Mr. Hayabusa
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Mr. Hayabusa - Elmar Geulen

Auf meiner Internetseiten möchte ich Ihnen einen detailieren Einblick in mein motorsportliches Leben ermöglichen.
Hier finden Sie alle relevanten Daten zu meiner Person und meinen Weltrekord- & Rennmaschinen.
Des weiteren können Sie sich alle TV-Berichte ansehen und Presseberichte durchlesen.
Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen oder Wünsche haben, so zögern Sie nicht, ich werde (fast) jede Mail beantworten.
Ihr Elmar Geulen



Newsletter 4. Juli 2018: new world record MR. HAYABUSA

Samstag, der 23.06.2018 WM-Spiel Deutschland- Schweden- 20.00 Uhr


Der Falke geht wieder auf die Jagd...


Das Arbeitsgerät: naked bike LKM-Suzuki 1340
Ziel: neuer Geschwindigkeitsweltrekord für
strassenzugelassene Motorräder OHNE Verkleidung


Der Arbeitsplatz ist eingerichtet...


Ort der Handlung:
BAB A1 Euskirchen - Weilerswist und zurück.


Die Idee, während die deutsche Nationalmannschaft die BAB leer fegt, weil alle vor dem Bildschirm hocken,einen neuen Weltrekordversuch für strassenzugelassene Motorräder ohne Verkleidung zu versuchen, war definitiv kein Schnellschuss:
Seit Januar 2018 habe ich meinen Körper jeden Tag über zwei Stunden im Gym gequält:
1 Std. Krafttraining & 1 Stunde Cardiotraining haben mein Körpergewicht
von 103 kg auf 86,8 kg schmelzen lassen
= reduziertes Gewicht = bessere Beweglichkeit, weil der Bauch einem Sixpack wich…

  


LKM- Hennes Löhr, die deutsche Antwort auf Pops Yoshimura –hat sich den Hayabusa-Motor meiner naked bike- LKM-Suzuki sich noch einmal zur Brust genommen:
schärfere Nockenwellen mit mehr Ventilhub und mehr Ventilspreizung wurden eingebaut-
der Motor wurde dadurch noch drehfreudiger, die Motorcharakteristik wurde aber schön beibehalten. Hennes Löhr hat über 6.000 Vierzylindermotoren getunt;
im Motorradrennsport hat LKM über 500 Siege und 50 Titel eingefahren.


Wetterbedingungen perfekt: 20 Grad- bewölkt - kein Regen


Als amtlich Schwerbehinderter mit dreifachem Genickbruch
musste ich Hilfsmittel der harten Art nutzen.
Zwei Gummibänder wurden an meiner Skill-Skin-Held-Kombi & SKARK-Helm befestigt und zogen so meinen Kopf während der Rekordfahrten mit ca. 20kg Zugkraft nach hinten.


memotec Messtechnik ist Spezialist für Mess- & Prüftechnik für Industrie,
Motorsport & Fahrzeugentwicklung und ist deshalb in Motorsportkreisen seit 1995 ein Begriff mit ständig wachsender Bedeutung für Hersteller, Teams und Fahrer.
Memotec ist mit Ihren Renndiensten sowohl bei der 24h Series wie 24h Nürburgring als auch bei VLN , ADAC GT Masters,TCR International Series , Audi Sport TT Cup und WTCR mehr als nur involviert. Head Ulli Mesch mit seinem Sohn Thomas Mesch haben letzte Woche zwei Ihrer aim-GPS- Sender von Mr. Hayabusa erhalten.
Jetzt wird nun offiziell von memotec eine Auswertung der erfassten Daten vom Weltrekordversuch von Samstag, den 23.Juni.2018 vorgenommen. Erst nach Erhalt der memotec-Auswertung kann ich dann meinen neuen Geschwindigkeitsweltrekord für strassenzugelassene Motorräder nach außen hin kommunizieren…

  

  


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…und die Mär von der Geschicht…?
…nach dem Weltrekord ist vor dem Weltrekord…

Mr. Hayabusa will in die USA auf den Salzsee, wo einmal nicht die Strecke,
sondern mein Drehzahlmesser meine Geschwindigkeit einschränkt…

Hier soll dann wieder die SD-Turbo-Hayabusa mit ca. 500 PS und ca 400 Nm zum Einsatz kommen - für einen neuen Weltrekord für strassenzugelassene Bikes mit Verkleidung.




Pressemitteilung vom 3. Juli 2018

Mr. Hayabusa und die Gunst der Stunde

Seit Januar 2018 habe ich mich auf einen neuen Geschwindigkeitsweltrekordversuch für strassenzugelassenen Motorräder ohne Verkleidung vorbereitet. Die Idee, während die deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball- Weltmeisterschaft die BAB leer fegt, weil alle vor dem Bildschirm hocken,einen neuen Weltrekordversuch für strassenzugelassene Motorräder ohne Verkleidung zu versuchen, war definitiv kein Schnellschuss:
Seit Januar 2018 habe ich meinen Körper jeden Tag über zwei Stunden im Gym gequält:
1 Std. Krafttraining & 1 Stunde Cardiotraining haben mein Körpergewicht von 103 kg auf 86,8 kg schmelzen lassen= reduziertes Gewicht = bessere Beweglichkeit, weil der Bauch einem Sixpack wich…
So ein Leichtgewicht hatte ich wahrscheinlich letztmalig in der Grundschule…smile

Neben meiner körperlichen Physis habe ich natürlich an meiner LKM-Suzuki entscheidende Veränderungen an der Hayabusa-Engine vornehmen lassen. Kein Geringerer als LKM- Hennes Löhr persönlich , die deutsche Antwort auf Pops Yoshimura –hat sich den Hayabusa-Motor meiner naked bike Suzuki sich noch einmal zur Brust genommen:
schärfere Spezialnockenwellen mit mehr Ventilhub und mehr Ventilspreizung wurden eingebaut- der Motor wurde dadurch noch drehfreudiger, die Motorcharakteristik wurde aber schön beibehalten. Hennes Löhr hat übrigens schon über 6.000 Vierzylindermotoren getunt;im Motorradrennsport hat LKM über 500 Siege und 50 Titel eingefahren.
Jetzt stand am Samstag, dem 23.06.2018 um 20.00 Uhr nach Beginn des WM-Vorrundenspiels Deutschland- Schweden die lang ersehnte Umsetzung meines Vorhabens an.
Zweiradmechanikermeister Lars Römer hatte wie immer in den letzten Jahren die Motorräder final perfekt vorbereitet. Die Endübersetzung war ein entscheidende Faktor bei der Umsetzung von Leistung in Geschwindigkeit. Doch auch hier waren wir mit Hennes Löhr einer Meinung.

20.05 Uhr fuhr ich mit der von Bridgestone- mit schwarzem Gold- der S20 bereiften LKM-Suzuki durch Wißkirchen auf die BAB A1 Richtung Köln. Wetterbedingungen waren perfekt:
20 Grad- etwas bewölkt - kein Regen

Als amtlich Schwerbehinderter mit dreifachem Genickbruch musste ich aber Hilfsmittel der harten Art nutzen. Zwei Gummibänder wurden an meiner Skill-Skin-Held-Kombi & SKARK-Helm befestigt und zogen so meinen Kopf während der Rekordfahrten mit ca. 20kg Zugkraft nach hinten.

So gewappnet, war innerhalb einer knappen Stunde quasi „alles im Kasten“.
Lars & ich konnten dann sogar noch fast die komplette zweite Halbzeit mit dem Siegtor von Toni Kroos zum 2: 1 für Deutschland am Bildschirm verfolgen.
Montags drauf schickte ich Memotec- Messtechnik deren zwei AIM-GPS-Sender, die ich bei den Fahrten als Aufzeichnung genutzt hatte. Memotec Messtechnik ist Spezialist für Mess- & Prüftechnik für Industrie, Motorsport & Fahrzeugentwicklung und ist deshalb in Motorsportkreisen seit 1995 ein Begriff mit ständig wachsender Bedeutung für Hersteller, Teams und Fahrer. Memotec ist mit Ihren Renndiensten sowohl bei der 24h Series wie 24h Nürburgring als auch bei VLN , ADAC GT Masters,TCR International Series , Audi Sport TT Cup und WTCR mehr als nur involviert.

Nachdem Head Ulli Mesch mit seinem Sohn Thomas Mesch letzte Woche Ihre zwei genutzten AIM-GPS- Sender von Mr. Hayabusa erhalten hatten, wurde nun offiziell von memotec eine Auswertung der erfassten Daten vom Weltrekordversuch von Samstag, den 23.Juni.2018 vorgenommen.
Seit gestern nach Erhalt der memotec-Auswertung kann ich jetzt meinen neuen Geschwindigkeitsweltrekord für strassenzugelassene Motorräder nach außen hin kommunizieren…
Insgesamt bin ich 3x in beide Richtungen gefahren- siehe Auswertungsdokument
Es wurde in beide Richtungen über 300 km/h gefahren- schnellster Speed angezeigt auf den SOLO- GPS- Messgeräten waren 307 km/h hin und zurück waren es im Maximum 304,4 km/h- daraus ergibt sich ein mittlerer Wert von 305,7 km/h aus beiden Fahrtrichtungen.
Ich bedanke mich herzlich bei allen Mr. Hayabusa- Partnern , die es mir erst ermöglicht haben, wieder so einen neuen World- Record aufzustellen.

Kommenden Sonntag am 08.07.2018 bin ich übrigens beim SPORT1 Trackday am Nürburgring mit meinem Weltrekordbike im Einsatz auf der 1/8 Meile…. und ich bin dort immer für einen Meet & Greet- Schnappschuß zu haben…

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Mr. Hayabusa Newsletter Dezember 2017: Diesmal ein Bilder-Newsletter - Servus 2017 –


März 2017-Zolder/B
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Ostern 2017- Nürburgring
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60. Bremerhavener Fischereihafen-Rennen Juni 2017 - Abschied tut weh.

Bericht bei Facebook

SUZUKI-News
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SPORT1 Trackday -23.07.2017 Nürburgring
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05.08.2017 - neuer Geschwindigkeits-Weltrekord für straßenzugelassene Motorräder-335 km-h


der 7. STERN


Einfach, aber wirksam...


…das war´s


von 511 PS auf 0 PS - viel Arbeit für 2018

Bericht Weltrekord bei Facebook



Tschüß 2017

Ich danke insbesondere dem Triuphivrat
Mr. Hayabusa-Team Lars Römer / Kathrin Schulz
Stefan Kolberg www.turbo-total.com
Sebastian Scholz www.sd-performance.de
für eine arbeitsintensives 2017.

Herzlichen Dank an meine langjährigen Mr. Hayabusa-Partner.
Ihr werdet in 2018 stolz auf mich sein - versprochen.


Ihr werdet auf jeden Fall mit einem Stern verwöhnt.

Euer Elmar Geulen / Mr. Hayabusa




5. August 2017

Never give up – Schwerbehindertem gelingt neuer „Geschwindigkeitsweltrekord für strassenzugelassene Motorräder mit Verkleidung"


Mr. Hayabusa hat in 2012 in Pferdsfeld/ Frankfurt mit einer Turbo-Hayabusa auf einem ehemaligen Flugplatz mit 330,43 km/h einen Geschwindigkeitsweltrekord für strassenzugelassene Motorräder aufgestellt. Auf nur 2500m musste sowohl beschleunigt als auch gebremst werden. (de.wikipedia.org/wiki/Elmar_Geulen)

Seit 2012 war mein Denken & Handeln darauf fokussiert, meinen eigenen Speedrekord weiter in die Höhe zu schrauben.
Doch am 20.05.2013 erlitt ich durch einen Sturz bei einem Straßenrennen einen dreifachen Genickbruch. Seit diesem Moment sah die Realität nicht mehr so rosig aus. Ich glaube, dass ich der Einzige auf der Welt bin, der einen dreifachen Genickbruch ohne Querschnittslähmung ab dem Hals überlebt hat. Ich war mit dem Kopf beziehungsweise dem Sturzhelm als erstes aufgeschlagen, die Wirbelsäule wurde im Genick so stark gestaucht, dass mein erster Wirbel- der „Atlas“- durch den Aufprall im drei Stücke zerplatzte.
Der Atlas und der Axis nehmen durch ihre besondere Form bei der Wirbelsäule eine Sonderstellung ein. Sie umschließen den auslaufenden Hirnstamm, in welchem viele wichtige, ja sogar lebenswichtige Funktionen liegen. Beide Wirbel sind nicht durch eine Bandscheibe verbunden.
Dadurch kann man den Kopf in alle Richtungen drehen, heben und senken.

Bei mir war nun der „worst case“ eingetreten:

Sowohl der Atlas als auch der Axis waren durch den abrupten Aufprall in drei Teile geplatzt beziehungsweise lose. Ich „erhielt“ eine Metallplatte mit drei im Hinterkopf und weitere sechs Schrauben im ersten sowie im zweiten Halswirbel, die die Wirbelsäule mittels der Metallplatte fixieren. Selbst nachdem diese durch eine weitere OP wieder entfernt wurde, bin ich nicht mehr in der Lage, den Kopf mehr als 1,5cm nach rechts oder links zu drehen- ich musste deshalb in 2017 mit Strassen/ Rundstrecken-Rennen aufhören, da ich nicht mehr in die Kurven schauen konnte. Und jeder Rennfahrer weiß, man fährt dahin, wohin man schaut.

ich kann aber auch meinen Kopf auch nur noch bedingt in einen begrenzten Winkel anheben & senken.

Aus einer anderen Halswirbelsäulen-OP habe ich dauerhaft eine Metallplatte in der Wirbelsäule. Die Brustwirbelsäule ist inzwischen bis auf einen Brustwirbel komplett versteift.

Das hat für Geschwindigkeitsweltrekordversuche extreme negative Aspekte:
ich kann mich nicht mehr auf dem Motorrad zusammenfalten, klein machen. Wenn ich den Oberkörper nach vorne beuge, sehe ich nur noch meinen Tank, aber nicht mehr wohin ich fahre.

Ich „sitze“ nun auf meiner SD-Performance –Turbo-Hayabusa wie nicht, zusammengefaltet wie ein Rennfahrer, sonder eher wie Tourenfahrer- mit 100 kg & 188cm Größe ist der Vergleich mit einer Schrankwand am treffendsten…

Absolut unrealistisch, meinem Ziel nach einem neuen Speedweltrekord weiter nachzujagen.

Der Luftwiderstand und die Luftwiderstandkraft hängen von mehreren Faktoren ab.
Linear vom cw-Wert, der Angriffsfläche des Gegenstandes (also meine Hayabusa und ich) und der Dichte der Luft, und vom Quadrat der Geschwindigkeit d.h. die Luftwiderstandkraft vervierfacht sich, wenn die Geschwindigkeit verdoppelt wird. Es muss beispielsweise insgesamt allerdings die acht-fache Motorleistung zur Verfügung stehen, um die Geschwindigkeit zu verdoppeln.

Aufgeben war & ist für mich keine Option.
Der Körper ist bei diesen Beschleunigungen extremen Belastungen ausgesetzt- im Gegensatz zur Formel1 ist man nicht in einem Sitz festgeschnallt, sondern muss sich mit eigener Körperspannung auf dem Motorrad halten. Das Festhalten am Lenker muss jedoch sensibel geschehen, ansonsten überträgt sich schnell eine Unruhe in das Fahrwerk.)

Ich habe mich nach meinem dreifachen Genickbruch wieder täglich in die „Muckibude“ begeben, damit meine Physis es mir überhaupt ermöglicht, die Turbohaya wieder reiten zu können…

Ich entschied mich mit meinen Weltrekordpartnern Partnern Sebastian Scholz von SD-Performance (www.sd-performance.de) und Stefan Kolberg von TurboTotal (www.turbo-total.com) jetzt richtig aufzurüsten, da ich am cw-Wert nichts ändern konnte. Ein Garrett Turbolader mit einem wassergekühlten Ladeluftkühler mit eigenem Wasserkreislauf ist in einem Motorrad absolutes Neuland. An Ende standen auf dem Prüfstand bei SD-Performance 511,2 PS und 434 Nm- genug um einen amtlich Schwerbehinderten auf einen Weltrekord zu schießen???

Die Übersetzung der Hayabusa ist serienmäßig 17:40.
Um die Hayabusa, mit ihrer Originalübersetzung von 17:40, auf eine von uns gewünschte Geschwindigkeit i.H.v. ca. 360km/h zu bringen, benötigten wir eine Endübersetzung von 19:34. Da das originale Hinterrad maximal als kleinstes Kettenrad 38 Zähne zulässt, musste ein anderes Hinterrad mit einer anderen Kettenradaufnahme eingebaut werden, welche nun auch ein 34er-Kettenrad zulässt.

Ich ersetzte die Originalscheibe der Verkleidung gegen eine höhere Verkleidungsscheibe, setzte mich mit der Firma WUNDERLICH zusammen und fand zusammen mit Frank Hoffmann ein geniales Instrument in Ihrem Portfolio: der Wunderlich Spoileraufsatz Vario-ERGO. Eigentlich für Tourenfahrer gedacht, sollte es mir den Speedweltrekordversuch erleichtern. So übernachtete die SD-Performance-Turbo-Hayabusa bei WUNDERLICH- als ich sie wieder abholte, hatte die Entwicklungscrew eigens einen eigenen Halter für den Spoileraufsatz an meine Haya konstruiert & schon montiert.

Ich feilte weiter an der Eliminierung meiner körperlichen Behinderungen und Stefan Piwek von SHARK Deutschland schlug mir den SHARK VISION R vor. Der SHARK VISION R hat ein höheres Sichtfeld- also ein „must have“ für meine Zwecke…

Doch musste ich noch weiter an der Optimierungsschraube drehen. Ich fand beim VISION R eine Lüftungsabdeckung unter der sich zwei Lüftungslöcher befanden. Die nutzte ich um dort Spanngummis einzuhaken. Meine HELD/ SkillSkin- Kombi versah ich rechts & links vom Rückenhöcker mit Kabelbindern. An denen befestigte ich nun die auf Länge gekürzten Spanngurte. Eine enorme Erleichterung für mich, denn so hatte ich wieder ein paar Grad mehr den Kopf in Richtung Nacken. Durch diese Hilfe verkrampfte auch nicht mehr so schnell.

So gerüstet, ging der Tross am Samstag, den 05.08.2017 auf die Reise nach Rheinland-Pfalz auf einem Flugplatz mit einer 3000m langen Start & Landebahn.

Lars Römer war bei dieser Aktion wie immer mit. Undenkbar ohne Lars…

Wir zwei haben in den letzten Jahren schon einige Rückschläge gemeinsam verdaut. Erst vor zwei Wochen waren wir mit dem kompletten Tross dort aufgetaucht- aber das Wetter spielte nicht mit- es regnete; und mit über 500 PS am Hinterrad geht im Regen nix- das ist wie bei den Nitros am Hockenheimring…

Nach 20.00 Uhr war die Landebahn uns und ich versuchte, selbst die jeweils 250m vor und hinter der Landebahn mit einzubeziehen. Schwierig, sehr schwierig- dort wuchsen Gewächse, die ich noch nie gesehen habe…

Konzentriert ging ich ans Werk- erst mal die Landebahn kennen lernen- checken welche Seite der Landebahn besser für meinen Speedweltrekord ist.

Dann ging es auch schon gut los- 334,9 km/h beim zweiten Versuch versprachen einen guten Abend….doch bei den weiteren Starts wurde die erziele Höchstgeschwindigkeit nicht besser, sondern schlechter. Das Motorrad entwickelte quasi ein Eigenleben- das Bike wurde im 4. & 5.Gang extrem nervös….doch was sollte ich machen- jammern und abbrechen- no mercy, ich schob dieses Eigenleben der Strecke zu- dort gab es dicke Bitumenlängsstreifen - das war kein Bonneville / USA Feeling, wo es in der Salzwüste 10 km flat geradeaus geht…
(Was würde ich dafür geben, einmal einen Rekordversuch zu fahren, bei dem endlich einmal nicht die Steckenlänge, sondern der Drehzahlbegrenzer meinen Vorwärtsdrang einbremst!)
Ich wusste, daß über 500 PS selbst bei 300 km/h den Bridgestone-Hinterradreifen bedingungslos richtig dicke schwarze Streifen produzieren lässt und versuchte, mir die Schwammigkeit der Hayabusa dadurch zu erklären. Doch auf einmal sah ich auf dem Drehzahlmesser, wie die Nadel in Sekundenbruchteilen rund 2000 Touren höher schoss- das war selbst mit dem Wheelspin (Durchdrehen des Hinterrades beim Beschleunigen) nicht zu erklären. Es fühlte sich vielmehr so an, als ob die Kupplung durchrutschen würde. Doch das war fast unmöglich- wir hatten eine Dragsterkupplung aus den USA eingebaut. Die muss auf der ¼ Meile bei den Profis sogar mit ca. 650 PS klarkommen. Jeder weitere Run wurde gefährlicher und im Ergebnis kam ich nicht mehr an meinen Bestwert von 334,9 km/h.

Ich wusste, daß über 500 PS selbst bei 300 km/h den Bridgestone-Hinterradreifen bedingungslos richtig dicke schwarze Streifen produzieren lässt und versuchte, mir die Schwammigkeit der Hayabusa dadurch zu erklären. Doch auf einmal sah ich auf dem Drehzahlmesser, wie die Nadel in Sekundenbruchteilen rund 2000 Touren höher schoss- das war selbst mit dem Wheelspin (Durchdrehen des Hinterrades beim Beschleunigen) nicht zu erklären. Es fühlte sich vielmehr so an, als ob die Kupplung durchrutschen würde. Doch das war fast unmöglich- wir hatten eine Dragsterkupplung aus den USA eingebaut. Die muss auf der ¼ Meile bei den Profis sogar mit ca. 650 PS klarkommen. Jeder weitere Run wurde gefährlicher und im Ergebnis kam ich nicht mehr an meinen Bestwert von 334,9 km/h.

Als ich wieder einmal am Ende der Landebahn drehte, bemerkte ich, dass die Turbo nicht mehr sauber lief, hielt direkt an und stellte fest, dass mein Hinterrad auf der kompletten rechten Seite komplett voll Kühl/ Öhlflüssigkeit war- gleichzeitig lief die Turbo nicht mehr auf allen Zylindern. Aus, Ende mit weiteren Rekordversuchen.

Wahrscheinlich wird irgendein 5 Euroteil in diesen hochgezüchteten 4 Zylinder- Kraftpaket dem Motor den Garaus bereitet haben. Seb von SD-Performance wird nun den Datenlogger auslesen und wir werden nach Demontage des Motors dem Fehler auf den Grund gehen. That`s Racing…

Jetzt heißt es mal wieder: nach dem Weltrekord ist vor den Weltrekord.

Die zweite 500 PS-Rakete wird in 2018 gestartet……. NO MERCY!

Euer
Mr. Hayabusa / Elmar Geulen




Mr. Hayabusa Newsletter Mai 2017: Das 60. Bremerhavener Fischereihafen-Rennen

Liebe Sponsoren, Partner und Freunde von Mr. Hayabusa

Es fällt mir schwer, aber das 60. Bremerhavener Fischereihafen-Rennen ist mein letzter Start in Bremerhaven. Meine Gesundheit lässt es nicht mehr zu, um „das Treppchen“ mitzukämpfen. Seit meinen dreifachen Genickbruch in 2013 kann ich mich nur noch eingeschränkt auf meiner LKM-Hayabusa bewegen; das Hauptproblem ist die Tatsache, dass ich meinen Kopf fast nicht mehr drehen kann- und Ihr wisst , dass der Rennfahrer dorthin fährt, wo er hinschaut…

Jetzt werde ich heuer also ein letztes Mail den Falken durch den Fischereihafen fliegen lassen.

Meine LKM-Bikes sind nun auch schon 16 Jahre alt und haben keinen modernen Schnick-Schnack wie Wheelie-Control, Traktion-Control , ABS, oder irgendwelche Mappings.
Also von der Hand zum Handgelenk. Wenn ich meine LKM Bikes so betrachte, verkörpern sie die vergangene analoge Zeit. Das Handgelenk einzig ausschlaggebend: wenig-viiiel-zu viel.
OLD SCHOOL!
Genauso wie meine Wenigkeit: ich werde am 12. Juni ebenfalls 60 Jahre jung.

Es ist mehr als symbolisch für mich, genau hier und heute vor einem phantastischen Publikum Abschied zu nehmen. Es ist meine Wertschätzung zu diesem 60. Rennklassiker.

Schon 1983 durfte ich das erste Mal in Bremerhaven gewinnen. 2006 & 2008 bewies ich mit meinen Siegen in der „Fishtown Open“, dass der Falke auch auf engen Straßenkursen Beute machen kann…
Das Fischereihafen-Rennen war & ist eine Herzensache für mich.

Das Programmheft wird als Hommage an Mr. Hayabusa sicherlich KULT.
https://www.facebook.com/fischereihafen.rennen/?fref=ts

Ich lege meinen Sponsoren & Partnern das Programmheft als nachhaltiges Werbemedium ans Herz.

LAUT. ROH. ECHT. Das ist das traditionsreiche Bremerhavener Fischereihafen-Rennen, und das ist auch das Rennprogramm, das jedes Jahr an Pfingsten kostenlos für alle Besucher von Deutschlands größtem Roadracing-Event erscheint (> 400 Fahrer in 11 Klassen und >25.000 Besucher).

Zum 60. Rennen im Hafen am 4. und 5. Juni 2017 bereitet das Team um Veranstalter Hinrich „Hinni“ Hinck eine Sonderausgabe mit aktuellen Fahrer-Infos und großem Special zur Geschichte des Rennens vor, die mit Sicherheit nicht nur beim Rennen intensiv gelesen und genutzt werden wird.

Titelheld zum Jubiläumsrennen ist mit Elmar Geulen alias Mr. Hayabusa eine absolut prägende Figur des Fischereihafen-Rennens. Der mehrfache Weltrekordhalter und „Fishtown TT“-Champion wird passend zum 60. Rennen an seinem 60. Geburtstag sein letztes Rennen im Hafen fahren.

Nicht nur für seine vielen Fans ist dieses hochwertig gestaltete Heft ein „Muss“ – es ist auch eine hervorragende Werbemöglichkeit. Eine ganze 4/4-farbige Anzeigenseite im Rennprogramm kostet beispielsweise nur 850 EUR zzgl. MwSt. und erreicht eine leidenschaftlich Motorsport-, Motorrad- und Technik-affine Zielgruppe mit hoher Identifikation zum Fischereihafen-Rennen (> 25.000 Facebook-Fans !), seinen Fahrern und ihren Maschinen.

D.h. Werbung im Rennprogramm erreicht nicht nur inhaltlich viele Interessierte, sondern wird zusätzlich auch als Unterstützung eines der spektakulärsten und traditionsreichsten Motorsportereignisse Deutschlands wahrgenommen. Das garantiert positive Imagewerte.

Das Rennprogramm erscheint in einer Mindestauflage von 15.000 Stück in hochwertigem Vierfarb-Druck mit mindestens 48 Seiten DIN A4 (Steigerungen bei Umfang und Auflage möglich).

Eine Buchung ist noch bis einschließlich Freitag, 12. Mai möglich (erweiterter Anzeigenschluss, Vorlage bis Montag, 15. Mai). Nur die Umschlagseiten sind bereits vergeben. Alle Preise und Infos in den Mediadaten:

http://www.fischereihafen-rennen.de/wp-content/uploads/2017/01/FHR2017_Mediadaten_Web.pdf

Für Rückfragen steht Christoph Nagel, Leitung Medien und Marketing beim Fischereihafen-Rennen, gern zur Verfügung: christoph@fischereihafen-rennen.de

Wie geht es mit Mr. Hayabusa weiter??

Mr. Hayabusa bleibt weiter aktiv dem Rennsport erhalten- jetzt verstärkt in der Drag-Racing Szene - geradeaus geht immer…smile. Das heißt im Klartext: mit der SD-Performance-Turbo-Suzuki-Hayabusa konzentriere ich mich nun auf Beschleunigungsrennen – die "NitrOlymp'x" auf dem Hockenheimring sind nun beispielsweise mein neues Zuhause (= größte Drag-Race-Veranstaltung außerhalb der USA). Vielleicht sehen wir uns vom 18.- 20.08.2017 ja dort.

Ebenso wird Mr. Hayabusa weiter auf die Hatz nach SPEEDREKORDEN gehen.

Lasst Euch überraschen…der Falke steht in den Startlöchern….

Euer
Mr. Hayabusa / Elmar Geulen




 

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http://www.mr-hayabusa.de - aktualisiert am: 14. August 2018 - IMPRESSUM - DATENSCHUTZERKLAERUNG - KONTAKT - SITEMAP


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