Ace-Cafe-Stand besuchen. Dort steht Mr. Hayabusa gerne für ein Gespräch/Autogramm & persönliches Photo zur Verfügung.




INTERMOT Köln: Geballte Motoren-Power in Köln...

INTERMOT Köln 2014:

Mr. Hayabusa präsentiert in Halle 10.1 Gang F Nr. 060 (Eckstand) weltexklusiv seine neue SD-Performance-Turbo-Hayabusa mit sensationellen 500 PS

Endlich hat das Warten ein Ende: Nur noch wenige Tage, dann öffnet die INTERMOT Köln vom 1. bis 5. Oktober ihre Tore. 900 Anbieter aus 35 Ländern präsentieren dem internationalen Fachhandel und der Biker-Szene rund 1.200 Marken sowie die neuesten Modelle und Produkte. Unter den Anbietern befinden sich alle Top-Player der Branche. Das Angebotsspektrum der INTERMOT reicht von Motorrädern, Rollern, E-Bikes, Verbrennungs- und Elektroantrieben sowie Anhängern und Seitenwagen bis hin zu Teilen und Zubehör für motorisierte Zweiräder, Motoren und Motorenteile, Elektrische Ausrüstungen, Bekleidung und Ausrüstung für motorisierte Zweiradfahrer, Werkzeuge, Werkstatt- und Ladenausrüstung, Schmierstoffe und Pflegemittel sowie motorradrelevante Touristik- und Freizeitangebote.

Die Ausstellerliste der INTERMOT Köln liest sich wie das ‚Who is who‘ der Motorradindustrie: Alle marktrelevanten Anbieter haben sich ihre Fläche auf der Weltleitmesse für motorisierte Zweiräder gesichert. Besucher dürfen auf die Präsentationen von BMW, Ducati, Harley-Davidson, Honda, Kawasaki, Suzuki, Piaggio-Gruppe und Triumph gespannt sein. KTM und Yamaha haben für die diesjährige Veranstaltung ihre Flächen vergrößert, um ihre Modelle noch besser in Szene zu setzen. Aber auch Husqvarna und Polaris mit den Marken Victory und Indian werden die eine oder andere Neuheit für die Medien und die Fans parat haben. Neuheiten aus dem Bereich Bekleidung präsentieren unter anderem Daytona, Held, iXS, Nolan, Rukka und Schuberth. Im Segment Teile/Zubehör sind unter anderem Alpha Technik, Matthies, Niemann + Frey, Parts Europe, Rizoma und Öhlins vertreten. Ergänzt wird das Teilnehmerfeld der bekannten Größen zudem durch prominente Rückkehrer oder Neuaussteller wie Akrapovic (Teile/Zubehör), Bridgestone (Reifen), Kabuto (Helme), Locatelli/Airoh (Helme), Metzeler (Reifen), Rev’It (Bekleidung) und Yuasa (Batterien).

INTERMOT Köln ist und bleibt der Treffpunkt der internationalen Branche. Von den angemeldeten Anbietern kommen 30 Prozent aus dem Inland und 70 Prozent aus dem Ausland, dies entspricht einem Plus von 5 Prozent. Die stärksten Beteiligungen kommen aus China, Taiwan, Großbritannien, den Niederlanden, den USA und Frankreich.

Wie in den Vorjahren belegt die INTERMOT Köln die Hallen 5 bis 10 des Kölner Messegeländes mit einer Gesamtbruttofläche von 118.000 Quadratmetern. Die Marktführer sind auf alle Hallen verteilt. Wie gewohnt präsentieren sich BMW und Yamaha in Halle 6. Neu positioniert in der Halle wurde Polaris mit den Marken Victory und Indian. In der Halle 7 werden die Piaggio-Gruppe, Suzuki und ZERO vertreten sein, Neuling in Halle 8 ist Kymco, neben Ducati und Kawasaki. In der Halle 9 werden KTM gemeinsam mit Husqvarna, Honda, Harley-Davidson und Triumph für Aufsehen sorgen. Die Halle 10 ist den spektakulären Themenflächen der INTERMOT vorbehalten. Weitere Indoor-Events für die Kleinen befinden sich in der Halle 5.1 während die Halle 5.2 ganz im Zeichen der Elektromobilität der INTERMOT e-motion steht.

INTERMOT e-motion - Die INTERMOT e-motion bildet den Angebotsschwerpunkt für elektrisch angetriebene Zweiräder. Hier präsentieren unter anderem die Neuaussteller brose, GIANT, my Stromer und Polaris ihre Modelle und Antriebsmotoren der alternativen Mobilität. Zusätzlich konnte die Koelnmesse mit der ZEG einen Partner mit starker Sogwirkung für die Messe gewinnen. Um ein möglichst breites Publikum zu erreichen, wird die ZEG gleich zweimal vertreten sein: Mit einem aufmerksamkeitsstarken Truck in der Halle sowie mit einer Parcoursanbindung. Darüber hinaus findet sich das Thema Elektromobilität in allen Hallen der INTERMOT, so auch bei BMW, die ihr E-Modell selbstbewusst unter den klassischen Motorrädern in Halle 6 präsentieren. Ebenfalls präsent sein wird der internationale LEV-Verband mit einem Gemeinschaftsstand. Für Spezialisten und Fachbesucher aus dem Elektromobilitätsbereich wird ein fachspezifisches und international besetztes Konferenzprogramm geboten, das einen Blick in die Zukunft wagt und über die kommenden Entwicklungen im Bereich Sicherheit und Elektromobilität informiert. Am 3. Oktober 2014 findet die LEV-Conference, das größte internationale Zusammentreffen der Leicht-Elektro-Fahrzeug-Branche, statt. Dem voran gestellt ist am 2. Oktober 2014 die Verleihung des ‚E-Bike Award 2014‘ durch die Initiatoren RWE Deutschland und dem Verein ExtraEnergy e.v.

Bereits vor der Messe findet vom 29. bis 30. September zum Thema ‚Sicherheit‘ die Fachkonferenz des Instituts für Zweiradsicherheit e.V. (ifz) statt. Zur zehnjährigen Jubiläumsausgabe wird der Kölner Kabarettist Jürgen Becker die Eröffnungsrede halten.

Business at its best! Nach der erfolgreichen Premiere in 2012 wird der Business District mit dem zentralen Treffpunkt der Dealer’s Lounge auch in 2014 fortgesetzt. Zwischen Halle 4 und 5 nutzen Aussteller wie NZI Technical Protection, SHARK Helme Deutschland oder WIERES Motorrad-Zubehör die Möglichkeit, sich gezielt dem internationalen Handel zu präsentieren und sich auf das Geschäft zu fokussieren. Die europäischen Fachhandelszeitschriften Bike and Business, World of Bike (beide D), British Dealer News sowie International Dealer News (GB), L’Officiel (F), Moto Dealer News (I) und Mototaller (ES) unterstützen den Business District als Kooperationspartner.

Zur vollen Konzentration auf das Business dient auch der neu eingerichtete Fachbesuchertag am 1. Oktober. Erstmalig ist dieser Tag für Fachbesucher und Importeure reserviert. Privatbesucher erhalten an diesem Tag nur durch ein limitiertes Kartenkontingent Zugang zur Messe.

INTERMOT Köln: die Eventmesse - Aber auch die Privatbesucher werden auf der INTERMOT Köln 2014 auf ihre Kosten kommen. Als Event-Messe bietet die INTERMOT Köln wieder das volle Programm mit Freestyle MX- und Stuntshows, Tests und Sondershows und Probefahr-Parcours für Groß und Klein, egal ob mit oder ohne Motorradführerschein. Insgesamt stehen 70.000 Quadratmeter Außengelände als Actionfläche bereit. Mit der AMD World Championship of Custom Bike Building im Indoor-Bereich und der Gespann-Trial Show im Outdoor-Bereich gibt es in diesem Jahr einige Premieren-Highlights.

50 Jahre Motorradmesse in Köln - Die INTERMOT feiert in diesem Jahr auch sich selbst. Mit ‚50 Jahre Motorradmesse in Köln‘ kann sie auf ein goldenes Jubiläum blicken, das in einer Sonderausstellung rund um die Motorradgeschichte gewürdigt wird. Richtig krachen lassen es die Veranstalter dazu am 2. Oktober auf der offiziellen 6to9 Party der INTERMOT. Im Jubiläumsjahr sind ab 18:00 Uhr alle Aussteller und Besucher eingeladen, gemeinsam auf dem Messeboulevard bei Live-Musik zu feiern.

Außerhalb des Messegeländes verspricht die ‚Night of the Jumps‘ in der LanxessArena wieder ein Top-Event der Moto Cross-Szene. Die besten Fahrer der internationalen Freestyle Motocross Federation (IFMXF) kämpfen am 4. Oktober um Weltcup-Punkte. Die Eintrittskarte der ‚Night of the Jumps‘ gilt zusätzlich für einen beliebigen Tag (ausgenommen der 1. Oktober) auf der INTERMOT Köln und verspricht somit noch mehr FMX-Action.

Die INTERMOT Köln ist vom 1. bis 5. Oktober 2014 täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr, am 3. Oktober 2014 bis 20:00 Uhr, für Besucher geöffnet. Der 1. Oktober ist als Fachbesuchertag für Fachbesucher und Importeure reserviert. Privatbesucher erhalten nur über ein limitiertes Kartenkontingent Zugang zur Messe. Am Fachbesuchertag findet kein Rahmenprogramm statt.

On TOP: Die INTERMOT Köln lädt alle Besucher aus der Region am Freitag zwei Stunden gratis zur Messe ein. Am 3. Oktober 2014 können Interessierte die attraktive und erlebnisreiche Veranstaltung zwischen 18:00 und 20:00 Uhr gratis besuchen, erste Eindrücke sammeln und das Samstagsticket für einen ausführlichen Besuch gleich mit besorgen.

Vergünstigte Vorverkaufstickets sind noch bis zum 30. September online über den Ticket Shop unter www.intermot.de erhältlich – das erspart Wartezeit und Geld. Die Eintrittskarten gelten als Fahrscheine für die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB), den Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und den gesamten Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Nutzen Sie Park & Ride und fahren Sie günstig und entspannt zur INTERMOT Köln 2014.

INTERMOT Köln – 1. bis 5. Oktober 2014

Die Koelnmesse führt seit 90 Jahren Menschen und Märkte zusammen. 1924 startete die Erfolgsgeschichte der Kölner Messen mit der Eröffnung der ersten Veranstaltung auf dem Köln-Deutzer Gelände. Im Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit stieg die „Rheinische Messe“ zum Welthandelsplatz auf. Heute verfügt die Koelnmesse über das fünftgrößte Messegelände der Welt und organisiert rund 75 Messen in Köln und weltweit. Im Jubiläumsjahr 2014 trägt die Koelnmesse ihre Geschichte mit zahlreichen Aktionen, mit Publikationen und Ausstellungen in die Öffentlichkeit.

Weitere Informationen unter www.intermot.de - und bei Facebook: www.facebook.com/#!/INTERMOT?fref=ts

QUELLE: Kölnmesse Presseservice




Mr. Hayabusa ist bei dem Sport1-Trackday (24. August 2014) am Nürburgring (GP-Fahrerlager)

Ich lade alle meine Facebook-Freunde und Fans herzlichst zu dem Sport1-Trackday (24. August 2014) am Nürburgring (GP-Fahrerlager) ein und freue mich euch dort zu sehen.
Ihr könnt mich nicht übersehen- mein weißer Neoplan-Skyliner ist natürlich vor Ort.
Ich werde dort mit meinen Weltrekordbikes präsent sein und gerne dem interessierten Besucher Rede & Antwort stehen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich zahlreich dort besuchen kommt!
Selbstverständlich stehe ich jedem für ein gemeinsames Fotos zur Verfügung.

Also, dann bis Sonntag… I freu mich…

Euer Elmar „Mr. Hayabusa“ Geulene

www.sport1.de/trackday
www.nuerburgring.de/sport1trackday
www.facebook.com/s1.trackday




Mr. Hayabusa ist bei der 9. US-Car & Bike Show in Grefrath (16. - 17. August 2014)

Ich lade alle meine Facebook-Freunde und Fans herzlichst zu der US-Car & Bike Show 2014 in Grefrath ein und freue mich euch dort zu sehen.
LG Elmar -Mr. Hayabusa- Geulen




Mr. Hayabusa-Newsletter Juli 2014

Mr. Hayabusa – no mercy to himself

Liebe Partner, Freunde und Fans von Mr. Hayabusa!

Nach meinem dreifachen Genickbruck beim 56. Bremerhavener Fischereihafen- Rennen 2013 ließ ich mir Mitte Dezember 2013 von meinem Lebensretter Dr. Martin Theis in seiner Wirbelsäulenspezialklinik in Emmerich das ganze Eisen wieder in einer aufwändigen OP entfernen. Leider hatte ich die Reha unterschätzt; wieder nahm ich über 10 kg ab die Schmerzen waren auch nicht direkt prickelnd…
Für die angestrebten sportlichen Ziele 2014 musste aber die Beweglichkeit und das Drehen des Kopfes wieder besser werden- deshalb war die OP ein Muss.
Ab April 2014 nutzte ich jede Möglichkeit wieder auf meiner LKM-Suzuki-Hayabusa im Rennmodus zu trainieren. Eine große Hilfe war DUNN Racing bei denen ich als Werbe-Partner die angebotenen Renntrainings jederzeit nutzen konnte.
Alle meine sportlichen Aktivitäten waren auf das Wochenende zu Pfingsten 2014 ausgerichtet, dort sollte mein Comeback stattfinden; beim 57. Bremerhavener Fischereihafen-Rennen 2014. Dazu nutzte ich jede Gelegenheit um auf meine Rennmaschinen zu steigen.
So machte ich einem Deal mit Markus Altenstrasser, Ader Nr.1des österreichischen Veranstalterclubs MSC Rottenegg; ich stellte dort vom 11.-13.April 2014 als „special guest“ zwei meiner Weltrekordbikes aus und durfte außer Konkurrenz den „Berg hochfahren“. Dies war umso erstaunlicher, da nur bis 1000ccm Motorräder zugelassen sind, meine Suzuki B-King aber satte 1340ccm beinhaltet.
Früher bin ich sehr gerne bei Bergrennen gestartet- wer als schnellster hochfliegt, hat gewonnen. Doch solch ein Bergrennen wie Landshaag habe ich noch nie erlebt- im oberen Streckenteil geht es (ohne Geraden !!!) bis zu 300 km/h naufi- das muss man gesehen oder noch besser erfahren haben. WAHNSINN!
Eins will ich aber noch ganz bewußt hervorheben: solch eine Gastfreundschaft wie ich sie in Landshaag erlebt habe, ringt mir Respekt und auch ein wenig Stolz ab. Selten wurde ich sooo freundschaftlich empfangen; aber auch die Zuschauer waren eine eigene Liga- ich habe mir die Finger beim Autogrammschreiben fast wund geschrieben.
Ja, selbst für Mr. Hayabusa war das Wochenende in Landshaag etwas gaaanz Besonderes.

Vom 16.05-18.05.2014 war ich auf Einladung vom ehemaligen Veranstalter der PRO SUPERBIKE Serie Franz Rau zum Pro SUPERBIKE REVIVAL eingeladen worden. Insgesamt habe ich an der besten Viertaktserie Europas 3 Jahre lang teilgenommen- mein bestes Gesamtergebnis war im Jahre 2002 der 7. Platz- mit natürlich der LKM Suzuki Hayabusa.
Nun traf ich meine alten Rennfahrerkollegen mit Ihren Originalrennmaschinen wieder: Namen wie Peter Rubatto/ Mr. Superbike, Christer Lindholm, Edwin Weibel, Ralf Waldmann, Arpad Harmati, Ernst Gschwender, Thomas Franz, Mario Rubatto, Jochen Schmid, Werner Dimpl, Norman Manz- to much to list…
Speziell für diese Happening wurde für jeden Pro-Superbike-Fahrer eigene Autogrammkarten gedruckt- doch die waren schon samstags zum größten Teil unter den Fans…
Aber das absolute Highlight war für mich der Sachsenring himself; zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich hier noch nie gefahren bin, also kannte ich den Sachsenring nur aus dem Fernsehen- von den Übertragungen der Moto GP-Rennen. Doch an Fernseher kann man die Rennstrecke nicht erleben- was das für Berg & Talfahrten sind, muss man erfahren- nur so erkennt man die Einzigartigkeit dieser permanenten Rennstrecke. Beispielsweise die letzte Kurve vor Start & Ziel mündet quasi in eine „Wand“. Erklärung: dort geht es zum Zielstrich sooo den Berg hoch, dass ich die gesamt Zielgerade noch im Wheelie fahren konnte. Ein Erlebnis- dieser Sachsenring. Er ist nach Mugello/I jetzt meine Lieblingsstrecke. Was für eine Herausforderung an Mensch & Maschine.

Dann nahte Pfingsten und das 57. Bremerhavener Fischereihafen-Rennen.

Mittwochs am 04.06.2014 vor Pfingsten wollte ich abends mit meinem Neoplan mit 4 Bikes gerade von zuhause losfahren, da rief mich mein Freund & Topmechaniker Daniel an und teilte mir mit, dass gerade im Internet das Rennen abgesagt worden sei, da es zu Querelen zwischen der Stadt Bremerhaven, dem Veranstalter Hinrich Hinck und der obersten Motorsporthoheit-dem DMSB- gekommen war.
Ich hatte eine Riesenwut und fuhr mit meinem Neoplan Skyliner Nightliner ohne zu zögern direkt nach Bremerhaven um dem Veranstalter demonstrativ zur Seite zu stehen. Donnerstagvormittag stand der 19m Zug mitten auf der „Start & Zielgeraden“ und ich gab sowohl der Bildzeitung als auch Radio Bremen und dem Fernsehsender Interviews und bezog eineindeutig Stellung…
Um 17.00 kam dann die erlösende Entscheidung; es kann zu Pfingsten gestartet werden.
In zwei Zeittrainings qualifizierte ich mich Sonntags mit meiner LKM- Suzuki Hayabusa für die zweite Startreihe- Platz 8.
Beim Start zum ersten Lauf wurde ich aber eingeklemmt und kam auf dieser extrem engen Strecke nicht über Platz 10 hinaus.
Den zweiten Rennlauf beendete ich auf einem guten 8.Platz – dies ist umso erstaunlicher, da ich mittlerweile mit einer 14 Jahre alten Technik unterwegs war- keine Traktionskontrolle, kein ABS, kein Mapping, keine Wheeliecontrol- ich konnte nur herzhaft Gas geben und nachhaltig bremsen. Ebenso bin ich noch immer nicht wieder 100 % gesundheitlich fit.
Alleine 4 BMW 1000 RR waren mit Ihren technischen Aufrüstungen vor mir. Für mich ein rotes Tuch !!! Aber Ehre wem Ehre gebührt- die 1000 RR ist im Moment das Maß der Dinge. Doch die über 30.000 Zuschauer haben mich nach meiner „Rückkehr vom Totenbett“ enthusiastisch als den Publikumsliebling in Bremerhaven gefeiert- habe jetzt noch Gänsehaut, wenn ich daran denke…

Nach Bremerhaven ging es am 19.Juni 2014 in den Osten- genau nach Suhl.
Dort fand bis zum 22.06.2014 ein megageiles Motorradtreffen statt und Suzuki International Europe bat mich dort bei den Feierlichkeiten zu „15 Jahre Suzuki Hayabusa“ mit meinen vier Hayabusa- Rekordmaschinen als „special guest“ präsent zu sein. Ich habe es nicht bereut, denn ich hatte einmal ausreichend Zeit neben deutschen Hayabusa- Fahrern auch Fahrern aus einigen europäischen Ländern kennen zu lernen. Die weiteste Anreise hatte ein finnisches Pärchen mit 2.300 km Anfahrt!

Aktuell wird noch immer an meiner neuen 500 PS starken MAB-Turbohayabusa gearbeitet.
Michael Klein- Chef von MAB ist aber fest überzeugt, dass ich im August dieses Hammergeschoß bei den „Nitrolympics“ am Hockenheimring pilotieren werde.
Es ist das größte ¼ Meilenspektakel (Dragsterrennen) außerhalb den USA; 60.000-70.000 Zuschauer strömen jedes Jahr dorthin, wenn die Luft brennt und das Motodrom zittert. Übrigens- es gibt noch Karten……macht Euch einen Knoten ins Taschentuch- www.nitrolympx.de Action also von Freitag, den 08.08.2014- Sonntag, den 10.08.2014 auf dem Hockenheimring!!!

Vielleicht sehen wir uns dort. Mr. Hayabusa würde sich sehr freuen.
Euer Elmar Geulen/Mr. Hayabusa

Links zu den Bildern von...Mr. Hayabusa

Berg-Europameisterschafts-Lauf Landshaag-St. Martin / Österreich vom 13. April

PRO SUPERBIKE - The Revival vom 16. -18. Mai 2014

57. Bremerhavener Fischereihafen Rennen vom 8. - 9. Juni 2014

Offizielles Suzuki-Club-Treffen zu 15 Jahre Hayabusa in Suhl


Links zu den PENTHOUSE Tests von...Mr. Hayabusa

Mr. Hayabusa / Elmar Geulen testet für PENTHOUSE – regelmäßig!

PENTHOUSE - Dezember 2013 / Januar 2014

PENTHOUSE - Februar 2014

PENTHOUSE - März 2014

PENTHOUSE - April 2014

PENTHOUSE - Mai 2014

PENTHOUSE - Juni 2014

PENTHOUSE - Juli/August 2014


Euer Elmar Geulen / Mr. Hayabusa  

 




Mr. Hayabusa ist bei der IDM (27. - 29. Juni 2014)

Mr. Hayabusa wird ab Freitag, den 27.06.2014 bis Sonntag, den 29.06.2014 mit seinen 2 Weltrekordmaschinen & seinen 2 LKM-Hayabusa 1460 im Fahrerlager des Nürburgrings - neben dem Dekra-Gebäude vor Ort sein und freut sich, wenn möglichst seiner Fans ihn besuchen.
Den weißen Neoplan Skyliner Nightliner mit Tandemanhänger - 19m lang - alles in weiß – kann man nicht übersehen…..smile.
LG Elmar -Mr. Hayabusa- Geulen

PS: in übrigen könnt Ihr dort Motorradrennsport vom Feinsten erleben - live !!!!!

Mr. Hayabusa beim BERG EUROPASCHAFTS LAUF in Landshaag-St. Martin am 12. - 13. April 2014



Mr. Hayabusa ist auf der MOTORRÄDER Dortmund (06. - 09. März 2014)

An diesem Donnerstag und Sonntag ist Mr. Hayabusa persönlich mit einer seiner Hayabusas bei SUZUKI CLUB WORLD
(Halle 6, Stand 648) auf der "MOTORRÄDER Dortmund" in der Westfalenhalle.
Vielleicht habt Ihr ja Lust und wir sehen uns. Würde mich sehr freuen.
LG Elmar -Mr. Hayabusa- Geulen
Mr. Hayabusa beim BERG EUROPASCHAFTS LAUF in Landshaag-St. Martin am 12. - 13. April 2014



Knoten ins Taschentuch...

Mr. Hayabusa Elmar Geulen ist mit zwei Suzuki-Weltrekordbikes in Landshaag- St. Martin vor Ort und steht dort für ein Meet and Greet bereit.
Mr. Hayabusa beim BERG EUROPASCHAFTS LAUF in Landshaag-St. Martin am 12. - 13. April 2014



Mr. Hayabusa-Newsletter August 2013

Liebe Partner, Freunde und Fans von Mr. Hayabusa!

Es ist wieder einmal an der Zeit, einen aktuellen Newsletter zu versenden…..

Die Public Race Days (03.+ 04.08.2013) am Hockenheimring sind genauso wie die NITROLYMPX 2013 (09.-11.08.2013) als größtes Dragsterevent außerhalb der USA mit neuen Topzahlen bei den Zuschauern über die „Hockenheimringbühne“ gegangen.
Mr. Hayabusa war ebenfalls dort vor Ort aktiv und setzte auch seine 400 PS starke MAB- Weltrekordmaschine ein. Jedoch musste ich einsehen, dass zurzeit mit Stummellenkern keine ausreichende visuelle Sicht bei mir möglich war.
Der Kopf ist nach wie vor mittels einer Y- Metallplatte und 9 Schrauben in der Halswirbelsäule fixiert, sodaß keine seitliche Drehung des ersten Wirbels (der ATLASWIRBEL) möglich ist.
Das hat zur echt negativen Folge, dass ich den Kurvenausgang optisch nicht mit meinen Augen anvisieren kann…..bis die Fixierung aus Metall entfernt wird.

Entscheidungsträger bei dieser medizinischen Frage ist natürlich mein Operateur aus der Wirbelsäulen-Klinik in Emmerich Dr. Martin Theis, mit dem ich in engen Kontakt stehe.
Im September 2013 werde ich mich zu erneuten finalen Ist- Stand- Untersuchungen in die Willi- Broard- Klinik begeben und nach neuen MRT & CT- Untersuchungen  wird Dr. Martin Theis entscheiden, ob die Metallfixierung entfernt werden kann…..

Somit quälte ich also bei den NITROLYMX primär meine „Naked Bike-Weltrekordmaschine“: die LKM-SUZUKI –B-King mit einem neu montierten MAGURA-Superbike- Lenker.
Klar war aber gleichzeitig auch, dass ich bei den Nitros mit einem unverkleideten Bike dort keine große sportliche Rolle spielen würde;
aber es ging einfach an diesem Hockenheim-WE darum, wieder einmal auf einem Zweirad den Weg „Back to the Roots“  einzuschlagen.

Link zum NITROLYMPX/ Hockenheim-Album mit Mr. Hayabusa :
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.414871121956740.1073741833.262974997146354&type=1&l=3ef51533e5

Link zum RTL-West Bericht- Drehort Nürburgring –DUNN -Renntraining 21.07.2013  :
https://www.facebook.com/photo.php?v=406115649498954&l=5392754410794623316

Link zum Sat1-NRW Bericht, Teil 1- Drehort Zolder- Dunn-Renntraining 01.08.2013:
https://www.facebook.com/photo.php?v=415726281871224&l=8345806750857560926

Link zum Sat1-NRW Bericht, Teil 2- Drehort Zolder- Dunn-Renntraining 01.08.2013:
https://www.facebook.com/photo.php?v=416229218487597&l=2092568093434878163

 

Das kommende Wochenende von Freitag, dem 30.08.2013 bis Sonntag, dem 01.09.2013 wird Mr. Hayabusa wieder auf dem Nürburgring für seine Freunde & Fans anlässlich des Superbike-WM Laufes der FIM präsent sein.
Im Schulterschluss mit SUZUKI INTERNATIONAL EUROPE werde ich sowohl im GP-Fahrerlager als auch auf dem Boulevard Autogramme geben und im Boulevard des Nürburgringes meine 400 PS starke MAB-LKM-TURBO -Hayabusa -Weltrekordmaschine den interessierten Fachpublikum präsentieren.
Ich stehe gerne für Autogramme und Photos bereit- ich freue mich beispielsweise auf meine SUZUKI-Freunde von FACEBOOK. Nutz die Gelegenheit Mr. Hayabusa einmal persönlich kennen zu lernen.
Dieses WE bin ich nach meinem Horrorcrash Ende Mai 2013 also ausschließlich für meine Freunde und Fans am Ring da, beantworte gerne die eine oder andere Fachfrage und ….gebe Einblick in meine weiteren geplanten, sportlichen Aktivitäten in für 2014.
Ein neuer Speed-Weltrekord für 2014 ist avisiert……..und in der Finalisierung…das verspreche ich…….

Euer Elmar Geulen / Mr. Hayabusa  

 

Juli 2013

Bremerhaven 2013
Mr. Hayabusa 3x Genickbruch
- doch neue Weltrekorde weiterhin geplant

Die Zahl 13 ist auch für einen Racer kein gutes Omen - ich habe beispielsweise nie das Tagesdatum nur mit 13 als Jahreszahl geschrieben, sondern immer als komplettes Datum – beispielsweise 01.05.2013.

Hatte ich da etwa schon eine Vorahnung, was auf Mr. Hayabusa im Jahre 2013 zukommt?

Gehen wir aber chronologisch vor:

Der harte Winter 2013 hat uns Motorradpiloten schon eine Menge Geduld abgefordert - in Deutschland war an ein erstes Renntraining bis zum 14. April 2013 nicht zu denken und ich nutzte sofort diese Gelegenheit, um den Winterrost aus den Knochen zu schütteln.
Der Rennveranstalter DUNN Racing ist ja sogar offizieller Mr. Hayabusa-Partner und nach Möglichkeit ist Mr. Hayabusa immer bei deren Renntranings präsent: Top-Rennstrecken, Sicherheit, Service und eine tolle Atmosphäre sind die Bausteine ihrer fast immer ausgebuchten Veranstaltungen. Es folgten noch weitere Nürburgring-Trainings am 02.05.2013 & 09.05.2013 - die waren auch von Nöten, da ich von Bridgestone einen neuen profillosen Reifen (=Slick) zum Testen erhielt. Selten war ich von einem Reifen so begeistert - dieser Bridgestone Battlax V01 Slick passt perfekt zu meinen Hayabusas mit den Öhlins-Dämpferelementen. So entschied ich mich, diesen neuen Reifentyp bei dem anstehenden Straßenrennen zu Pfingsten 2013 in Bremerhaven direkt einzusetzen.
Vor Bremerhaven war jedoch noch eine freudige Pflichtveranstaltung für Mr. Hayabusa & Suzuki International Europe zu bewältigen - das größte Motorradtreffen Norddeutschlands stand am 27/28.04.2013 im Heidepark Soltau auf dem Programm - es wurde ein voller Erfolg für die Veranstalter von Hit Radio „antenne“, da diesmal auch das Wetter mitspielte...
Bei den Vorbereitungen für die Saison 2013 musste auch die Mr. Hayabusa Logistik wieder auf den neuesten Stand der Dinge gebracht werden. So wurde ein neuer Doppelachsanhänger angeschafft (nun kann ich bis zu 4 Hayabusas transportieren) und sowohl der Neoplan Skyliner Nightliner als auch der Anhänger mit neuen Mr. Hayabusa–Partnern gebrandet.
Direkt in Auge sticht jetzt ein neuer Schriftzug beidseitig über den kompletten Neoplan: „Heukerott Classic City“.
Gerhard Heukerott - ein verschrobener 72-jähriger self made Millionär & ehemaliger Deutscher Meister im Motorradrennsport will sich seit 18 Jahren in Rüdesheim seinen Lebenstraum erfüllen und eine permanente Ausstellung rund um den Oldtimer in Rüdesheim/Rhein installieren; ich wünsche ihm von Herzen bei seiner weiteren Projektierung alles erdenklich Gute...

Das 56. Bremerhavener Fischereihafen-Rennen 2013 sollte nach 4 Jahren Teilnahme mit Rückenproblemen und Wirbelsäulen-OP nun wieder sportliche Aspekte wie einen Sieg hervorbringen; dementsprechend fuhr ich schon Mittwochs vor Pfingsten nach Bremerhaven um dort in Ruhe meine Logistik für das Pfingstwochenende zu installieren, Freunde in Bremerhaven zu besuchen und dem Veranstalter Hinrich Hinck bei den regionalen Medien & Fernsehaktivitäten als Medium Mr. Hayabusa zu unterstützen...
Im Nu war nun das Pfingstwochenende da - für den Pfingstsonntag standen wie die Trainingsläufe an, die dann letztlich die Startaufstellung ergaben und Pfingstmontag sollten für meine Topklasse - der Fishtown Open - jeweils zwei einzelne Rennläufe die Zuschauer beglücken...
Ehrlich gesagt, war ich seit Monaten schon so auf dieses Rennen fokussiert, ich wollte - körperlich wieder in echter Topform - meinem Bremerhavener Publikum wieder eine tolle Performance abliefern - meine beiden Freunde und gelernte Mechaniker Daniel & Lars kamen dann samstags nach Bremerhaven und checkten noch einmal alle racerelevanten Features an meinen 4 Hayabusas - ich präsentierte dort auch dem interessieren Publikum (= 30.000 Gäste - ein wahres Volksfest im Norden) meine beiden Weltrekordbikes... unglaublich - wie dankbar die Norddeutschen sind.
Pfingstsonntag - “Let´s geht ready to rumble” - endlich, ja endlich geht es los - die Fahrerlager-Stimme ruft die Klasse 1 - die Fishtown Open - zum ersten Training auf… ich habe mich mit meiner LKM Hayabusa am Vorstart so positioniert, dass ich als einer der ersten auf die Strecke kann und gebe direkt meiner LKM-Hayabusa die Sporen: in den Trainings werden aus 40 Fahrern die schnellsten 28 zum Rennen zugelassen - das heißt, dass allen Trainings 40 Piloten die Rennstrecke bevölkern – und jeder weiß aus der Formel 1, dass man eine freie Runde braucht, um seine eigene Top-Zeit in den Asphalt zu brennen.
Dieser Straßenkurs mitten durch den Fischereihafen in Bremerhaven ist wirklich anspruchsvoll, hier gibt es im Prinzip überhaupt keinen Sturzraum - die Streckenführung wird lediglich durch hunderte gepresster Strohballen gesichert, diese sind aber nicht von normaler Größe – nein - die würden ja bei einem Crash von den Motorrädern beiseite geschoben - die Brambillos sind jeweils cirka 180 kg schwer und über 2m lang. Diese Strohballen sind bei einem Unfall oder Sturz fast wie Beton - auf jeden Fall kann ein Motorrad, welches in die Strohballen fliegt, meist nicht mehr weitergefahren werden.
Laut, roh, echt – Das war der diesjährige Werbeslogan des Veranstalters.
Hier in Bremerhaven 2013 wird heuer schon das 56. Fischereihafen- Rennen veranstaltet; es ist ein absoluter Rennklassiker; dementsprechend ist auch der Zuschauerzulauf – im Prinzip kommen jedes Jahr Pfingstsonntag und Montag so um die 30.000 Zuchauer zu diesem „Klein- Monaco“ des Nordens.
Ich war hier schon vor 30 Jahren am Start:
1983 gewann ich dort mein erstes Straßenrennen mit: natürlich mit einer SUZUKI, einer 500er Suzuki – aber als 4 Zylinder- ZWEITAKTER - eine Höllenmaschine, mit der unser „Jointy“ Reinhold Roth Deutscher Meister schon geworden war. Nun nach genau 30 Jahren war ich wieder hier in meinem Revier und wollte wieder an meinen letzten Sieg von 2008 anknüpfen- wie gesagt - nach vier Jahren Rennstarts immer mit erheblichen Rückenproblemen in Bremerhaven war ich nun in einer perfekten körperlichen Verfassung: 4x / Woche habe ich jeweils 1,5 Stunden Fitnesstraining und direkt danach noch eine volle Zeitstunde Cardiotraining absolviert - echte 100kg austrainiert

Let’s do it.

Die Motoren werden laut und die Topklasse dieser Veranstaltung - die Fishtown Open sind gestartet.
Der Streckensprecher nutzt die Gelegenheit und lässt Mr. Hayabusa jede Runde den Zuschauern näher kommen. Genau 1460 ccm hat seine von Hennes Löhr (LKM - die deutsche Antwort auf Pop Yoshimura) getunte Suzuki Hayabusa und mobilisiert so echte 225 Pferde. Das sind fast Moto GP Konditionen - aber nur fast, da Geulens Rennmaschine mit 208 kg noch immer ein Trumm von Motorrad darstellt und definitiv die schwerste Maschine des Starterfeldes ist. Da kommt die Spitze mit Mr. Hayabusa im Wheelie auf die Start & Zielgerad e- neben ihm ein zorniger Kawasaki-Pilot, der auch nicht davor zurückschreckt, die Rechts/Linkskombination nach Start & Ziel im Doppelflug mit Mr. Hayabusa zu bewältigen. Danach kommt eine recht lange Gerade, hier werden die Gänge nur so durchgeschaltet. Es folgt eine 90 Grad Linkskurve.
Ich lasse das Gas stehen und will links an meine Kontrahenten noch vorbe i- es wird eng, noch enger und ich gehe in die Eisen, doch nun passiert etwas, das niemals hätte passieren dürfen. Ich mache das Gas zu und will den Bremsgriff mit der rechten Hand ziehen, komme mit den Fingerspitzen auf den Bremshebel und nicht vor den Bremshebel, rutsche ab und muss erneut nach dem Bremshebel packen - dies alles passiert in Bruchteilen von Sekunden, die mir wie eine Slowmotion bis heute voll in Erinnerung ist.
In meiner Hektik überbremse ich das Vorderrad, es klappt ein und ich stürze über den Lenker mit dem Sturzhelm zuerst auf den Asphalt.
In real nur Bruchteile von Sekunden, aber diese haben sich so tief in mein Unterbewusstsein gemeißelt, dass werde ich mein Leben lang nicht vergessen.
Ich schlage also mit dem Kopf beziehungsweise dem Sturzhelm als erstes auf, die Wirbelsäule wird im Genick so stark gestaucht, dass mein erster Wirbel - der „Atlas“ - durch den Aufprall im drei Stücke zerplatzt.

Der Atlas ist der oberste Wirbel von der Halswirbelsäule.
Er erhielt seinen Namen von dem griechischen Gott Atlas, der auf seinen Schultern die Erde trug. Auch der Atlas in der Wirbelsäule ist ein Lastenträger. Seine Aufgabe ist es unseren 5 bis 8 kg schweren Kopf zu tragen. Der Axis ist sein Gegenspieler. Er wird auch Dreher genannt. Er ist der zweite Wirbel von der Halswirbelsäule.

Der Atlas und der Axis nehmen durch ihre besondere Form bei der Wirbelsäule eine Sonderstellung ein. Sie umschließen den auslaufenden Hirnstamm, in dem viele wichtige lebenswichtige Funktionen liegen. Beide Wirbel sind nicht durch eine Bandscheibe verbunden. Dadurch kann man den Kopf in alle Richtungen drehen, heben und senken. Verletzungen an dieser Stelle können deshalb schlimme Folgen haben. Bereits eine leichte Verschiebung, ausgelöst durch physische und seelische Ursachen können Druck auf die durch den Atlas verlaufenden Nervenbahnen ausüben. Kopfschmerzen, Migräne, Schlaflosigkeit, Zahn-, Augen-, Ohrenbeschwerden (wie Ohrensausen, Schwindel) oder auch hoher Blutdruck können unter anderem die Folge sein.
Bei mir war nun der „worst case“ eingetreten: sowohl der Atlas als auch der Axis waren durch den abrupten Aufprall in drei Teile geplatzt beziehungsweise lose. Ich spürte einen gleißenden Schmerz, der wie ein Feuer durch meinen Körper fuhr, versuchte dann aufzustehen, kam auf die Beine – halb besinnungslos sackte ich wieder zusammen… ich wusste in diesem Moment schon, dass irgend etwas Schlimmes passiert war - der Nacken tat so weh, dass mir vor Schmerz fast der Kopf platzte.
Der Sturz passierte übrigens fast direkt vor den Füßen des Rennarztes und des Rettungsdienstes. In meiner über 35 Jahren andauernden Rennfahrerkarriere ist es ein eiserner Grundsatz - solange kein Knochen rausschaut, wird vor dem Rennarzt getan, als ob nichts passiert wäre. Es könnte ja sein, dass die Schmerzen nachlassen und ich nur durch die „Sorgfaltspflicht“ des Rennarztes ein Startverbot erhalten hätte.
Das wollte ich unter allen Umständen vermeiden.
In 2008 habe ich mit einem abgerissenen Bizepsmuskel doch noch die Fishtown Open gewinnen können, obwohl ich als Schmiermaxe bei Marco Rigattieri aus seinem Gespann geschleudert wurde, weil dieser eine Kurve zu eng anvisiert hatte und mich gegen eine 180 kg Strohballen stieß: der Oberarm war blau und schwarz und schwoll so stark an, dass ich die Lederkombi gar nicht mehr auszog, weil ich Angst hatte, für das Solorennen nicht mehr in sie reinzukommen...

Das Training wurde nun sofort abgebrochen, auf meinen Wunsch hin wurde ich vom Steckensicherungsfahrzeug zu meinem Bus gefahren und von da an war der Elmar verschwunden - von den Zuschauern nicht mehr zu sehen.
Ich lag also nun mitten im „Fahrerlager“ in meinem 24 Tonnen- Motorhome, kam mit dem fast 19 Meter langen Gespann aus Neoplan und Doppelachsanhänger selbst theoretisch natürlich nicht mehr aus dem Fahrerlager, da um mich herum natürlich auch andere Rennfahrerkollegen ihre Logistik aufgebaut hatten.
Der Rennarzt kam abends noch vorbei und gab mir eine schmerzstillende Spritze - ich wiederum betonte vor ihm, ich hätte nur Prellungen, spielte meine wahnsinnigen Schmerzen herunter, denn ich war und bin der einzige in unserem Team, der einen LKW-Führerschein besitzt und konnte mir nicht vorstellen, den Bus mit Trailer und vier Rennmaschinen im „Fahrerlager“ Tage und Wochen stehen zu lassen, während ich im Krankenhaus in Bremerhaven stationär läge. Ein weiterer Gedanken schoss mir durch den Kopf - mein Wirbelsäulenspezialist aus Emmerich/Niederrhein - Dr. Martin Theis - er war & ist der Arzt meines Vertrauens seit er vor knapp zwei Jahren den 5. & 6. Halswirbel durch ein Platte mit 6 Schrauben so fixiert hat, dass ich wieder schmerzfrei auf meine Bikes steigen konnte.
Wenn ich wirklich operative Hilfe benötigen würde, dachte ich, hätte ich nur Vertrauen in meinen Wirbelsäulenspezialisten Dr. Martin Theis im Willibrord-Spital Emmerich am Niederrhein.
Doch zuerst musste ich mein Logistikproblem lösen - als echter Racer lässt man seine Rennmaschinen nebst Bus & Trailer nicht unbeaufsichtigt im Fischereihafen stehen. Somit entschloss ich mich nach der Abreise meiner beiden Mechaniker - sie mussten ja Dienstags morgen wieder an Ihrem Arbeitsplatz aktiv sein, das 19 Meter-Gespann selbst wieder nach Euskirchen/NRW zurück zu fahren. 450 km mit horrenden Schmerzen im Nacken waren eine harte Nummer; ich selbst hängte dann noch meinen Doppelachsanhänger ab, setzte meinen Neoplan noch rückwärts neben mein Haus und fuhr dann mit meinem PKW zu einem Orthopäden nach Euskirchen - zur medizinischen Untersuchung.
Nach Röntgen, MRT & CRT kam die Wahrheit ans Licht... ich hatte einen dreifachen Genickbruch…ich sollte sofort ins nächste Krankenhaus – eine OP war unweigerlich indiziert.
Ich aber wollte nur von Dr. Martin Theis operiert werden; doch der war zu diesem Zeitpunkt in Urlaub. Jedoch hatte ich seine Handynummer und er schlug mir an Telefon vor, die Untersuchungs-CDs per Eilpost zu ihm zu senden. Einen Tag später, also mittwochs kam sein Rückruf mit der Diagnose: es muss operiert werden - ich sollte mich zuhause ruhigstellen und dann kommenden Sonntag nach Emmerich ins Hospital fahren lassen. Meine OP wäre seine erste Arbeitshandlung am Montagmorgen.

Freitags - 4 Tage nach der OP war ich abends schon wieder zuhause.

Jetzt folgten die härtesten Tage meines Lebens - nach so einen Eingriff hatte ich permanent starke Schmerzen im Halswirbelbereich, ich konnte im Prinzip weder richtig liegen noch sitzen.

„Aber wer mit kegelt, muss auch mit aufsetzen“ - ich beschwere mich nicht.

Ich habe seit 1978 ununterbrochen Motorradrennen bestritten; sei es Moto-Cross, Supermoto oder Staßenrennen und Rundstreckenrennen auf permanenten Rennlocations; das sind weit über 30 Jahre in meinem geliebten Motorradsport. Seit dem ich denken kann, war ich immer auf Motorräder fixiert. Eine Münch Mammut war in den Siebzigern ein „Traum auf zwei Rädern“. Führerschein mit 18 ? Klar, aber nur den Motorradführerschein...
Ich habe durch meine Motorradleidenschaft viele Länder gesehen, interessante Menschen kennen gelernt und habe tolle Weltkämpfe erlebt und würde se wieder so machen.

Was hat sich nun ca. 6 Wochen nach meinem Unfall beim Straßenrennen in Bremerhaven verändert?

Ich habe nun eine Metallplatte mit drei Schrauben im Hinterkopf und im ersten und zweite Halswirbel weitere sechs Schrauben, die nun die Wirbelsäule mittels der Metallplatte fixieren.
Leider sind dadurch enorme Bewegungseinschränkungen die Folge; beim Anfahren mit dem Auto der Blick über die Schulter ist jetzt Vergangenheit, da ich den Kopf durch die Fixation nur noch ca. 1,5cm nach rechts oder links drehen kann.
Ein negativer Aspekt entstand durch diese OP - da ich schon vor 2 Jahren drei Wirbel mittels 4 Schrauben und einer Metallpatte vorn versteift bekommen habe - natürlich durch die Hände von Dr. Martin Theis - habe ich aktuell noch etwas Probleme mit Schlucken beim Essen, die Speiseröhre hat weniger Platz...
In diesen 6 Wochen habe ich knapp 20 kg Muskelmasse verloren - momentan bin ich wieder bei 85kg – aber es fehlen noch 15 kg bis zu meinem Kampfgewicht.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei meine langjährigen Mr. Hayabusa–Partnern für deren echte Anteilnahme und Unterstützung aufrichtig bedanken. In der heutigen Zeit ist es schon existenziell wichtig, solch loyale Werbepartner im Boot zu haben.
Mein „Hauptsponsor“ hat sich auch rührend um mich gekümmert und angerufen - jedoch „vergaß“ er die zweite Hälfte seiner Sponsorsumme nach dem Horrorcrash zu überweisen... obwohl dieser besten weiß, dass im Rennsport Rennfahrer verunglücken können... da er selbst schon Deutscher Meister im Motorradrennsport war. Doch die Jurisprudenz wird ihn schon wieder auf den richtigen Weg der Tugend bringen...

Ich persönlich muss im Moment ein neues Wort lernen: Geduld.
Ich kann momentan nicht in Tagen rechnen - mehr in Monaten.
Ich muss nun erst einmal demütig mein „Säckl“ tragen.
Fakt ist aber, dass ich weiter meinen nächsten Speed-Weltrekord mit einem Motorrad (natürlich SUZUKI HAYABUSA) fahren möchte.
Seit Februar 2013 bauen wir hierfür eine neue Hayabusa auf – wenn sie dieses Jahr vielleicht noch nicht eingesetzt wird - so wird der Wanderfalke (=Hayabsa) eben in 2014 seiner Bestimmung zugeführt:
einem neuen Geschwindigkeitsweltrekord für straßenzugelassene Motorräder ...dann eben mit 3fachem Genickbruch...

Elmar Geulen / Mr. Hayabusa

PS: ich möchte mich an dieser Stelle für die unglaublich viele Genesungswünsche – speziell in den sozialen Medien bedanken.
Sie haben mir sehr geholfen, diesen meinen doch aktuell noch steinigen Weg zu meistern!

PPS: meine Dankbarkeit gegenüber „einem der drei besten Wirbelsäulenspezialisten Deutschland“ habe ich unauslöschbar auf meinem Hinterkopf platziert- lebenslang und unauslöschbar.

Thankx Dr. Martin Theis

Thanks Dr. Martin Theis



Juni 2013

Mr. Hayabusa is back!

Mr. Hayabusa nach schwerer Trainingsunfall beim 56. Bremerhavener Fischereihafen-Rennen mit dreifachem Genickbruch in Wirbelsäulenspezialklinik St. Willibrord Spital Emmerich-Rees erfolgreich operiert & auf dem Wege der Besserung.

Dr. Martin Theis operierte Mr. Hayabusa erfolgreich – nun stabilisieren und fixieren insgesamt 15 Schrauben & zwei Platten Elmar Geulens Halswirbelsäule.




Termine Mr. Hayabusa 2013

September 2013

Samstag, 07.09.13
bis
Sonntag, 08.09.13
DMV Rundstrecken Championship
Klasse Superbike/Open
Hockenheimring / Germany
Sonntag 15.09.13 Nürburgring GP-Strecke
Abendtraining
Samstag, 21.09.13
bis
Sonntag, 22.09.13
51. Frohburger
Dreieck-Rennen
Montag, 30.09.13
bis
Donnerstag, 03.10.13
Rijeka / Kroatien

Oktober 2013

Freitag, 19.10.13
bis
Sonntag, 20.10.13
Austrian Custombike Show 2013 - Dornbirn/Bodensee
Mr. Hayabusa bei der Austrian Custom Bike Show mit seinen Weltrekordbikes verbindlich gebucht!!!
Ja, es stimmt, Mr. Hayabusa ist live (= nach 3fachem Genickbruch zu Pfingsten) auf der Austrian Custombike Show für seine Fans aus Deutschland/ Österreich und der Schweiz im Dreiländereck auf der Messe Dornbirn präsent.
Er stellt dort seine Weltrekordmaschinen aus und steht mit Rat & Tat seinen Fans zur Verfügung- sei es ein gemeinsames Photo oder ein Autogramm, beantwortet gerne alle anstehenden Fragen der Besucher…



Mr. Hayabusa Newsletter Ostern 2013

Mr. Hayabusa wünscht frohe Ostern

Der März ist fast zu Ende - Ostern steht direkt vor der Tür- nur das Wetter hat dies noch nicht gerafft…

Das aktuelle Mr. Hayabusa –Ostergeschenk:
es wird eine zweite Turbo-Hayabua für Mr. Hayabusa aufgebaut - nun mit 500 PS – für neuen Speedweltrekord für straßenzugelassene Motorräder in 2013.
Offizieller Partner ist hierbei mein langjähriger Supporter Michael Klein mit seiner Firma MAB-Power.
Nach Möglichkeit soll sogar noch ein zweiter Weltrekord in 2013 purzeln- der Speedweltrekord für „nakes bikes“ – also Motorräder ohne Verkleidung!!

Jetzt werden noch die letzten Partner bei Mr. Hayabusa fixiert und dann geht es für dieses Jahr wieder los…
Mr. Hayabusa hat sich für 2013 viel vorgenommen und hat noch folgende Partneroption – auch als Upgrade für bestehende Partnerschaften - vakant:

Mr. Hayabusa sucht seinen neuen Nr.1-Werbepartner – welches Unternehmen will Mr. Hayabusa`s beste Werbefläche in 2013 nutzen?

- Neoplanbranding / Front
- Leatherbranding / Front
- 6x Bike-Branding / best place
- Teamkleidung & Autogrammkarte / Website - also das komplette Programm!

Nur ein Unternehmen kann als Nr.1-Partner hier statt Hanhart-Logo werben…

Elmar Geulen / Mr. Hayabusa - sein Bekanntheitsgrad ist enorm – 9 von zehn deutschen Motorradfahrern kennen ihn, ist Inhaber von 15 Weltrekorden und arbeitet als Motorrad-Tester für TV- und Printmedien.
Zu seiner Person in Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Elmar_Geulen
Aktuelle TV- Filme von den letzten Weltrekorden können sie sich gerne unter http://mr-hayabusa.de/mr_hayabusa_presse_und_tv_videos.php ansehen...

All the best wünscht Euch
Elmar Geulen / Mr. Hayabusa

PS: Mr. Hayabusa boomt bei Facebook -
aktuell über 3.000 Freunde & über 500x wurde Mr. Hayabusa geliked - das alles innerhalb eines guten halben Jahres!!!!

http://www.facebook.com/Mr.Hayabusa.Elmar.Geulen

Mr. Hayabusa Newsletter 10/2012
Mr. Hayabusa - Ihr Markenbotschafter auf der Welt größten Motorradmesse -
der INTERMOT 2012 in Cologne

Die INTERMOT 2012 im Emotions- & Faktencheck

Insgesamt beteiligten sich neben Mr. Hayabusa noch genau 1.021 Unternehmen aus 37 Ländern, davon 65 Prozent aus dem Ausland.
Die Anbieter präsentierten insgesamt über 1.437 Marken.
Darunter befanden sich 243 Anbieter sowie 139 zusätzlich vertretene Firmen aus Deutschland sowie 613 Aussteller und 27 zusätzlich vertretene Unternehmen aus dem Ausland.
Schätzungen für den letzten Messetag einbezogen, kamen über 203.000 Besucher aus 117 Ländern zur INTERMOT 2012  sowie über 13.000 Motorradfans zu den Bike-Events (u.a. die „Night of the Jumps“) nach Köln.
Der Anteil der Fachbesucher lag bei 27 Prozent.
Die Messe belegte eine Bruttoausstellungsfläche von rd. 110.000 m², zusätzlich wurden rd. 75.000 m² Freigelände für die Durchführung des Rahmenprogramms genutzt.
100 Quadratmeter Präsentationsfläche stellte der Veranstalter Kölnmesse dem 15-fachen WORLD CHAMPION Elmar Geulen / Mr. Hayabusa zur Verfügung, damit seine fünf Rekordmotorräder auch perfekt in Szene gestellt werden konnten.
Der Mr. Hayabusa - Messekopfstand (von 4 Seiten einsehbar) war fast immer im Blickpunkt der Zuschauer; natürlich trug PENTHOUSE (Deutschland/ Österreich & Schweiz) mit den attraktiven Models (u.a. Penthouse Coverblatt-Lady Anastasiya)  zu Staus bei den Besucherströmen nachhaltig bei … aber auch die fünf Mr. Hayabusa -SUZUKI- Rekordmaschinen mit insgesamt 1269 PS beeindruckten die Besucher.
Während der ganzen Messe liefen Mr.Hayabusa- TV-Produktionen auf einem Riesenbildschirm.

Apropos PENTHOUSE:
Hierzu gibt es nun auch eine brandneues, offizielles Statement:

Elmar Geulen wird ab sofort  für das Lifstyle-Magazin PENTHOUSE die Sparte Motorräder & Tests exklusiv betreuen, das bedeutet: er wird für die Penthouse-Leser & Leserinnen (ja - die gibt es, und zwar nicht wenige) ganz besondere Zweiräder testen - ausgewählt und handverlesen durch den Weltrekordler persönlich! Lasst Euch überraschen ...             http://www.penthouse.de/

Mr. Hayabusa stand natürlich in Köln unermüdlich für seine Fans Rede & Antwort und war ein begehrter Photopartner bei den Besuchern & Besucherinnen.
Jeden Messetag war Mr. Hayabusa  ein beliebter und kompetenter Interviewgast in der Showhalle 10.1 auf der Showbühne - eloquent wie immer brachte Elmar Geulen Racefeeling zu den zahlreichen Zuschauern.

Aber auch Technik & Tuning kam bei den Besuchern top an:

  • ABRA-TEX unter Federführung von Rolf Graeber war mit seinem ganzen Team vor Ort und  nutzte die INTERMOT (der Welt größte Motorradmesse) um eine neue revolutionäre Motorradunterwäsche vorzustellen. Sie ist extrem atmungsaktiv, wärmt NICHT, ist hochflexibel und bietet so hohen Tragekomfort. ABRA-TEX besteht aus 100 % Para-Aramid, ist 8x stärker als Stahl und temperaturfest bis 400 Grad Celsius. Waschbar bei 40 Grad………..&……….man kann darüber tragen, was Mann will….www.sgs-armorshop.com

  • Wera- der innovative Werkzeughersteller (natürlich aus Wuppertal) ist schon seit einigen Jahren exklusiver Tool-Partner bei Mr. Hayabusa und nutzte die INTERMOT, um die vielfältigen Wera-Werkzeuge und Produktinformationen in Katalogform an die interessierten Besucher weiterzugeben. http://www.wera.de/

  • HSR-Reifenwärmer wurden am Messestand des World Champions auf  fast allen Mr. Hayabusa Exponaten montiert - nach seinem jüngsten Weltrekord ist Elmar Geulen von diesem deutschen Qualitätsprodukt  so überzeugt, dass er zukünftig nur noch auf HSR Reifenwärmer vertraut. Einen herzlichen Dank an Peter Ubl.  http://www.heisse-socken.de/

  • Auch die Euskirchener Eventsponsoren des Geschwindigkeits-Weltrekordes vom September 2012 wurden in Köln gebührend Szene gesetzt:
    Team T-Shirts und Messestand wurden mit den Werbelogos von VIPTEC (ein kleines, aber regional führendes Unternehmen für Komfort- & Sicherheitstechnik- www.viptec.de) gebrandet; im Bereich der Landschafts- und Gartentechnik steht der Name JOIST für Qualität und Kompetenz: der Original-Ersatzteil-Großhandel blickt auf über 40 Jahre Erfahrung zurück, die konsequent an den Kunden weitergegeben wird.  http://www.joist.de/

  •           An dieser Stelle möchte Elmar seinen Freunden Peter Verecke und Christian Joist
              noch einmal herzlich danken- nicht nur für Ihr Engagement beim Weltrekord,
              sondern auch für Ihre echte Freundschaft.

  • Mr. Hayabusa zeigte sich aber auch ökologisch: für seinen  Partner - die Helmut Niemeyer GmbH - stellte Mr. Hayabusa zwei Elektroroller der Marke "Tante Paula" mit Turboschalter vor und nutzte die Ökoflitzer ganztägig als elektrische Mobilitätshilfe auf der Messe. Den "Egret one" (www.egret.de) - ebenfalls ein Produkt aus dem Portfolio der Firma Niemeyer (im Exklusiv-Vertrieb) – präsentierte Weltrekordler Elmar Geulen mit besonderem Vergnügen.
    Testurteil: Einfach nur sensationell, der "Egret one". Hand drauf!

  • Die Firma BF Akku http://www.bfakku.de/ unter Thorsten Reinhard präsentierte bei Mr. Hayabusa  eine fortschrittliche Lithium-Ionen-Batterietechnologie "Made in Germany" - neuester Stand. Selbstverständlich sind alle Mr. Hayabusa- Exponate mit  dieser neuen Generation der Lithium Ionen Akkus ausgerüstet. Derzeit gibt es auf dem Batteriesektor nichts Besseres.

 Aber auch einige VIPs Gäste waren auf der Mr. Hayabusa Racing World präsent:

Streckensprecher Jochen "The Voice" Luck - die graue Eminenz im Formel1 Motorrad Grand Prix - war mit Freunden zu Besuch bei Mr. Hayabusa. Dieser Mann ist Jahrgang 1925 und eine lebende Legende. RESPEKT!
Guy Martin (ja: DER Guy Martin aus England) besuchte Mr. Hayabusa an seinem Stand und ließ sich die Rekordbikes von Elmar erläutern. Guy hat in England Kultstatus: er ist als Suzuki- Rennfahrer bei den TT-Races und anderen Straßenrennen der begehrteste Interview- u. Autogrammgeber. http://www.guymartinracing.co.uk/

Guido Bierther - Gründer von AIRNERGY, einem Bionic-Untenehmen mit Blue Chip Potential - www.airnergy.de - ließ es sich nicht nehmen, auf der INTERMOT seinen langjährigen Freund und Airnergy-Atmer Elmar zu besuchen. http://www.airnergy.com/

DMSB Motorrad-Chef Michael Steiner www.dmsb.de startete und beendete seinen INTERMOT-Besuch bei Elmar Geulen; die beiden kennen sich seit Jahren bestens (man sieht sie des Öfteren auf Veranstaltungen zusammen sitzen). Beide haben eine hohe Meinung voneinander.
Miss PENTHOUSE – Coverblattlady aus April 2012 - war mehrere Tage am Stand von Mr.Hayabusa  präsent und wurde bestimmt Tausende Male gebeten, sich mit Besuchern auf den Mr. Hayabusa-Exponaten ablichten zu lassen.
Ein voller Erfolg war auch die Promotionaktion von Penthouse PR-Chef Danny Bellens:  ca. 2500 Penthouse-Exemplare wurden dem Promo-Team regelrecht aus den Händen gerissen. Diesen Ansturm auf PENTHOUSE hatte selbst Danny nicht erwartet.
http://www.penthouse.de/

INTERMOT 2012:
Ein ganz großer Wurf - für Aussteller, Besucher und die Kölnmesse.
Auf dieser Weltbühne trifft sich auch weiterhin das "Who is Who" der Branche.




Mr. Hayabusa mit der lebenden Legende Mick Grant!

Hier noch ein "Zeitdokument" von der Bikers´ Classics 2012 in Spa-Francorchamps Anfang Juli.


Mick Grant war u.a. Heron-Suzuki Werksfahrer und ist mit Mr. Hayabusa - Elmar Geulen - die Straßenklassiker "Northwest 200" in Nordirland
und die "Isle of Man TT" gefahren.

Zitat Elmar Geulen: "Ein herausragender WM-Fahrer, ein Gentleman mit Herz und Seele! Ich freue mich diesen wertvollen Menschen im Leben ein Stück begleitet zu haben."




Mr. Hayabusa Newsletter 09/2012: neuer Geschwindigkeitsweltrekord

"Mr. Hayabusa" hat seinen 15. Weltrekord

Mit 330,43 km/h schnellstes Motorrad mit Straßenzulassung

"Da haben wir nochmal Glück gehabt mit dem Wetter" mag zunächst manch einer der Zaungäste gedacht haben, denn am 8. September 2012 liegt die ehemalige Startbahn für Phantom-Jets bereits um 8.00 Uhr morgens in strahlendem Sonnenschein. Es ist die Stunde der Wahrheit für Profi-Rennfahrer Elmar Geulen, denn heute soll der verpatzte Weltrekordversuch vom Vorjahr endgültig in die Vergangenheit geschickt werden. Ort der Handlung: das Testgelände von General Motors/Opel in Pferdsfeld/Rheinland-Pfalz.

Doch einer ist wegen der hochsommerlichen Temperaturen nicht so recht glücklich - der Rekordfahrer selbst. Sein Team war extra so früh wie möglich an die Strecke gekommen, in der Hoffnung, bei möglichst kühler Morgenluft an den Start zu gehen. Die enthält nämlich deutlich mehr Sauerstoff: darüber freut sich der Motor und kann maximale Leistung bereitstellen.
Stattdessen hitzeflimmernder Asphalt wie in einem texanischen Roadmovie.

Alles ist seit etlichen Monaten perfekt vorbereitet, und doch dominiert das Unvorhersehbare zunächst den Beginn des Weltrekordtages: während der Startvorbereitungen bricht eine Halterung am Motorradständer - das fertig präparierte Rekordbike kracht zu Boden. Bange Minuten. Hochpräzise Bauteile könnten beschädigt sein; die Lenkgeometrie und das für den Rekordversuch so wichtige Geradeauslauf-Verhalten sind in Gefahr. Die aerodynamische Verkleidung ist gerissen, das könnte den ohnehin problematischen Luftwiderstand negativ beeinflussen.

Die Team-Mechaniker Daniel Lauenstein und Lars Römer arbeiten fieberhaft, aber gewohnt professionell. Jede Hand weiß was zu tun ist, das Technikerduo ist aus vielen Renneinsätzen krisenfest. Und so gibt es nach kurzer Reparaturzeit Entwarnung - es kann gestartet werden.

Wieder und wieder muss nun Rennfahrer Elmar Geulen das drei Kilometer lange Asphaltband entlang rasen, damit die geeichte Präzisions-Zeitmessanlage kalibriert werden kann. Die Messung darf keinen Zweifel zulassen, mogeln ausgeschlossen: In die Lichtschranke rein, aus der Lichtschranke raus. Unbestechliches Messergebnis.
Technisch verstärkt wird das Zeitmess-Team (B-Sys Zeitmessung) durch die Firma EP:Gayer aus dem nahegelegenen Bad Sobernheim: sie stellt einen großen Anzeige-TV zur Verfügung, damit anwesende Medien-Vertreter die jeweils gemessenen Zeiten schnell und deutlich erkennen können.

Während dieser Einstellfahrten definiert "Mr. Hayabusa" auch seinen Bremspunkt, der etwa 500 Meter vor dem Streckenende liegt. Immerhin soll das 400 PS starke Motorrad nicht nur auf über 300 km/h beschleunigt werden - Fahrer und Bike müssen auch heil wieder zum Stehen kommen ...
Schon die ersten Fahrversuche zeigen: die Piste ist insgesamt etwas knapp. Um nicht über das Ende hinaus in ein abschüssiges Feld zu fliegen muss der Rennprofi herzhaft "in die Eisen gehen".

Trotzdem kommt es zu einem unfreiwilligen Ausritt - das Bike rutscht gefährlich schlingernd in den Acker. Doch offenbar sind Elmar Geulens antrainierte Reflexe aus erfolgreichen Motocross-Jahren (4facher Deutscher Meister) noch abrufbar, und es geht gut aus.
Safety first - Sicherheit ist wichtig. Ein Sturz bei über 300 km/h ist kein Kindergeburtstag. Allerdings kann Sicherheitsbekleidung auf modernstem Niveau viel Schlimmes verhindern. In Sachen äußerer Schutz vertraut "Mr. Hayabusa" auf die einzigartigen Held-Kombis, optimiert von den der Ledergurus von "Skill Skin"
Doch auch der "Sicherheit für Drunter" kommt längst eine hohe Bedeutung zu. Sogenannte Funktionsunterwäsche hilft im Ernstfall dem Rennfahrer, buchstäblich seine Haut zu retten.
In dieser Hinsicht verlässt sich das Team "Mr. Hayabusa" inzwischen auf die Kompetenz von "SGS St. George's Shield" und deren Unterziehkleidungs-Konzept. Das Kleidungsmaterial nennt sich Abra-Tex und verfügt über hervorragende schnitt- und abschürfhemmende Eigenschaften. Abra-Tex ist auch temperaturfest bis 400°C, was einen sehr guten Schutz gegen Brandwunden gewährleistet, wie sie z.B. beim Kontakt mit dem heißen Auspuff oder beim Schliddern über Asphalt entstehen können. Selbst wenn in Falle eines Sturzes die Lederkombi äußerlich unbeschädigt bleibt, können schlimme Hautverletzungen entstehen.  Abra-Tex ist atmungsaktiv und verfügt über einen sogenannten "Docht-Effekt", der die Feuchtigkeit (etwa vom Schwitzen) zuverlässig weg von der Haut nach außen transportiert.

Professioneller Motorsport ist Teamarbeit, keine Einzelleistung. So kommt es nach jedem Lauf zum kurzen, aber intensiven Gedankenaustausch mit den Technikern. Zu deren Verfügung wurde ein regelrechtes Arsenal von Geräten und Hilfsmitteln ins Testcenter transportiert - ein logistischer Balanceakt, der letztlich nur mit Hilfe der Alpha Autovermietung Jörg Friesike (Euskirchen).
Permanent müssen mehrere, scheinbar unvereinbare Probleme parallel bearbeitet werden: Trotz des heißen Asphalts müssen beispielsweise die Reifen beim Start auf ca. 90 Grad geheizt werden, um perfekte Bodenhaftung zu garantieren und ein Reißen der Karkasse sicher auszuschließen. Dies geschieht mit Hightech-Reifenwärmern der Marke HSR, die ebenfalls mit Spezialisten vor Ort war. Gleichzeitig muss der extrem heiße Motor nach jedem Run mittels eines überdimensionalen Gebläses abgekühlt werden. Stress für Techniker und Fahrer gleichermaßen.

Wenn der Rekordjäger zwischendurch kurz den Helm abnimmt zeigt sich Sorge in seinem Gesicht. "Der Ladedruck stimmt nicht, die Motorleistung ist zu schwach" flüstert er; das angereiste Kamerateam vom Nachrichtensender N24 soll von den anfänglichen Technikproblemen nichts mitbekommen. Wieder analysiert das Mechaniker-Team den Fehler und behebt ihn zügig.
Dann geht alles sehr schnell: "Achtung Messanlage! Ich fahre den ersten richtigen Versuch."
Etliche Augenpaare der Team-Mitglieder und Reporter krallen sich am Monitor fest. Jetzt die Anzeige - 324 km/h. Weltrekord.
Allen fällt ein Stein vom Herzen, aber Elmar Geulen bleibt in Helm und Kombi. "Da muss noch mehr gehen. Wir machen weiter."

Mittlerweile steht die Sonne im Zenit, und alle Anwesenden suchen den spärlichen Schatten der Teamzelte wie Hunde auf einem afrikanischen Basar. Die Hitze ist erbarmungslos. Keiner kann sich vorstellen, wie sich das unter Elmar Geulens Helm, der schweren Rennkombi und der darunter liegenden Sicherheits-Wäsche anfühlt.
Atmen wird zum Kraftakt, doch dem 55jährigen Weltrekordler geht die Luft nicht aus. "Ich habe immer meinen persönlichen Luftkurort dabei", schmunzelt er. Geheimnisvolle Andeutung, die sich schnell aufklärt: in der mentalen Vorbereitungsphase für den nächsten, alles entscheidenden Versuch sieht man ihn entspannt neben einem zunächst medizinisch anmutenden Gerät sitzen, aus dem ein kleiner Schlauch zur Nase des Rennfahrers führt. Die Aufschrift "Airnergy" macht neugierig, und Physio-Betreuer Guido Bierther - selbst aktiver Rennfahrer - klärt auf: "Es handelt sich um ein technologisches System zur energetischen Optimierung des Atemluft-Sauerstoffs, die sogenannte Spirovital-Methode. In dem Gerät wandeln von uns entwickelte Katalysatoren den Sauerstoff von seiner ursprünglichen (energieärmeren) Triplettform in energiereichen Singulett-Sauerstoff um. Diese Sauerstoff-Form kennt unser Körper, denn er produziert ihn auf zellulärer Ebene auch selbst. Dabei wird nicht etwa der Sauerstoffanteil (ca. 21%) in der Atemluft erhöht, sondern stattdessen qualitativ verbessert. Das führt u.a. zur Verbesserung der Ausdauerleistung bei Leistungssportlern."
Das System kann erfolgreich auf millionenfache Anwendung in 70 Ländern verweisen und ist im professionellen Motorsport im allerpositivsten Sinne als Mittel zur gesunden und legalen Leistungsoptimierung bekannt. Zu den überzeugten Anwendern gehört Formel 1-Pilot Jenson Button ebenso wie das AMG Mercedes DTM-Team.
Frage an den 15fachen Weltrekordler Elmar Geulen: Hilft es?
Die Antwort: "Airnergy ist seit vielen Jahren fester Bestandteil meines intensiven Fitnessprogramms. Es hilft mir nachweislich, mein nötiges physisches Level zu erreichen und aufrecht zu erhalten, meine Konzentration zu verbessern und meine Regeneration zu optimieren. Und es ist gesund. Mich kann man nur mit Leistung und Tatsachen überzeugen. Airnergy ist das gelungen."

Die Hoffnung auf nachmittägliche Abkühlung wird von der Prognose des Wetterdienstes zerstreut, Geulen steigt trotzdem hochmotiviert auf seine Suzuki.
Doch die äußeren Umstände zehren auch an der Technik. Diesmal die Reifen: der brennend heiße Anti-Skid-Belag - auf Flugpisten ein Garant für effektive Bremswirkung auch bei Eisglätte - bietet zwar reibeisenartigen  Grip, frisst deshalb aber die Reifen besonders gierig, zumal die Strecke relativ staubig war, was zu extrem hohem Wheelspin (Durchdrehen des Hinterrades) führte. Probleme, bei deren Lösung einmal mehr das Knowhow der anwesenden Bridgestone-Spezialisten Clarissa Walther und Klaus Kirchner gefragt war.
Reifenwechsel, und ab! Wie eine Raubkatze faucht die Suzuki Hayabusa vom Start weg, das Vorderrad will sich in jedem Gang vom Boden heben. Atemberaubend, wie schnell es die gut 2,5 Kilometer entfernte Lichtschranke erreicht. Kein Kamerawagen kann ihm auch nur annähernd folgen.
An der Messanlage bricht Jubel aus, Fäuste recken sich gen Himmel. 330,43 km/h! Kein straßenzugelassenes Motorrad auf diesem Planeten war vorher so schnell. Um jeden Zentimeter wurde hart gekämpft, denn bei Geschwindigkeiten jenseits von 300 km/h wird die Performance des Bikes nicht mehr linear generiert - die Leistungsausbeute entspricht nun einer Exponentialfunktion. Im Klartext: Jedes weitere km/h benötigt immer mehr zusätzlichen PS-Aufwand.
Bei der technischen Vorbereitung zählen Details, an deren Lösung zuverlässige Teampartner beteiligt sind. Ein Problemthema, das dem Mechanikerteam seit der Weltrekord-Schlappe 2011 Sorge bereitet hatte, waren die Batterien. Mit den Akkus von BF Bikefire wurde endlich ein kompetenter Partner rekrutiert - die Competition Bikes von "Mr. Hayabusa" profitieren davon in Hinblick auf Gewichtseinsparung und Betriebssicherheit. 

Für "Mr. Hayabusa" Elmar Geulen und sein Team gibt es Grund zum Feiern, was im nahe gelegenen Hotel "Maasberg Therme" (Bad Sobernheim) freimütig in die Tat umgesetzt wird. Hier in der "Toscana Deutschlands" werden die "Akkus" wieder aufgeladen - bei leckerem Essen und dem einen oder anderen guten Tropfen. Bis spät abends wird gelacht, gelebt und gefeiert.


Nachtrag:

Natürlich haben sich die News vom neuen Weltrekord wie ein Lauffeuer per Nachrichten und Internet verbreitet. Genauso schnell standen die ersten Kommentare im Netz. Wohl gemeinte Glückwünsche meist, für die sich das Team herzlich bedankt.

Und an die Adresse von Kommentierern à la "... keine Kunst, mein Kumpel ist selbst schon schneller gefahren ...":
Die Rekordgeschwindigkeit wurde mit einer im professionellen Motorsport eingesetzten Präzisions-Messanlage ermittelt; es liegt ein offizielles Messprotokoll vor. Die Differenz solcher Messeinrichtungen zu den meist positivierend-übertreibenden Tachoanzeigen ist erheblich.
Selbst das zu Kontrollzwecken vom Team zusätzlich involvierte GPS-Messgerät (kein Billigprodukt!) wies bei mehreren Läufen eine Differenz im zweistelligen Bereich mehr auf (!).

Liebe Suzuki-Fahrer, liebe Bikerfreunde - wir haben unser Herz alle demselben Lifestyle verschrieben: der Freiheit, die man nur auf zwei Rädern begegnen kann. Manche von uns sind Freizeitfahrer, manche sind ambitionierte Motorsport-Fans. Manche sind Profiracer. Viele genießen und kommunizieren das Gefühl, schnell unterwegs zu sein. Sehr schnell. Auf öffentlichen Straßen wollen wir keinen Wettstreit abhalten, genauso wenig wie mit Sprüchen ohne Wahrheit aus der Anonymität des Internets heraus.
Auf der Straße geht es um Sicherheit - um unsere wie um die Anderer. Nehmen wir diese Verantwortung wahr.
Auf der abgesperrten Rennstrecke ohne Gegenverkehr können wir uns gern treffen und um Meter und Sekunden kämpfen. Nice to meet you!

Elmar Geulen / Mr. Hayabusa & Michal Busch / Pressedienst Koch


Adrenalin-Kick auf dem Motorrad
Deutscher bricht Weltrekord mit 330 Km/h


N24, Sat1 und Pro7 berichteten tagesaktuell!



Mr. Hayabusa Newsletter 08/2012
Nur für Schnellentschlossene!
Werden Sie Partner bei Mr. Hayabusa's Hochgeschwindigkeits-Weltrekord kommende Woche.

Elmar Geulen / Mr. Hayabusa - sein Bekanntheitsgrad ist enorm – 9 von zehn deutschen Motorradfahrern kennen ihn; laut eines DMSB-Oberen ist er der deutsche Motorradrennfahrer mit der besten Öffentlichkeitsarbeit!
Er ist Inhaber von 15 Weltrekorden und arbeitet als Motorrad-Tester für TV- und Printmedien.

Zu seiner Person in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Elmar_Geulen

Am 7./8. September 2012 findet der aktuelle Weltrekordversuch statt:
"Schnellstes straßenzugelassenes Motorad der Welt".
Elmar Geulen will seine 400 PS starke MAB-Turbo-Hayabusa auf über 350km/h beschleunigen.

Da Mr. Hayabusa kurzfristig ein langjähriger Werbepartner weggebrochen ist, weil dieser durch die Vorstufe der Insolvenz einer euroweit agierenden Motorradzubehör-Kette finanziell einen sechsstelligen Betrag auffangen muss, hat Mr. Hayabusa aktuell Freiraum für einen neuen Partner.

Wenn Sie sich zur Partnerschaft entschließen, werden Sie bei seinem Weltrekord am 07./08. September 2012 mit Ihrer (Ihrem) Firma/Produkt präsentiert – und das ganze vor laufenden Filmkameras:
auf einem fahrbaren Rahmen von 10m x 1m werden exklusiv 5 Weltrekordpartner auf jeweils 2m Breite präsentiert. Dieser rollbare Rahmen wird bei den Fernseh- & Filmaufnahmen immer so positioniert, dass er z.B. bei der Zieldurchfahrt oder Interviews als gebrandeter Background gut zu sehen ist.

DER, ja der Steven Strange (http://www.stevenstrange.com/) wird wieder den Film über den Weltrekord machen- wie 2011.
Die letzten Filme von ihm über Mr. Hayabusa sind quasi Werbefilme von HANHART (März 2012) & SUZUKI INTERNATIONAL EUROPE (September 2011), die sie sich gerne unter

http://mr-hayabusa.de/mr_hayabusa_presse_und_tv_videos.php

ansehen können.

Lifesendung "Hier ab Vier" im MDR:
Bericht & Interview – Mr. Hayabusa - Elmar Geulen
über neuen Speedweltrekord -283,4 km/h mit „naked bike“ LKM-SUZUKI -B-King
http://www.youtube.com/watch?v=k4t-3j_Kt1E&feature=player_embedded

In der Postproduktion kann optional aus dem vorliegenden Filmmaterial ein speziell auf die Produkte/Dienstleistung ihres Unternehmens zugeschnittener Imagefilm produziert werden; dieser wird Ihnen dann selbstverständlich inkl. aller Rechte für Ihre eigenen werblichen Aktivitäten überlassen.

Und jetzt kommt die Krönung: auf der weltgrößten Motorradausstellung, der INTERMOT 2012 in Köln (03. – 07. Oktober 2012) –wird der Weltrekord "nachbearbeitet" und auf dem 85m² großem Mr. Hayabusa -Kopfstand zusammen mit ihrem Unternehmen/Produkt sensationell präsentiert.

Natürlich werden Sie auch auf seinem Internetauftritt als Sponsor verlinkt -beim Anklicken Ihres Logos geht direkt Ihre Internet-Seite in einem neuen Fenster auf.

http://mr-hayabusa.de/mr_hayabusa_sponsoren.php

Die aus diesem Vertrag resultierenden Bildrechte tritt Mr. Hayabusa an Sie ab.

Ebenso können Sie auch währende der Dauer eines Zeitjahres –genau 9/2012-9/2013 offiziell den Namen Mr. Hayabusa - Elmar Geulen zu Ihren Werbezwecken nutzen...

Wie schon erwähnt, das ganze für 365 Tage und für nur 5.000 € (netto), und da Mr. Hayabusa eine eigene Umsatzsteueridentitätsnummer für die "Rennere"i hat, ist diese auch steuerlich als Werbeausgabe voll absetzbar.

Übrigens übernimmt Mr. Hayabusa die Kosten für die Erstellungs- & Produktionskosten der oben aufgeführten Werbemittel – Sie brauchen nur Ihre Logo(s) in vektorisierten Dateien (EPS- oder AI-Datei) zur Verfügung stellen!

Interesse? Rufen sie Mr. Hayabusa/Elmar Geulen direkt an:

0172 / 24 66 038




Mr. Hayabusa Newsletter 08/2012
Mr. Hayabusa is "ready to rumble" -
neuer Geschwindigkeits-Weltrekord für strassenzugelassene Motorräder ?

2011 haben wir es versprochen: Nach dem Rekordversuch ist vor dem Rekordversuch!
Ist die MAB-Turbo-Hayabusa von Profirennfahrer Elmar Geulen das schnellste straßenzugelassene Motorrad der Welt? Der Beweis steht noch aus, seit vor knapp einem Jahr ein technischer Fehler bei 309 km/h den Weltrekord vereitelte.
Damals versprach Weltrekordler "Mr. Hayabusa" Elmar Geulen die Wiederholung für 2012.

www.youtube.com/watch?v=k4t-3j_Kt1E
www.youtube.com/watch?v=Q-0vNb2lweA

Frage an den Power-Racer aus dem Rheinland: Ist die Schonzeit jetzt vorbei?
Elmar Geulen: "Definitiv. Und eigentlich gab es gar keine Schonzeit. Wir haben zwei neue Hightech-Motoren entwickelt, uns theoretisch und praktisch auf den aktuellen Rekordversuch vorbereitet. Da gab es mehr zu tun als man zunächst denkt. Jetzt sind wir in der ultimativen Countdown-Phase, denn der Rekordversuch wird schon am 8. September 2012 stattfinden. Wir bereiten das Rekordmotorrad gewissenhaft vor und ich bin sehr zuversichtlich."
Der Rennfahrer hat sich vorgenommen, das 400-PS-Hyperbike mindestens auf Tempo 350 km/h zu pilotieren. In diesem Geschwindigkeitsbereich betritt ein Motorrad mit deutscher Straßenzulassung gleich in mehrfacher Hinsicht absolutes Neuland:

Reifen
Selbst High-Performance-Reifen sind bei dem angestrebten Tempo auf der relativ langen Teststrecke am Limit. Herkömmliche Reifenventile geben bei diesem Tempo normalerweise dem stark erhöhten Luftdruck nach und sind nicht mehr dicht. Um Unfallrisiken auszuschließen müssen Spezialventile eingesetzt werden. Als langjähriger Reifenpartner des Teams wird Bridgestone mit seinen Spezialisten den Rekordversuch begleiten.

Aerodynamik:
Eine solche Geschwindigkeit wurde mit einem straßenzugelassenen Motorrad noch nie gefahren. Wenngleich der Hersteller natürlich in Sachen Aerodynamik beste Arbeit geleistet hat – die endgültigen (für den extremen Hochgeschwindigkeitsbereich geltenden) Parameter mit auf der Maschine sitzendem Fahrer konnten vorab nur im Windkanal simuliert werden. Unter echten Fahrbedingungen – also mit tatsächlich rotierenden Rädern, durch Fahrbahnunebenheiten bewegtem Fahrwerk etc. – gelten die meisten der theoretischen Werte nicht mehr. Es kommt zu schwer beherrschbaren Drehpunktverlagerungen – die Maschine versucht sich aufzurichten oder kann ins Trudeln kommen.

Physiologie des Motorradfahrers:
Im Schulterschluss mit dem betreuenden Physiologen/Orthopäden werden die prinzipiellen und besonderen (für Profirennfahrer geltenden) Aspekte erörtert; gesundheitliche Besonderheiten müssen berücksichtigt werden, denn der menschliche Körper und seine Funktionen sind nicht für diesen Geschwindigkeitsbereich konstruiert. Daraus resultierend wurde ein spezielles Krafttrainingsprogramm für Geulen`s Hals & Nackenmuskulatur entwickelt und umgesetzt.

Die Strecke:
Ort der Handlung für den Weltrekord-Versuch: das General Motors Testcenter Dudenhofen/Pferdsfeld. Die dortige Ex-Startbahn für Phantomjäger erlaubt das Geradeausfahren über 3 Kilometer. Nicht zuviel, wenn man bedenkt, das "Mr. Hayabusa" seine Suzuki nicht nur auf 350 km/h beschleunigen muss - er will natürlich auch heil wieder zum Stehen kommen. Dafür braucht es ordentlich Bremsweg. Elmar Geulen: "Mein Motorrad hat die nötige Leistung und liefert eine brachiale Performance. Und ich habe das Knowhow und die Power, es zu kontrollieren."

Da der Weltrekordversuch als Location auf einer Teststrecke von Opel (GM) auf abgesperrtem Privatgelände realisiert wird, ist leider kein Publikum zugelassen. Das Areal ist komplett „Sicherheitsbereich“ und dementsprechend weiträumig abgezäumt.


ganz aktuelle neue Infos:

Seit Juli 2012 ist Elmar Geulen im Redaktionsteam von PENTHOUSE Deutschland- Österreich- Schweiz alleinig zuständig für die Sparte MOTORRAD

elmar.geulen@penthouse.de

Ab September 2012 sind Mr. Hayabusa – Storys/Tests in PENTHOUSE; es beginnt mit einem Test/ Story der LKM-B-King 1340.
Perfekt ist, dass ich als Mr. Hayabusa natürlich mit meiner Mr. Hayabusa- Kombi die Bikes teste und so meine Partner im TV/ Printmedium wieder optisch positioniere & involviere…

Jetzt kommt aber die Krönung- der Weltrekordversuch & Realisierung ist für den 7/8. September 2012 vorbereitet.
Auf der Welt größte Motorradmesse - der INTERMOT 2012 – die Messe Köln ist übrigens offizieller Mr. Hayabusa-Partner – werden wir den Weltrekord „nachbearbeiten“ – & meine aktuell fünf Hayabusa- Exponate auf dem 85 qm großen Kopfstand in Halle 10.1 Gang C Nr.: 010 sensationell präsentieren.

Mr. Hayabusa hat aus „politischen Gründen“ nun einen Facebook Account:

www.facebook.com/Mr.Hayabusa.Elmar.Geulen
Nach 4 Wochen hat Mr. Hayabusa Elmar Geulen aktuell cirka 800 neue Freunde…& wurde über 120 geliked (gefällt mir- Angaben).

Mr. Hayabusa präsententiert optisch seine Partner auf der 400 PS MAB-Turbo-Hayabusa.
Dieses Überbike soll am 8. September 2012 einen neuen Speedweltrekord für straßenzugelassene Motorräder aufstellen.




Mr. Hayabusa Newsletter 05/2012: Pfingsten 2012

Born to be quick:
"Mr. Hayabusa" Elmar Geulen blickt auf
30 Jahre professionellen Motorradsport

von: Internationaler Pressedienst Koch

1982 steht ein 24jähriger Motocrossfahrer auf dem Siegerpodest. Er ist soeben zum vierten Mal Deutscher Meister geworden und vollzieht nun den lang geplanten Wechsel zum Straßenrennsport – seiner wahren Leidenschaft.
2012 – dreißig Jahre und Hunderte Pokale später – ist er "Mr. Hayabusa", einer der bekanntesten Rennfahrer Deutschlands. Ebenfalls ein Jubiläum zelebriert in diesem Jahr sein Partner Hanhart. Die deutsch- schweizerische Manufaktur für Präzisionsuhren kann auf eine 130jährige Historie verweisen, die einige Jahrzehnte lang eine Spitzenrolle in der Motorsport-Zeitmessung einschließt. Grund genug, gemeinsam zu feiern.
Für Elmar war es ein langer Weg, gepflastert mit so ziemlich allen internationalen Rennen, die man auf zwei Rädern bestreiten kann. Und wie so oft im Leben verblassen langsam die schmerzhaften Erinnerungen, um endgültig nur noch den schönen Momenten der Karriere Platz zu machen. (Fast) Vergessen die Stürze und Blessuren; der Flug im Rettungshelikopter über den TT- Track zum Hospital der "Isle of Man"; das hundertmal gebrochene Schlüsselbein. "Es war toll!" schwärmt Elmar. "Ich durfte mit den besten Rennfahrern der Welt um Meter und Sekunden kämpfen. Und nach den Rennen kamen auch Spaß und Party nicht zu kurz."

Rad an Rad mit den ganz Großen des Motorradsports

Ganz so einfach war die Sache freilich nicht, denn Grundvoraussetzung für solche Ehren war stets: Man musste schnell sein. "Meine Wegbegleiter waren schließlich keine Weicheier! Peter Rubatto, der das Pech hatte, nie offiziell Superbike-Champion zu werden und dennoch der einzig wahre 'Mister Superbike' bleibt.
Horst Scherer, der 'Ingenieur' – wir konnten uns als bestes Privatteam bei den '24 Stunden von Le Mans' den vierten Platz in der Gesamtwertung an die Kombis heften. Allrounder Horst Quint und Hardy Schiller, mit denen ich 1990 das legendäre 'Bol d'Or' bestritt, eines der bekanntesten 24-Stunden-Rennen."
Mit den ganz Großen des internationalen Motorradrennsports durfte sich der schnelle Rheinländer auf den härtesten Rennstrecken der Welt messen; teilte sich die Ideallinie mit Joey Dunlop, Steve Parrish, Trevor Nation, Ron Haslam, Mick Grant und dem deutschen TT-Urgestein Klaus Klein.
"Wir waren eine wilde Truppe. Jeder kannte jeden, und allen war es ein paar zünftige Pints Bier wert, wenn wir mal wieder den Mörderkursen von 'Northwest 200' oder der 'Isle of Man' unsere schwarzen Gummistempel aufgebrannt hatten."

Immer wieder Suzuki

Immer eng mit seinem Namen verbunden steht auf Podesten und in Platzierungslisten auch die Marke Suzuki. An den Tank einer Suzuki presst er seine Knie nachts auf der Geraden von Le Mans, um Kraft zu schöpfen für die nächsten Kurven des Langstrecken- WM-Laufs 1984, den er als bester Privatfahrer beendet.
Und auf Suzuki vertritt er sein Land bei den legendären Asien-GPs in Malaysia, Indonesien und Macau; erreicht 1987 den 3. Platz. Der Paukenschlag, mit dem Suzuki 1999 das Modell "Hayabusa" (Japanisch für: Wanderfalke) auf den Markt bringt, ist für Elmar Geulen wie eine zusätzliche Adrenalin- Injektion. "Das erste über 300 km/h schnelle Serienmotorrad! Kontrovers diskutiert, brachiale Leistung, aber als Sporttourer für den Motorsport eigentlich ein bisschen zu schwer. Irgendwie passte das zu mir ..." schmunzelt Elmar. Neben der Rennfahrerei hatte er sich durch intensive Ausübung diverser Extrem- /Kraftsportarten (vor allem Schwergewichtsboxen) ein beachtliches Muskelsystem antrainiert – die Folge: ein schwer auszugleichender Gewichtsnachteil im Motorsport.
Das nötige Plus an Motorleistung offerierte die Hayabusa, jedoch musste sie gehörig abspecken, um im professionellen Rundstreckensport eine Chance zu haben. Kaum jemand wollte ihr anfangs dieses Potential zutrauen. Die besten Tuner der Szene – allen voran Motorradflüsterer Hennes Löhr vom LKM – machten sich entgegen allen Zweiflern ans Werk und präsentierten im Milleniumjahr 2000 eine reinrassige Renn-Hayabusa.
Kurz darauf pflügt der Falke unter 42 Startern (aus 12 Ländern) durchs Feld der DM Pro Superbike, im Sattel Elmar Geulen, der sich auf Gesamtrang 14 platziert. Ein Jahr später wird daraus Gesamtplatz 7 (unter 72 Startern aus 12 Ländern); abgerundet durch den Sieg in der Deutschen Powerbike Serie ist das weit mehr als nur ein Achtungserfolg.
Für die Medien Grund genug, Elmar Geulen den Spitznamen "Mr. Hayabusa" zu verleihen.
Seitdem bringt "Mr. Hayabusa" die sowieso weltweit zum Mythos avancierte Über-Suzuki regelmäßig dort in die positiven Schlagzeilen, wo sie naturgemäß eigentlich nicht zuhause ist: im Rennsport auf der Rundstrecke. Er stellt Weltrekorde auf, steht im Mittelpunkt zahlreicher TV-Specials, verkündet die "Botschaft Hayabusa" auf Messen und Events. Und fräst so manche Spitzenzeit in den klebrigen Boden bekannter Quartermile-Rennen.
Mit dem deutschen Geburtshelfer der Suzuki Hayabusa, Entwickler und Testkoordinator Jürgen Zürn (heute in leitender Position bei der Quattro GmbH), verbindet Falkenbändiger Elmar Geulen bis heute ein freundschaftliches Verhältnis. Wann immer sich die beiden begegnen beginnt sofort ein lebhaftes, von gegenseitiger Achtung geprägtes Gespräch über "ihr Baby". Zürn hat das Ausnahme-Motorrad zur Welt gebracht, und "Mr. Hayabusa" hat ihm auf der Rennstrecke das Laufen gelehrt.

Im "Klein Monaco des Nordens": Bremerhavener Fischereihafenrennen

2003 nimmt er sich vor, endgültig zu beweisen, dass eine Suzuki Hayabusa auch zügig um die Ecken fahren kann. Der wohl verwinkeltste Straßenrennkurs Europas, das Internationale Bremerhavener Fischereihafenrennen, soll ihm dabei als Turnierbahn dienen.
Wer hier startet braucht das Rückgrat einer Panzerechse, jede Menge Testosteron und absolutes Fingerspitzengefühl – ganz sicher aber kein Motorrad, das knapp über vier Zentner wiegt. Rennasphalt? Fehlanzeige. Die holprigen Industriestraßen des Fischereihafens sind mit Kanaldeckeln gespickt. Ein Sturz führt unweigerlich in die Strohballen, die als einzige Streckenbegrenzung die Zuschauer von den Rennfahrern trennen. Auslaufzonen sind hier genauso selten wie arbeitslose Rettungshelfer. Und das ideale Überlebensgerät muss eigentlich leicht, flink und handlich sein.
Trotzdem heißt der Drittplatzierte in der Topklasse (Superbike Open) "Mr. Hayabusa". Das schwerste Bike im hochklassigen Fahrerfeld triumphiert. Ein "alter Hase" auf dem obersten Treppchen hat eine Art Sandkorn im Auge, und 25.000 Fans feiern ihren Helden, der hier bereits 1983 sein allererstes Straßenrennen gewann.
2006 macht der Tausendsassa aus Euskirchen die Überraschung perfekt und gewinnt mit seiner LKM-Hayabusa das Fischereihafenrennen bravourös.
Aber die "jungen Wilden" geben den Falken ab jetzt zum Abschuss frei. Ganze Schwärme ultraleichter Super-Racer fallen über ihn her, scheinen nur ihn schlagen zu wollen. Die Hayabusa muss doch zu knacken sein ...
2008 bläst Elmar Geulen zum Hattrick, fährt noch einmal den Sieg heraus und bringt die Konkurrenz schier zum Verzweifeln. Tausende von Fans freilich sind aus dem Häuschen und stellen sich stundenlang brav für ein Foto mit "Mr. Hayabusa" an.

"Mr. Hayabusa" war bereits ab Dienstag (21.05.12) in Bremerhaven, um vor Ort im Rahmen der Vorberichterstattung offizielle Termine wahrzunehmen. In den Tagen bis zum Pfingst-Rennwochenende hat er im Fitness- u. Wellness-Center "proAktiv" sein tägliches Training absolviert.
Elmar Geulen: "Die unmittelbare Nähe zur Rennstrecke, die tolle Lage direkt im 'Schaufenster Fischereihafen' sowie die kompetente sportliche Betreuung waren für die Auswahl des Trainingspartners maßgebend."
Wie jedes Jahr wurde zu Pfingsten seitens Skillskin unter Federführung von Stefan Röttgers Elmars „zweite Haut“ mit aktuellen Sponsorpartnern von 2012 der Öffentlichkeit präsentiert. 30 Jahre Straßenrennsport stehen hier zu feiern an- deshalb überwiegt neben den einzelnen Cooperate Identity der Sponsorenlogos hauptsächlich die Farbe GOLD.
Ein künstlerisches Machwerk. Herzlichen Dank an das ganze Skillskin-Team und an die Firma HELD.


Das Interview mit "Mr. Hayabusa" Elmar Geulen
zum Bremerhavener Fischereihafenrennen 2012

Internationaler Pressedienst Koch (IPK):
"Das Fischereihafenrennen 2012 hat einmal mehr gezeigt, dass in 'Fishtown' die Rennuhren anders ticken als überall sonst. Selbst die kölsche Legende aus der IDM- Toni Heiler - immer einer der heißesten Anwärter auf einen Sieg - musste sich letztendlich der harten Strecke beugen und stürzte in der letzten Runde seines Zeittrainings, obwohl er die Pole Position schon sicher hatte. Ist der knallharte Hafenkurs wirklich so etwas Besonderes?"

Mr. Hayabusa:
"Genauso ist es, und wir, die 'Stammfahrer' hier, wissen das nicht erst seit gestern. Das Fischereihafenrennen findet auf einem Mutkurs statt. Man kann sich hier nicht ausschließlich mit exzellenten Fahrkünsten behaupten, sondern braucht zusätzlich noch eine gehörige Portion Mumm. Toni Heiler ist ein von mir hochgeschätzter Fahrer, der für manche Bestzeit in Bremerhaven verantwortlich zeichnet. Er hat wie gewohnt alles gegeben und fuhr ein fantastisches Zeittraining. Er hatte dann im Grenzbereich Pech, mit dem man als Rennfahrer immer auch leben muss. Ich freue mich, dass wir ihn nach dem Sturz letztendlich wohlbehalten wiedersehen konnten."

IPK:
"Du bist im ersten Rennen auf Platz 9 und im zweiten Rennen auf Platz 7 gelandet, eine tolle Leistung aus unserer Sicht. Aber du siehst nicht ganz zufrieden aus?"

Mr. Hayabusa:
"Das stimmt insofern, als ich natürlich als Ziel einen Podiumsplatz im Visier hatte. Wie es ganz oben auf dem Siegertreppchen des Fischereihafenrennens aussieht weiß ich ja nach mehreren Siegen, die ich hier erringen konnte. Aber auch ich brauche hier das berühmte Quäntchen Glück, gerade weil ich mit dem absolut schwersten Motorrad im Fahrerfeld unterwegs bin.
Leider musste ich das letzte Zeittraining wegen eines Problems abbrechen und fiel so kampflos von Startplatz 6 auf letztlich Startplatz 13 und musste deshalb bei beiden Rennen von Startplatz 13 dem Kampf um die Plätze aufnehmen.
Im Rennen selbst ereignete sich dann ja in der ersten Kurve ein Crash, in den mehrere Fahrer verwickelt waren. Als ich mich auf diese Kurve einrichtete hörte ich bereits hinter mir ein unheilverkündendes Geräusch. Ich wusste sofort, dass hier gleich jemand rausfliegt und musste mich blitzschnell für ein Durchkomm-Manöver entscheiden. Die Auswertung der Zeitlupe zeigte im Nachhinein: ich hätte hier noch ein oder zwei Plätze gutmachen können. Das wäre aber mit einem unvertretbaren Risiko für die gestürzten Fahrer verbunden gewesen. Niemand wurde ernsthaft verletzt - das ist das Wichtigste."

IPK:
"Beim Betrachten der Ergebnisliste fällt auf, dass vor dir drei BMW-Motorräder platziert sind. Eines davon pilotiert von Marc Wildisen, einem sehr schnellen Mann aus der Schweiz. Kannst du mit der Hayabusa eigentlich gegen die BMW-Superbikes konkurrieren?"

Mr. Hayabusa: "Ich fühle mich auf meiner LKM-Suzuki Hayabusa wohl und kann damit nachgewiesenermaßen einiges bewegen. Aber man muss schon ehrlicherweise zugegeben, dass momentan im Superbike-Racing die BMWs das Maß aller Dinge sind. Dagegen hat zurzeit eigentlich kein Hersteller ein probates Mittel."

IPK:
"Dieses Jahr bist du für 'Didis Motorradcenter' aus Bremervörde gestartet, im engen Schulterschluss mit Suzuki International Europe. Wie war die Zusammenarbeit?"

Mr. Hayabusa:
"Ich denke, jeder einzelne der über 20.000 Zuschauer (Ang. des Veranstalters) konnte sich davon überzeugen: wir alle haben hier einen spektakulären Auftritt hingelegt. Didi ist ein kompetenter Motorradhändler und ein toller Mensch. Die Zusammenarbeit mit ihm und mit Suzuki hier vor Ort hat den Fans ermöglicht, meine Rennmaschinen zu bestaunen und sich dann in unmittelbarer Nachbarschaft nach Modellvarianten, Preisen und Finanzierungsmöglichkeiten zu erkundigen. Eine gelungene Symbiose - für Rennsportfans wie für Kaufinteressenten. Es hat mich stolz gemacht, da mithelfen zu dürfen."

IPK:
"Das Jahr 2012 bringt für dich ein besonderes Jubiläum: 30 Jahre professioneller Motorsport. Mit dir werden Fans, Partner und Medien feiern. Was werden die Highlights dieses Jubiläumsjahres sein?"

Mr. Hayabusa:
"Wir wollen natürlich noch nicht allzu viel verraten. Zunächst einmal lade ich alle Fans ein, mich anlässlich der 'European Suzuki Days' am Hockenheimring zu besuchen (6.7. - 7.7. 2012).
Eine wirklich empfehlenswerte Veranstaltung, in deren Rahmen man viele nicht alltägliche Attraktionen erleben kann.
Weiterhin steht wieder mindestens ein Weltrekordversuch auf dem Plan. Und vieles mehr, über das ich leider noch nicht sprechen darf. Verfolgt einfach meinen Newsletter."



Mr. Hayabusa Newsletter 04/2012: Ostern 2012

Liebe Partner, Freunde und Fans von "Mr. Hayabusa!"
Ostern gilt bei uns im Team von jeher als eine Art inoffizieller Saisonbeginn. Über die rennfreie Winterzeit wurden organisatorische Weichen gestellt, technische Vorbereitungen in die Wege geleitet und Strategiepakete entwickelt.

Vor allem aber wurde die Homepage komplett überarbeitet.
Tausende Dateien, darunter ca. 1.500 Bilder sowie 17 TV-Beiträge zum Anklicken und Schauen! Unzählige Presse- und Testberichte wurden aktuell eingescannt - alles über "Mr. Hayabusa" und seine Einsatzmotorräder wurde archiviert und für die Fans eingestellt. Klar, dass die Partner des Teams optimal verlinkt wurden, was das Surfen noch vielseitiger und interessanter macht.

Zu verdanken ist dieser Mammutjob der Firma ACOMP in Euskirchen.
Der neue "Mr. Hayabusa"-Partner unter Leitung von Frank Auel verdient ein riesiges Lob dafür - vor allem Mitarbeiter Jürgen Scheuß, der unermüdlich sein Bestes gab und gibt. Willkommen im Team!

Nun beginnt auch für Elmar Geulen wieder die "richtige" Arbeit - die Planungen werden in die Tat umgesetzt. Pünktlich kommt hier der Newsletter zum Saisonbeginn:

2012 ist ein Jubiläumsanlass - vor ziemlich genau 30 Jahren begann die professionelle Strassenrennsportkarriere von Elmar Geulen- das bedeutet auch 30 Jahre Suzuki!!!
Die nationalen und internationalen Titel, die sich seit damals angesammelt haben, füllen zwei Zimmer und den kompletten Dachboden im Haus des Rennfahrers aus Euskirchen im Rheinland. Doch von Staub keine Spur - je oller, je doller! In der aktuellen Saison gilt es eine Scharte des Jahres 2011 auszuwetzen. Autsch, das tat weh! - als beim Geschwindigkeitsrekord der Motor der MAB-Turbo-Hayabusa bei 309 km/h beschloss, ein Päuschen einzulegen. Egal, nach dem Rekord ist vor dem Weltrekord, kündigte "Mr. Hayabusa" an. Am Neuaufbau der Motoren wird mit Turbopapst Michael Klein von der Firma MAB gearbeitet und getestet; alle Komponenten werden von Daniel Lauenstein & Lars Römer erneuert und überarbeitet.
Und mit Eckhart Wössner, dem neuen Produkt-Partner in Sachen handgeschmiedete Kolben & Pleuel , rückt "Mr. Hayabusa" der Realisierung des neuen Speedweltrekordes für strassenzugelassene Motorräder immer näher ...

Auch das Team-Mobil - ein rollendes Hotel mit kompletter Multimediaausrüstung - erhielt eine Verjüngungskur. Die gesamte Technik und Optik wurde mit großem Aufwand revisioniert und erneuert. Nun gleitet der in Europa einmalige Doppelstock-Neoplan "Skyliner Nightliner" generalüberholt über die Autobahnen und Straßen zum Renneinsatz.
Ein Wahnsinnsjob - ein dickes Dankeschön! dafür an Busunternehmer Ronald Röttgen, der längst ein enger Freund und Weggefährte ist.

Ganz aktuell (wenn auch noch streng geheim ;-) wird bereits an neuen TV-Projekten gearbeitet. Nur soviel: Teil 2 eines der größten Kultmovies ist "in der Pipeline" - diese Neuauflage eines "Mr. Hayabusa"-Klassikers wird Euch umhauen!

Übrigens besteht ein schon länger geplantes Highlight (nach einigen projektbedingten Verzögerungen) endlich kurz vor der Finalisierung.
In Kürze wird Elmar Geulen gemäß Aussage von Clemens Leonhardt – seines Zeichens Erbauer und Eigentümer – das größte fahrtaugliche Motorrad der Welt, die "Gunbus", als Weltpremiere über die Nordschleife pilotieren.

Die Pläne für das Pfingst-Wochenende sind wie jedes Jahr auch 2012 eindeutig:

"Mr. Hayabusa" startet wie gewohnt mit Startnummer 1 beim Bremerhavener Fischereihafenrennen. Seine LKM-Hayabusa mit 1460 ccm wird sich einmal mehr auf dem engen Handlingkurs gegen die leichteren und wendigeren Konkurrenten durchsetzen müssen.

2012 ist auch das Jubiläumsjahr von "Mr. Hayabusa"-Partner Hanhart.
Die deutsch-schweizerische Präzisionsuhren-Marke wird allerdings bereits 130 Jahre alt. Historie und Präzision seit 1882 - das macht auch den Markenbotschafter Elmar Geulen stolz.

"Mr. Hayabusa" und sein Team wünscht allen ein frohes Osterfest und eine tolle Saison 2012.

Wir sehen uns!

Elmar Geulen / Mr. Hayabusa & Michal Busch / Pressedienst Koch

   



Mr. Hayabusa Newsletter 12/2011: Jahresrückblick 2011

19.8 Millionen Treffer bei Eingabe www.mr-hayabusa.de in Google
Zum Abschluss einer tatenreichen Saison 2011 möchte das Team "Mr. Hayabusa" Bilanz ziehen und gleichzeitig seine Blicke nach vorn in Richtung Saison 2012 richten.
Ganz am Anfang aber steht ein dickes "Dankeschön!" für den kompetenten Support aller Partner, ohne den viele Erfolge in 2011 nicht möglich gewesen wären.

Am Saisonende 2011 ist ein Erfolgsergebnis besonders beachtenswert, denn es belegt den rasant und permanent steigenden Bekanntheitsgrad von Mr. Hayabusa:
Der jüngste Vergleich der Google-Ergebnisse (Anhang) zeigt bei Eingabe der Internet-Adresse www.mr-hayabusa.de sensationelle 19.800 000 (fast zwanzig Millionen!) Treffer. Das sind 8,6 Millionen mehr Treffer als bei Eingabe der offiziellen Homepage von Michael Schuhmacher (www.michael-schumacher.de).

Vor allem stand die Saison 2011 im Zeichen zweier neuer Weltrekorde, die sich in die längst zweistellige Anzahl von Mr. Hayabusas Weltrekorden einreihen. Die (Welt)Rekorde von Suzuki-Urgestein Elmar Geulen sorgten wie gewohnt für reichlich Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit - in Google beispielsweise bringt die Eingabe "mr. hayabusa rekord" aktuell knapp eine Million Suchergebnisse!

Gegenstand des ersten 2011er Weltrekordes war ein Stunt, den das Weltrekordler-Duo Elmar Geulen/Jürgen Köhler ursprünglich für den ZDF-Quotenbringer "Wetten, dass ...?" entwickelt hatten. Doch laufende Lifesendung vom 4. Dezember 2010 wurde kurz vor dem Auftritt von Mr. Hayabusa wegen eines Unfalls in einer vorherigen Wette abgebrochen. Geulen und Köhler wollten die jahrelange Vorbereitung nicht unter "Umsonst" ablegen und realisierten den Stunt als
Weltrekord-Show mit den Fernsehsendern RTL und Sport1.
Am 26 April 2011 war dann der Tag der Tage: vor den Kameras der beiden TV-Sender montierte Extremsportler Jürgen Köhler zwei Quader aus Eis unter seine Skiboots und wurde - auf diesen "Eisschuhen" stehend - von Mr. Hayabusa mit dessen 225-PS-Rennhayabusa auf die Geschwindigkeit von 209,16 km/h gezogen. Weltrekord.
Die Resonanz in der Öffentlichkeit war gigantisch - noch heute (ein halbes Jahr danach) - bringt Google unter dem Suchbegriff "mr. hayabusa weltrekord eis" über 46.000 Suchergebnisse. Ein beachtlicher Erfolg - auch für die Marke Suzuki.

Im weiteren Verlauf der Saison 2011 war Mr. Hayabusa auf zahlreichen Veranstaltungen und Messen mit seinen längst weltbekannten Hayabusa-Renn-/Showmaschinen für die Öffentlichkeit präsent.
Statistiken weisen aus, dass neun von zehn Motorradfahrern Mr. Hayabusa kennen.

Ein Höhepunkt der öffentlichen Auftritte war (wie jedes Jahr) die Teilnahme beim Bremerhavener Fischereihafen-Rennen vor circa 30.000 Zuschauern.
Hier feiert alljährlich eine ganze Region ihren Publikumsliebling Mr. Hayabusa, der hier 1983 mit einem fulminanten Sieg seine Karriere im Straßenrennen begann und als Comeback genau 20 Jahre später (2003) mit der Suzuki Hayabusa sofort aufs Treppchen fuhr. Mit dem absolut schwersten Motorrad im hochkarätigen Fahrerfeld holte er sich 2006 und 2008 in der Topklasse souverän den Sieg auf dem halsbrecherisch-engen Kurs. Seitdem steht jedes Jahr die regionale Presse Kopf - der "Lokalmatador aus dem Rheinland" wird eine ganze Woche lang gefeiert wie ein Held.

Auch der Abschluss der Saison 2011 war ein Paukenschlag:
mit seiner Rekordfahrt am 6. September machte Elmar Geulen die Suzuki B-King zum schnellsten Naked-Bike. Weltrekord.
Für den ARD-Sender MDR Grund genug für einen Vor-Ort-Bericht und ein Live-Interview im Magazin "Hier ab Vier".
Die erzielten 283,4 km/h beeindruckten selbst das größte Motorradmagazin Europas - bereits unmittelbar nach der Rekordfahrt holte es die Sieger-B-King zum Test in die Redaktion. Als Ergebnis finden die Leser in der MOTORRAD-Ausgabe 21 (30.9.2011) einen 3-Seiten-Bericht über das Bike, in dem sich der Autor vor Euphorie kaum halten kann.

Als kleiner Wermutstropfen muss berichtet werden, dass wegen technischer Probleme am Motor der 400-PS-Turbohayabusa ein weiterer Weltrekordversuch um den Titel "Schnellstes straßenzugelassene Motorrad" nicht realisiert werden konnte. Doch: Nach dem Versuch ist vor dem Versuch - eine große TV-Produktion möchte in 2012 die Wiederholung dieses Rekordversuchs im Rahmen eines umfangreichen Portraits über Mr. Hayabusa mit einem Drehteam begleiten.

Dies wird nur eines von zahlreichen Medien-Highlights sein, die bereits jetzt im Planungsstadium sind. Schließlich ist 2012 das Jahr eines wichtigen Jubiläums für Elmar Geulen: vor 30 Jahren (1982) beschloss der Rennfahrer nach 4 DM-Titeln seinen Wechsel vom Motocross zum Straßenrennsport. 30 Jahre Motorrad-Rennsport bedeuten übrigens für Elmar auch: dreißig Jahre Suzuki!
Von Beginn an realisierte er seine Erfolge immer mit Motorrädern dieser Marke. Das Jubiläumsjahr 2012 wird daher nicht nur ein Jahr des Feierns, sondern auch ein großes (und medienwirksames) Dankeschön! an Suzuki. In der langjährigen Teamgeschichte hat die kampferprobte Presse-/PR-Abteilung des Teams noch nie einen so großangelegten Medienfeldzug vorbereitet wie für das kommende Jahr (immerhin bezeichnete jüngst ein hoher Funktionär des DMSB Mr. Hayabusa
als "... den deutschen Motorradrennfahrer mit der besten PR ...").

Es grüßen herzlich in dieser vorweihnachtlichen Zeit

Elmar Geulen & Michael Busch (Internationaler Pressedienst Koch)

 

 

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http://www.mr-hayabusa.de - aktualisiert am: 26. September 2018 - IMPRESSUM - DATENSCHUTZERKLAERUNG - KONTAKT - SITEMAP


Racing Elmar Geulen World Champion