Mr. Hayabusa
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Pressemitteilung:

Mr. Hayabusa gewinnt die drittgrößte Motorradsportveranstaltung
nach Moto-GP und Superbike-WM in Deutschland
das 51. Bremerhavener Fischereihafenrennen vor 33.000 Zuschauern

Das vergangene Pfingstwochenende war für Elmar Geulen – besser bekannt als Mr. Hayabusa wieder einmal ein sportliches Highlight.

Aber gehen wir chronologisch vor:

Schon donnerstags vor Pfingsten reiste Mr. Hayabusa mit seinem 28 Tonnen schweren Neoplan Skyliner Nightliner und 4 Rennmaschinen in Bremerhaven an.
Freitags standen einige TV Drehs und eine Pressekonferenz für die regionalen Medien an. Samstags war Abnahme der Rennmaschinen und am Pfingstsonntag wollte Mr. Hayabusa mit seiner 225 PS starken LKM- Hayabusa wieder an alte Erfolge anknüpfen.

Nach einem freien und zwei Zeittrainings stand Mr. Hayabusa mit 3 /100 Sekunden Rückstand auf
Startplatz 2.

Jetzt galt es am Renntag, dem Pfingstmontag, die guten Trainigsergebnisse auch umzusetzen.
Beim Start zum ersten Rennen in der Top Klasse- der Fishtown Open- einem Einladungsrennen, zu dem nur 39 Top -Piloten einen Start erhalten, setzte sich Mr. Hayabusa auch sofort in Führung und hetzte vor der Kollegenmeute davon. Doch nach der Hälfte de Renndistanz  musste Elmar Geulen sein Rennen in Führung liegend aufgeben.

Was war passiert?

Geulen hatte samstags sein neues Dienstfahrzeug –die neue 2008 Hayabusa - dem Publikum vorgeführt und einem Besucher erlaubt, die LKM- Straßenhayabusa mit 232 PS probe zu sitzen. Beim Abstellen auf den Seitenständer rutschte das Motorrad  vom Seitenständer und Geulen versuchte mit Erfolg die Hayabusa vor dem Einschlag in seinen Neoplan- Bus zu bewahren.
Als Quintessens hatte er nun ein Hämatom -besser bekannt als dicke Schwellung - am Unterarm, die sich dann bei dem ersten Rennen so nachhaltig bemerkbar machte, dass Elmar Geulen auf diesem winkeligen und unebenen Kurs durch den Fischereihafen nichts anderes übrig blieb, als das Rennen aufzugeben.
Gott sei Dank war Dr. Werner Schmidt- Boja, der Geulen schon einmal 2006 mit einer Spritze wieder renntauglich gemacht hatte, vor Ort und mittels seiner erneuten Hilfe stand Elmar Geulen zum zweiten Rennen unter dem Jubel der Zuschauer wieder am Vorstart.

Auch beim Start zum zweiten Rennen das gleiche Bild: der Falke (= Hayabusa) auf und davon.
Doch auch bei diesem Rennen sollte Geulen nicht so einfach gewinnen können.
Nach circa der Hälfte des zweiten Rennens wurde wegen eines schweren Unfalls mit der roten Flagge abgebrochen. Also Rennunterbrechung und Neustart.

Erneut schlägt der Falke erbarmungslos beim Start zu:

Mit 208 kg das schwerste Motorrad im Feld, aber auch mit 225 LKM PS das stärkste Motorrad hat Vor- & Nachteile auf diesem Fischereihafen, der in Nachschichten jedes Jahr immer wieder zu einer Rennpiste durch den Hafen umgebaut wird. Tribünen werden aufgebaut Gullydeckel werden zugeschweißt, Randsteine mit Bitumen begradigt und ca. 5.000 Strohballen werden zur Steckenabsicherung verteilt- Wahnsinn, was der Veranstalter bewegt…und nach denn Rennende wird alles wieder in Eileschritten entfernt, denn am nächsten Tag will ganz Deutschland wieder Fisch aus Bremerhaven essen…..

Vorteil für Geulen ist natürlich der bärenstarke Motor vom Tuner  LKM aus Bonn/ Villip, der mit 1460 ccm und 225 PS eine wahre Leistungsgranate ist.
Jedoch wirkt sich das hohe Gewicht der Hayabusa- selbst im Renntrimm mit Kohlefaser/ Karbonverkleidung, Karbonrädern und und ….und …..wiegt dieser Trumm von Motorrad noch immer 208 kg - sich natürlich negativ aus:  die Mitbewerber fahren mit ca. 170 kg Maschinen und den Kurs- im Prinzip eine andere Liga…
Aber das wusste Elmar Geulen ja schon im Jahre 2000, als er als einziger in Europa eine Suzuki Hayabusa mit Hilfe einiger Spezialisten vom Sporttourer mit 258 kg zu einer Rennmaschine mit 208 kg umbaute. Geulen ist auch heute noch der Einzige, der sich traut, mit solch einem Biest professionellen Motorradrennsport erfolgreich zu betreiben.

Aber nun zurück zum Restart de zweiten Rennens:

Elmar Geulen ist seit Jahren für seine genialen Starts bekannt; auch diesmal fliegt er als erster auf die erste Kurve zu und kann auch in den letzten Runden trotz stetiger Angriffe die Führung behaupten.
Somit brauch die Rennleitung gar nicht zu rechnen- zweimal Erster  ist auch gesamt der erste Platz.
Dies hält nun einen Großteil der Zuschauer nicht mehr auf den Rängen- sie freuen sich, dass der absolute Publikumsliebling Mr. Hayabusa gewonnen hat und nehmen die Rennstrecke in Beschlag. Der Fischereihafen versinkt einem einzigen Freudentaumel- es ist auch nicht zu leugnen, dass die eine oder andere Kaltschale noch geleert wurde….……

Resümee:
Der liebe Herrgott hat mal wieder auf den Geulen aufgepasst, damit seine Hayabusa nicht kalt verformt wurde…..Lieben Dank.

Mit sportlichen Grüßen

Ihr Elmar Geulen / Mr. Hayabusa

[zu den Presseberichten über das Rennen]

 

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http://www.mr-hayabusa.de - aktualisiert am: 21. April 2017 - IMPRESSUM - KONTAKT - SITEMAP