Mr. Hayabusa
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Bericht vom 52. Bremerhavener Fischereihafen-Rennen

Mr. Hayabusa Motorsport-Team
Abschlussbericht vom 52. Bremerhavener Fischereihafen-Rennen Pfingsten 2009

Aus sportlicher Sicht stand der Einsatz beim diesjährigen Bremerhavener Fischereihafen-Rennen unter keinem guten Stern.

"Mr. Hayabusa" Elmar Geulen hatte mit schmerzhaften Rückenproblemen zu kämpfen, die ihm schon vor einigen Wochen beim Rennen am Schleizer Dreieck zu schaffen machten und nicht auskuriert werden konnten.

So zeigte sich in Bremerhaven bereits im ersten freien Training: Elmar kann sein physisches Leistungspotential nur bedingt abrufen. Die Schmerzen an der Wirbelsäule waren zu stark- der technisch anspruchsvolle Kurs mit vielen engen Kurven verlangt schnell wechselnde Umlegmanöver, die viel Rückenarbeit erfordern.
Obwohl die medizinische Betreuung vor Ort bestens war - der in Bremerhaven ansässige Arzt Dr. Werner Schmidt-Bojahr stand wie schon im letzten Jahr wieder "Gewehr bei Fuß" - ließ sich daran nichts ändern. Trotz schmerzlindernder Spritzen reichte es dann auch im ersten Zeittraining nur für Platz 14. Zeittraining. Nummer Zwei endete mit einer leichten Verbesserung (10. Platz), aber auch hier zeichnete sich ab: Es wird nicht für die angestrebte Platzierung auf dem Treppchen reichen.

Im ersten Rennlauf ging Elmar dann, die Warnungen seines Arztes ignorierend, mit durch Injektionen halbwegs eingedämmten Schmerzen an den Start. In der berüchtigten ersten Schikane kam es zum Eklat, als Elmar im Startgetümmel mit ca. 80 km/h auf eine erhöhte Streckenmarkierung fuhr. Der eigentlich unvermeidliche Sturz konnte geradeso verhindert werden, die schwere Maschine erwischte Elmar beim Abfangen allerdings böse am Schienenbein. Die Verletzung erzeugte eine starke Schwellung (siehe Fotos im Anhang), und zunächst war nach Ansicht des Arztes der Start im zweiten Rennlauf äusserst fraglich. Kombi und Rennstiefel liessen sich wegen des geschwollenen Schienenbeins nur unter starken Schmerzen anziehen.
Elmar wollte allerdings das nicht zufriedenstellende Ergebnis des ersten Laufs (Platz 10) verbessern und entschloss sich, an Lauf 2 teilzunehmen.
Direkt nach dem Start gelang es Elmar, drei seiner Konkurrenten zu "kassieren" und stand nach der ersten Runde auf Position 7. Das war wichtig, denn bedingt durch seine Verletzung und das Rückenproblem war klar, dass die Kräfte immer mehr nachlassen würden, je länger Elmar auf der Maschine sitzen muss. Die Aufholjagd musste also so früh wie möglich erledigt werden.
Doch grau ist alle Theorie, die Praxis wollte es anders: Schwerer Unfall (an dem Elmar nicht beteiligt war) und Rennabbruch. Bis zum Neustart dehnte sich die Zeit, und die lange Warterei mit stärker werdenden Schmerzen zehrte an Elmars Kräften. Als endlich neu gestartet wurde gelang es ihm zwar, beim Start auf Position 6 zu fahren, doch nach und nach forderte die Verletzung ihren Tribut. Das endgültige Ergebnis: Ein hart erkämpfter 7. Platz.

Der Renneinsatz beim 52. Fischereihafen-Rennen aus Sicht der Sponsoren

Die Sponsoren können dennoch aus dem Renneinsatz in Bremerhaven eine sehr positive Bilanz ziehen. Die Pressearbeit wurde vorbildlich erledigt; bereits in der Vorberichterstattung hatte das Team die Medien über eine hochinteressante Story unterrichtet:

Gast beim Team "Mr. Hayabusa" war der vierfache Speedway-Weltmeister und Schlagersänger Egon Müller. Er fuhr im Rahmen des Events einige spektakuläre Stunts mit seiner Bahnsport-Maschine. Elmar Geulen hatte ihn kurzerhand eingeladen, mit ihm den Platz im für das Publikum offenen Fahrerlager zu teilen. Das durchaus exotische Bild - die urige Speedwaymaschine neben den LKM-Hayabusas, Hightech neben minimalisierter Bahntechnik war für Publikum und Medienvertreter ein ganz besonderer Höhepunkt. So bildeten sich quasi ständig Ansammlungen von Schaulustigen und Journalisten. Letztere waren im Rahmen der Vorberichterstattung mit der Nachricht "gefüttert" worden, dass im Fahrerlager beim Team "Mr. Hayabusa" diesmal 11 Weltmeistertitel versammelt sein würden (4 mit Egon Müller u. 7 mit Elmar Geulen). Das zeigte Wirkung: Bereits am Donnerstag Morgen (das Rennen fand am folgenden Montag statt) hatte Elmar das erste Interview mit Radio Bremen, noch bevor er zum Zähneputzen kam. Und in diesem Sinne ging es weiter: Interviews, Pressefotos, Besuch vom NDR Fernsehen-  einer der Medienvertreter (Magazin "MO") blieb Elmar sogar die ganzen Tage über auf den Fersen, um eine "Mr. Hayabusa"-Story zu erarbeiten.
So kann mit Fug und Recht gesagt werden: Die guten Namen der Werbepartner wurden wie gewohnt bei allen Gelegenheiten in der Öffentlichkeit präsentiert. Für alle Sponsoren war Bremerhaven 2009 ein guter Erfolg.

[zu den Presseberichten über das Rennen]

 

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